Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht

„Der Tage Schau“ von Heino Suess

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wimo (jowimothesgmx.de) 15.07.2008

Lieber Heino, habe soeben entdeckt, dass du mit diesem Gedicht in der Anthologie von Joker aufgenommen bist,
herzlichen Glückwunsch dir :-)
Es ist wie meine Vorkommentatoren schon schreiben, ein interessantes Gedicht. Hab es jezt schon 3 mal gelesen :-)
Einen lb. Gruss von Wiltrud


maza (MarijaGeisslert-online.de) 01.03.2008

Lieber Heino,
keine Ahnung wie oft ich es jetzt gelesen hab,es ist interessant,hört sich auch an wie ein Vergleich,jetzt sag du mir bitte was es damit auf sich hat,damit ich nicht den ganzen Tag am rätseln bin.

Dir einen schönen Tag.maria


Gudrun Zydek (webmastergudrunzydek.de) 01.03.2008

Das sind ja ganz neue, expressionistische Töne von dir, lieber Heino, die mir aber gut gefallen! Man merkt deinen Worten an, dass ihr Schreiben dir selbst Spaß gemacht hat - nicht die schlechteste Art des Schreibens überhaupt.
Dem Alter an sich entkommt man nicht - man kann es aber mit Humor nehmen und ihm auch seine schönen und angenehmen Seiten abgewinnen.
Ein zugleich entlarvendes und versöhnliches Gedicht, finde ich.
Ich grüße dich herzlich,
Gudrun


Walburga (Wally.Lindlt-online.de) 29.02.2008

Lieber Heino warum auch nicht. Ich gönne Dir dieses Gedicht. Ich wünsche Dir trotzdem ein wunderschönes Wochenende auf der Dezemberwiese neben der Kieselerde wo alles öchselt...
Wally


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Malerin (reese-horstt-online.de) 29.02.2008

Lieber Heino!
Sollte Dein Gedicht eine Resignation des Älterwerdens sein?
Ich könnte es so deuten.
Wenn man ehrlich mit sich selbst ist, muss man den Mut haben,
sich der Situation zu stellen.
Aber ich sage auch, ganz so schlimm ist es noch nicht.
Es stimmt aber nachdenklich.
Herzliche Grüße
Ilse


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 29.02.2008

Lieber Heino,
Man muss schon eine große Vorstellungskraft haben, um in deine Gedankengänge einzudringen. Ehrlich gesagt, das kann ich nicht. Vielleicht sollte ich sagen, nicht mehr. Ich werde es noch einige Male lesen. Auf jeden Fall gefallen mir die Ausdrücke, die zwar ein wenig weltfremd, aber nett zu lesen sind.

Liebe Grüße,
Karl-Heinz


manipi (mjhauperthotmail.com) 29.02.2008

liebe heino,

"Das Schauen in Kunst und DIchtung bedeutet: Im freien Spiel ist der ganze Mensch gegenwärtig und ist am Ursprung." (Jaspers/Philosophen,S.505)

Poesiewörter schön zusammengestellt, neuer Stil der mir gut gefällt...

liebe Grüße zu dir an einem grauen Nachmittag...mit einem kleinen sonnenschein


Artemisia (eMail-Adresse privat) 29.02.2008

Lieber Heino,
"Was trübe dort sprosst, ist lustlos" gefällt mir am Allerbesten ;-D!
Handelt es sich hier um das lyrische Beschreiben einer Psychose?
Neckende Grüße schickt dir Karine

 

Antwort von Heino Suess (29.02.2008)

Danke für den "neckenden" Kommentar, liebe Karine! Du weißt ja, zwischen Genie und Wahnsinn.. Nee, im Ernst, ich mal mich so fürchterlich, damit ich im Spiegel beruhigt zurück lächeln kann, obwohl... Auf jeden Fall ging es mir danach deutlich besser. Liebe Güsse, Heino! PS: die Kommentare finde ich diesmal insgesamt sehr interessant, jedenfalls viele anders als sonst, gefällt mir!


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hsieb (eMail-Adresse privat) 29.02.2008

Guten Tag Heino,

soweit ich es beurteilen kann, hast Du da ein wirklich gutes Gedicht geschrieben, wenn mir auch nicht unbedingt alle Nuancen vom Sinn her erschlossen sind. Die letzte Strophe erklärt es aber irgendwie. Man sollte es, nein man muss es mehrfach lesen.Du hast Interesse in poesievoller Sprache erweckt. Darüber hinaus ist auch noch ein gewisser Galgenhumor erkennbar. Ich mag das.

