Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Alles Neu?“ von Gudrun Zydek


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Liebe Gudrun, die Ansicht, dass alles schon einmal da war, teile ich - doch ich denke, auf einem jeweils anderen Niveau: die alten Ägypter sahen die Dinge anders (aus einem anderen Fokus, aus einem anderen Entwicklungsbereich) als die alten Griechen und diese wiederum anders als wir Heutigen. Ich denke, ab Kolumbus, Luther, Gutenberg haben wir den Entwicklungsfokus der Stärkung unserer Ichkraft - während es bei den alten Griechen eher ums Fühlen ging: für die Vielfalt ihres Fühlens standen ihre vielen Götter/Göttinnen und Halbgötter und Halbgöttinnen - während für die Einheit der Ichkraft unser Monotheismus steht (mit der Tendenz, dass der Gott in uns (jenseits jeglicher Geschlechtlichkeit) immer mehr in den Fokus rückt). ... So sehe ich das, liebe Gudrun - glaube mir kein Wort. Mit herzlichen Grüßen bis zum nächsten Mal: August.
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Liebe Gudrun,


Für jede Frage ist da eine Antwort

das habe ich mich auch immer gefragt - warum aber kann es nicht auch einmal umgekehrt sein?

Es sind alles schöne Lebensweisheiten, die Du uns da aufgezeigt hast, über die wir aber viel zuwenig nachdenken, liebe Gudrun...

Gudrun Zydek (17.10.2007):
Über diese Dinge sollte man wirklich viel mehr nachdenken, denn sie beeinflussen unser tägliches Leben. Vielen Dank, lieber Richard, und Gute Nacht sagt Gudrun

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Wie wahr du es geschrieben
hast liebe Gudrun, so ist es.
LG von Margit


Gudrun Zydek (17.10.2007):
Ich freue mich, liebe Margit, dass du auch so denkst wie ich. Alles Liebe und vielen Dank von Gudrun

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Hallo Gudrun,
an den Inhalt in deinem Gedicht glaube ich auch. Manches im Leben kommt einem schon vorher bekannt vor. Manche Dinge kann man schon vorausahnen. Liebe Grüße Norbert

loveangel

23.08.2007
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ja liebe gudrun, das hast du wahr geschrieben. leider glauben das zu wenige menschen. obwohl es im nachhinein doch garnicht so schwer ist. da sind so viele dinge an die man sich erinnert und keiner will es wahrhaben. ganz egal was es ist, oft sind es gerüche und düfte, oft sind es alte urängste vor irgendetwas. meistens wenn man die menschen fragt warum sie sich vor einer schlange oder vor irgendeinem anderen tier fürchten mit dem sie es anscheinend noch nie zu tun haben, wissen sie keine erklärung. ich weiß woher meine ängste kommen. ich habe sie aus erfahrungen von früher mitgenommen. und weiß deshalb auch wie ich mit ihnen fertig werde. denn es sind ja nur erinnerungen. wunderschön von dir geschrieben. grüße dich herzlich erika

Gudrun Zydek (24.08.2007):
Genau so ist es, liebe Erika. Unsere früheren Leben beeinflussen unser jetziges Leben ständig, und wer auf die Zeichen achtet, der sieht sie auch. Ganz besonders unsere Träume erzählen uns viel über uns in jeder Hinsicht! Ich weiß sehr viel über frühere Leben von mir. Dadurch kann ich viel besser erkennen, wer ich bin und warum ich so bin, wie ich bin und reagiere. Es ist ein faszinierendes Gebiet des Lebens. Danke für deinen lieben Kommentar. Licht und Liebe, Gudrun

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Liebe Gudrun, jetzt zwingst Du mich, mal wieder so richtig über "das Leben" nachzudenken und ich sehe Deinen Schlußsatz als Ausdruck eines großartigen Phänomens: Wir sind in der Tat nicht neu, denn wir wiederholen die Leben unserer Vorfahren, die in unseren Genen weiterleben, Gene als Träger des Lebens, das nie sterben kann, solange es durch Zeugung weitergegeben wird. Die Lebensträger (Gene) gewährleisten die ununterbrochene Linie von Leben seit Urbeginn. Insoweit "verkörpern" wir nichts Neues, sondern den Urbeginn des Lebens, das Neue an ihm ist also nur seine "Verpackung", die ihre (äußere) Form durch die bei jeder Zeugung entstehende Mixtur der Gene ihre höchstpersönliche Gestaltung erfährt. Aber was ist nun "Seele"? Es ist meine Überzeugung, daß sie, von Genen und Körper unabhängig, unsere Einmaligkeit repräsentiert, sie wird uns durch das Leben nur vermittelt, sie hat im göttlichen Schöpfungsakt der Erschaffung der Welt ihren Urgrund. Insoweit sind wir alle neu, einmalig, jeder ganz allein nur er selbst, durch Gott definiert. Das unterscheidet auch die Seele vom sich immer wiederholenden Leben: sie kann nicht sterben, es jedoch schon, sie kann sich nicht verändern, es jedoch schon (Mixtur der Gene). Doch sehe ich all das richtig? Jedem das Seine...
Ganz liebe Grüße,
Gerwin

