Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Verbrannte Seelen“ von Rainer Tiemann

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jwag2 (jw.sleipnirfreenet.de) 05.11.2013

Verbrannt ist hier vielleicht zu scharf
Verarmt kommt mir da in den Sinn
Bequem, entgleist, ohn' inneren Gewinn
es ist zu viel, was man bedarf

Auch nur eine Annäherung an ein komplexes Phänomen, ich glaub, man nennt es Schmarotzertum (das ist allerdings fast noch schärfer) LG! Jürgen

 

Antwort von Rainer Tiemann (05.11.2013)

Danke, Jürgen, fürs Lesen und deinen Reimkommentar. Auch ich schaue öfters in ältere Werke der Autoren-Kollegen. Dir liebe Grüße von RT.


camaela (camaelaweb.de) 30.07.2007

...das Schlimme daran: sie bemerken noch
nicht einmal, dass ihre Seele verbrennt,
weil es so langsam geht :-(
Leider passiert es aber auch bei denen,
die wollen aber nicht dürfen/können...
Ein sehr nachdenkliches, gutes Gedicht,
was aber die Betroffenen wohl nicht
verstehen würden ;-)
Liebe Grüße
von Regine

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2007)

Liebe Regine, das ist es, was ich meine. Viele merken nicht, dass es auch m i t Arbeit geht. Leider stehen aber zu viele Arbeitswillige noch außen vor. Einen herzlichen Gruß auf deine Insel von RT


loveangel (erikamaurer777googlemail.com) 30.07.2007

lieber rainer, ein echt hartes gedicht von dir. ich kann mir nicht vorstellen, daß du das wirklich so fühlst wie du es beschrieben hast. es ist bestimmt aus einer art von zorn entstanden, denn ein mensch wie du einer bist trägt eine weitaus offenere seele. ich habe mich mit dem thema schon des längeren befasst und das fazit ist, dass unsere regierung unfähig ist vielen unseren menschen arbeit zu geben. sie wollen es auch garnicht sonst hätten sie keine sündenböcke für ihre unnötigen ernormen ausgaben, die sie dann selbstverständlich den arbeitslosen zuschieben. es ist ein armutszeugnis unserer wirtschaft und nicht derer menschen. ich kann dich gut verstehen aber im innersten fühlst du als wunderbarer mensch doch anders. ich grüße dich ganz lieb erika

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2007)

Liebste Lyrik-Freundin, dieses Gedicht greift niemanden an. Viele stehen abseits. Ungewollt! Nur gibt es auch Menschen, die halt nicht bereit sind (einige wenige, wie ich auch schrieb), sich zu engagieren, sondern einfach irgendwie ohne Sinn und Ziel ausschließlich auf Kosten des Staates durchs Leben zu kommen. Schlecht, wenn das auf Kosten der fleißigen und willigen Menschen geschieht, die aber leider keinen Job bekommen. Als Christ sehe ich durchaus die Unterschiede und glaube, sie auch gewichten zu können. Dir und den Deinen nur das Allerbeste wünschend, grüße ich dich sehr herzlich. RT


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FranzB (eMail senden) 30.07.2007

Oft lieber Rainer ist es gut, wenn man Klartext - Kritik spricht! Gerne gelesen wieder von Dir.
Grüße
Franz

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2007)

Manchmal muss es sein wie das Leben. Ohne Härte, lieber Franz, geht es nicht immer. Herzliche Grüße RT


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norbert wittke (norbertwittkelyrikhotmail.com) 30.07.2007

Hallo Rainer,
ich gehöre auch zu den verbannten Verbrannten. Meine Seele hat sich noch nicht beschwert. Aber wenn sie nach Atlantis zurück kehrt, kann sie es ja nachholen. Liebe Grüße Norbert

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2007)

Dann sehen wir uns, lieber Norbert. Gruß von RT


Astrid vKD (v.knebel-doeberitzt-online.de) 29.07.2007

Ja, lieber Rainer, es ist sehr schade, dass es Menschen gibt, die gar nichts machen wollen und sich bewusst vom Staat ernähren lassen. Das ist aber die Minderheit und sicherlich ist die Seele auch geschädigt - aber deine letzte Aussage ist mir dann doch zu hart.
Eine angenehme neue (Arbeits)woche wünscht dir Astrid.