LG Helga


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 29.02.2008

Lieber Heino,
das ist nicht nett, dass du mich hierhin gelockt hast...lach Sehe ich doch nun nicht mehr den Kienspan im Auge des Dornhaies, das Moos auf der Augenweide gehört auf das Opal ihrer Lider und das bammelnde Fichtergrün, denk ich an was der Kuh am H...baummelt, obwohl deren Waden einige Zentimeter dicker sind, jawohl, immer diese dürren Dinger, den Dolomitties das moldawische Lächeln anzuhängen, das ja irgendwie noch weniger Zähne besitzt, tzz..und wie gesagt, auf der dürren Dezemberwiese ist nicht gut Liegen, wie soll das zugehen...da kann ein Fisch schon bleich werden, wenn er knöcheltief im Kies stecken bleibt, auch noch belauscht wird, der große Bruder...der auch noch...haben wir nicht schon genug kleine Geister, heh..jucken muss ich mich dauernd, d. h. kratzen, im Pilzgefieder steckt der Wurm, selbst der ist total verfilzt, in die Rinderzunge hast du dich bestimmt verguckt, du meinst die Blauzunge einer lieblichen Frohnatur aus der Familie der ewig Meckernden. Bin aber letztendlich zuversichtlich, dass du nicht auch noch auf den Vers

So viel Mimose
bis in die Fingerspitzen
raschel doch nicht so

hereinfällst, der ist nämlich von mir. Sonst säh es schlecht aus, ja für wen denn???

Lachende Grüße, Ich

 

Antwort von Heino Suess (29.02.2008)

Hallo, hallo, muss ich draus schließen, ein namenlos kichernd lyrisches ich lacht hier und auch noch über MICH ? das wär ja beinahe zum Schießen... Dabei hab ich alles sooo todernst gemeint, liebe Margit, derlei belacht man doch nicht, wär ja noch schöner! Aber ganz im Ernst... nee, ich dank dir für deinen prima Kommentar weißt du mit meinem Altern komm ich auch so gut klar! Jeder mit seinen "Mittelchen" halt. Ich z.B. schreibe viel (zu viel?) Sei ganz herzlich gegrüßt, dir ein geruhsames Wochenende, WIR wandern, ätsch! äh, autsch! Heino.


Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 29.02.2008

Lieber Heino, Untergang der Titanic beim Dinner - fällt mir zu Deiner "Tages Schau" ein. Unter witzigem Titel zeigst Du uns in sprachlich gekonnter Weise dankenswerterweise von unserer alltäglichen Blindheit! Ja, wie oft verschließen wir die Augen vor dem, was ist (und werfen bzw. warfen dann unseren Großeltern bzw. Eltern vor, dass sie unter Hitler nicht gemerkt hätten, was gespielt wurde ... die USA-Amerikaner/innen haben es immerhin zustandegebracht, Mister George W. Bush zweimal zu wählen). ... Du bringst also die Antithese zu dieses alten Herrn Blindheit, die sich selbst in die Tasche lügt. "Ein Mensch, der sich ein Schnitzel briet, bemerkte, dass ihm das missriet ... und um sich nicht zu strafen Lügen, isst er's mit herzlichem Vergnügen" dichtete Eugen Roth (1895-1976). ... Wo lüge ich mir in die Tasche? - z. B. machte ich 5 Jahre lang Paartanz, ohne richtig hinzuschauen, weshalb das i. a. nicht klappen kann: aus dem nämlichen Grunde, den Du in Deiner "Tages Schau" in schilderst: sobald seelische Verletzungen aufkommen, wirft der gewöhnliche moderne Mensch den Bettel hin (sprich: das schon Erarbeitete mit all der Freude, die daraus schon erstand). Cha-cha-cha. ... Doch das Hinschauen will wieder erübt sein (siehe dazu Byron Katie (Byron Kathleen Mitchell): "Lieben, was ist", Goldmann Arkana) ... Wie auch immer: ich danke Dir, lieber Heino für diesen kreativen und notwendigerweise drastischen Hinweis auf alltägliche Blindheit und grüße Dich herzlich: August.


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Fiede Egger (rainerstorm1aol.com) 29.02.2008

Hallo Heino!
Ein ganz andere Art zu schreiben!
Gewöhnungsbedürftig aber Hochinteressant!
Einen schönen Tag wünscht Dir
RAINER


Andreas Thon (eMail-Adresse privat) 29.02.2008

Ein wirkliches Meisterwerk.Ich spare mir die Interpretationsversuche und lasse es einfach nur wirken.
Ja, ich denke dort liegt noch jede Menge Mondweiss...
LG Andi


lesezeichen (g.deckerrheinerft24.de) 29.02.2008

Nein, lieber Heino, so schlecht sieht´s gar nicht aus.
Ein aussagekräftiges und sehr kritisches
Gedicht von Dir. Wie schön, dass es aber
auch den zuversichtlichen Schluss gibt!
Sei herzlich gegrüßt
Gerhild


Peter Prior (peterpriort-online.de) 29.02.2008

interessant, muss man, bzw. ich zweimal lesen, wie bist du darauf gekommen, da hast du etwas gemacht,
was du sonst nicht tust, woher die
Inspiration, was hast du zuvor gelesen.
Manche gute Dichter, legen um sich herum die Bücher der guten. lächel.

hat mir gefallen. Gruss und Grüße
lieber Heino. So ein Stück bekomme ich nicht hin, deshalb bin ich vielleicht so erstaunt, ein mir fremder Stil.

Gruss.


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