Gudrun Zydek (24.08.2007):
Aus deiner Antwort, lieber Gerwin, kann ich ersehen, dass du schon oft über "das Leben" nachgedacht hast. Das wundert mich bei dir auch nicht. Was die Seele betrifft, sehe ich es genau so wie du und auch, dass die Gene die ununterbrochene Linie von Leben seit Urbeginn gewährleisten. Ich bin allerdings nicht der Meinung, dass wir die Leben unserer Vorfahren wiederholen. Es sind immer unsere eigenen - unzähligen - Leben. Das ist Wiedergeburt. Du wirst in dieser Hinsicht in meinen Büchern Genaueres lesen können. Danke, lieber Gerwin, für deinen ausführlichen Kommentar. Ich wünsche dir eine gute Nacht und ein Wochenende voll Sonne und Sommer. Gudrun

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Guten Morgen liebe Gudrun,
im Grunde sehen wir es beide gleich. Mich hat das "Spirituelle" verführt, denn ich dachte, daß Deine letzte Zeile dahin führen sollte. Das war es, womit ich nicht klar kam.
Ich sehe das Leben als DIE Chance (sehe es mal als Oberbegriff), das Leben selbst hat viele Chancen, täglich hat man neue Chancen, um aus den Chancen etwas zu machen. Da gebe ich Dir wirklich vollkommen recht. Auch damit, daß Du sagst viele Menschen sehen das nicht, hast Du recht, leider kann man da nur sagen.
Ich danke Dir für Deine Antwort und wünsche Dir ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße, Eleonore
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Hallo Gudrun,
recht hast Du mit jeder Zeile, denn alles wiederholt sich immer und immer wieder. Es ändert sich das spezielle Umfeld, aber das Grundlegende nicht.
Nur mit Deiner Schlußzeile komme ich nicht klar, denn für mich ist jeder Mensch einmalig, im wahrsten Sinne des Wortes.
Schön geschrieben, Dein Gedicht!
Liebe Grüße, Eleonore

Gudrun Zydek (09.08.2007):
Liebe Eleonore, natürlich ist jeder Mensch einmalig, es gibt keine Kopie von ihm! Die Schlusszeile in meinem Gedicht "Nein, nichts ist neu, nicht einmal du selbst!" meint etwas anderes. Ich schrieb dir in meinem Kommentar zu deinem Gedicht, dass ich das Leben nicht als einmalige Chance sehe, was du auch aus meinem Gedicht "Alles Neu?" ersehen könntest. Das ist nämlich genau der Punkt. Wir haben nicht nur eine einmalige Chance, wir haben viele, viele Chancen, sprich viele Leben. Uns alle gab es schon oft - wir sind nicht neu. Das ist nur vielen Menschen nicht bewusst. Deshalb stehen sie auch oft dem Leben fassungslos gegenüber, weil es so ungerecht erscheint. Das Leben ist nie ungerecht, denn wir bekommen immer das zurück, was wir geben! Ich danke dir für deinen Kommentar und grüße dich zur guten Nacht, Gudrun

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Kann Deine Gedanken nicht nur verstehen liebe Gudrun, ich denke es ist auch so!!! Grüße
Franz

*Ja und doch ist jeder von Einmaligkeit auf unserer Welt!

Gudrun Zydek (09.08.2007):
Wie schön, lieber Franz, dass du es auch so siehst wie ich! Ja, natürlich ist jeder von uns einmalig - irgendwie ein berauschender Gedanke, nicht wahr?! Liebe Grüße in deinen Abend, von Gudrun

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Das, liebe Gudrun, ist nicht nur spirituell. Es ist so wahr! Gut, wie eigentlich immer. Herzlich grüße ich dich. RT

Gudrun Zydek (09.08.2007):
Freue mich über deine Bestätigung im Speziellen und im Allgemeinen. Einen schönen Abend wünscht dir,lieber Rainer, Gudrun

loveangel

09.08.2007
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wahre worte ausdrucksvoll geschrieben. wunderschön und wahr. liebe grüße an dich von erika

Gudrun Zydek (09.08.2007):
Ich danke dir sehr für deine lobenden Worte, liebe Erika! Ja, es ist wahr, und immer mehr Menschen wissen darum. Sei lieb gegrüßt von Gudrun

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Wie Recht du doch hast, liebe Gudrun. Ob ich aus diesem Grunde manchmal das Gefühl habe, ich würde schon eine Ewigkeit hier auf dieser Erde leben...?

Gudrun Zydek (09.08.2007):
Schön mal wieder von dir zu hören, lieber Säm! Was deine Frage angeht: Ja natürlich!!! Habe öfter an dich gedacht und grüße dich herzlich, Gudrun

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Gründe zum Nachdenken, liebe Gudrun...))
Die Sinnfrage ist natürlich damit noch nicht gelöst.

Ein wahrer Gedanke schön geschrieben...

Lieben Gruss von Georges

Gudrun Zydek (09.08.2007):
Danke, lieber Georges, ich rege gerne zum Nachdenken an. Die Sinnfrage ist natürlich nicht gelöst, war sie doch a priori auch nicht Gegenstand des Gedichtes. Aber sie taucht doch irgendwie zwangsläufig auf, nicht wahr?! Liebe Grüße,Gudrun

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