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2007)

Dali hat mal gesagt: Man muss Wahrheiten surrealistisch bringen, damit sie überhaupt reale Wirkung zeigen. Das, liebe Astrid, habe ich aufgrund von Dialogen Arbeitsunwilliger versucht. Das Gedicht war ein Ergebnis. Als Christ sehe ich die Dinge differenziert. Aber Nächstenliebe beginnt auch damit, den Nächsten nicht auszunutzen. Daher die härtere Attitude! Herzlich grüßt RT


halbmond1972 (halbmond1972yahoo.de) 29.07.2007

Lieber Rainer,

das ist aber eine heftige Aussage... . Diejenigen, die aus Bocklosigkeit und den Spaß am Nichtstun, sich von Vater Staat und somit auch von uns ernähren lassen, sind gewiss ein gutes Stück, wie du es ausdrückst, seelenlos. Und ich frage mich, warum so viele damit durchkommen??? Wer arbeiten kann, sollte gesetzlich auch dazu geführt werden, und wenn sich nicht dran gehalten wird, gibt es halt Kürzungen/ Streichungen des staatlichen Unterhalts. Hier in Deutschland wird es vielen der wirklich faulen Sorte noch zu einfach gemacht!
Auf der anderen Seite, die die körperlich nicht mehr in der Lage sind, großartig vermittelt zu werden, oder z.B. auch Alleinerziehende, bis zu einem gewissen Alter des Kindes, sollten, wie es u.a. auch eigentlich gedacht ist, ohne weiteres eine Unterstützung erhalten.
Ach, ich könnte jetzt noch so viel schreiben... !!

Dein Gedicht regt definitiv zum Denken an!

Viele herzliche Grüße von
Kerstin

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2007)

Hallo Kerstin, das ist Stoff für eine Diplom-Arbeit. Aber echt konkrete Aussagen wurden von mir nur lyrisch bearbeitet. In vielen Punkten gebe ich dir absolut Recht! LG von RT


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Trickie Wouh (1und1jasminonline.de) 29.07.2007

Lieber Rainer!
Ja,viele Menschen möchten gerne arbeiten und können nicht.Und dann gibt es die anderen.
Ich grüße dich ganz lieb,deine
Brigitte

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2007)

Jedes Gedicht, liebe Brigitte, hat einen Auslöser. Habe das in einigen Kommentaren ausführlich erläutert. Aber so ist es nun mal, sagt bedauernd RT


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 29.07.2007

Lieber Rainer-
Diese Menschen sind zu bedauern. Das Leben geht an ihnen vorüber.
Schöne Zeilen,
Liebe Grüße,
Karl-Heinz

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2007)

Danke, lieber Karl-Heinz, für den lieben Kommentar, sagt RT


Annika21 (laecheln17yahoo.de) 29.07.2007

Ich weiß, was du meinst, aber das Ende ist mir zu hart.

Vielen Dank für deinen Kommentar für die Geschichte "Das feuchte Kissen", freute mich sehr! Ich kann dir erst jetzt danken, da ich 2 Wochen im Urlaub war.

Liebe Grüße
Annika

 

Antwort von Rainer Tiemann (07.08.2008)

Hallo Annika, schon von mir kommentiert! LG von RT


Annika21 (laecheln17yahoo.de) 29.07.2007

Ich weiß, was du meinst, aber das Ende ist mir zu hart.

Vielen Dank für deinen Kommentar für die Geschichte "Das feuchte Kissen", freute mich sehr! Ich kann dir erst jetzt danken, da ich 2 Wochen im Urlaub war.

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2007)

Hallo Annika, das Gedicht ist das Ergebnis einer konkreten Beobachtung einiger junger Leute. "Arbeit was soll denn das?" war eines der Sätze, die mich nachdenken ließen. Wenn dann noch folgt "Sollen doch die zahlen, die Arbeit haben. Ich habe keine Lust dazu", ist das ein Auslöser für kritische Zeilen, oder? Liebe Grüße von RT


manipi (mjhauperthotmail.com) 29.07.2007

oh, la, la, lieber rainer, "amazing" würde ich dein gedicht bewerten, gefällt mir super und wie recht du hast, doch welch armseliges leben...ohne seele

un petit coucou

mani

 

Antwort von Rainer Tiemann (30.07.2007)

Ja, liebe Mani, aber das musste mal gesagt werden. Auch - wenn es viele gibt, die immer außen vor sind oder bleiben! Herzlichst RT


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