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„Reue vor dem Tod“ von Marcel Wolf

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loveangel (erikamaurer777googlemail.com) 15.05.2007

hallo marcel,
das ist ein gedicht mit einem sehr tiefen hintergrund. da ja jeder schreiber seinen eigenen gedanken nachgeht, interpretiere ich es in mir so. also mir stinkt die furchtbare ausbeuterei der gesamten natur und der menschheit sowieso. mit den zecken seh ich unseren staat der saugt bis kein tropfen mehr in uns ist. wenn dein gedicht so gemeint war, dann hast du mir aus dem herzen gesprochen. grüße dich lieb erika

 

Antwort von Marcel Wolf (15.05.2007)

In der ersten und zweiten Strophe spricht sozusagen die Menschheit zur Natur. "Vater Evolution" weißt darauf hin das mit ihr die Natur gemeint ist. "Deine schwarzen Samen" bezeichnet die gesamte Menschheit (schwarz steht für das schlechte und die Samen für die Menschheit als Kinder der Natur (Pflanze->Samen)). Die Reue Der Menschheit soll anfangs ausgedrückt werden! In den nächsten Strophen setze ich die Menschheit als Vergleich zu den Zecken, also eine weiterführung meines Gedankens und nicht ein Umschwung auf den Staat :-). Aber toller gedanke von dir!! Mit der Ausbeutung hast du recht! Die letzte Strophe ist die Lehre aus der geschichte! "Sei nicht so wir der Rest" So und das meine komplette erläuterung zum besseren verständnis :-D Danke dir!


Artemisia (eMail-Adresse privat) 14.05.2007

Hallo Marcel,
ich füge mal eine erwünschte Kritik bei:"Du, unser Vater Evolution!
Gebe uns nicht was wir dir nahmen.
Verschone uns, deine schwarzen Samen! "
Vater Evolution? Es heißt doch DIE Evolution... statt 'gebe' würde ich vorschlagen 'gib'
"Deine Kinder sind der Zecken gleich" - es muss heißen 'DEN Zecken'.... Lies dein Gedicht einfach noch mal unter dem aspekt durch, ob die einzelnen Teile sich auch wirklich aufeinander grammatikalisch beziehen.... Inhaltlich sehr interessant, aber formal noch sehr ausbaufähig!

 

Antwort von Marcel Wolf (14.05.2007)

Vater soll den Bezug zur Natur verdeutlichen! Sie ist sozusagen unser Vater. Oder wie soll das mit DIE Evolution gemeint sein? Das ich davor Mutter setzen muss? Ich nahm Vater weil der Mensch sich als Schöpfer hauptsächlich den Mann vorstellt! Mhh. Ich hab gerade über das "gib" oder "gebe" nachgedacht! Ich finde beides ist grammatisch möglich und das liegt nun wirklich in der dichterlichen Freiheit welches der beiden Wörter ich nun nehme. Aber trotzdem guter vrschlag. daran habe ich nicht gedacht. Sieht man sich ältere Gedichte an wird anstatt "den Zecken" oft wie bei diesem Satzbeispiel "der Zecken" genommen (ebenfalls dichterliche Freiheit). Satzbau und Grammatik müssen nicht unbedingt identisch zu den alltäglichen Vorschriften stehen. Aber jedem das Seine und vielen Dank. Schreibe ja schließlich nur 1-2 gedichte im Jahr :-)


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