Kommentare unserer Leserinnen und Leser zum Gedicht
„Die Bahn“ von Helga Siebecke


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Zustimmung, verehrte Lyrik-Kollegin! Habe zuletzt entweder als Student oder auf Geschäftsreisen den Zug benutzt. Z.Z. lieber mit dem Flieger und dem Auto unterwegs. Aber auch da kann dir Ähnliches passieren. Deine Zeilen, Helga, gefielen mir! Grüße dich vielmals. RT

Helga Siebecke (06.03.2008):
Danke Rainer, klar doch...mit Auto oder Flieger unterwegs gibts auch genug Histörchen. Nur so sammeln wir Stoff für unsere "Kopfgeburten", sie stammen eigentlich immer aus dem brodelnden Leben. Wer nur zu Hause hockt, hat es schwerer, wenn auch vieleicht weniger Unannehmlichkeiten eintreten. Der Dichter lebt von Ungereimtheiten. Schönen Gruß von Helga

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Da kann ich dir nur vollständig zustimmen, liebe Helga! Du hast mein Unbehagen an der Bahnrealität 1:1 im Gedicht umgesetzt.
Das Gleiche gilt übrigens für den gesamten öffentlichen Nahverkehr, von seltenen Ausnahmen einmal abgesehen...
Ich lese, u. ich leide mit dir mit, und hoffe, dass die Bahner bald gerecht bezahlt wieder an ihre stark verbesserungswürdige Arbeit zurück kehren können!
Herzlich, Heino.

Helga Siebecke (06.03.2008):
Na ja,Heino, jetzt leide ich nicht mehr unter den Bedingungen beim Bahnreisen. Das Gedicht fand ich nur gegenwärtig wiedereinmal sehr passend. Ich musste gaaanz früher viel mit der Bahn fahren, dann kam eine lange Pause. Doch als ich 2004 wieder ein paar Mal unterwegs war, hatte sich kaum etwas geändert. Ganz im Gegenteil! Traurig. Man steigt deswegen immer wieder doch ins Auto, um sich dem Mörderverkehr auszusetzen und mitzuhelfen, Staus und Umweltpestilenz zu erzeugen. Die Welt bleibt verrückt, man kann selber nur ohnmächtig Gedichte schreiben...ist irgendwie arm. Aber ich bin leider kein tätiger Revoluzzer und Weltverbesserer, nur ein Poet! Lg Helga

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Bravo Helga!
Ganz toll hast Du durch dieses Gedicht
Deine Meinung zum Zugverkehr,
oder Standverkehr?!? gesagt!
Ent- oder weder!!!
Fahren oder Stehen!
Herzlichst
RAINER

Helga Siebecke (06.03.2008):
Danke Rainer. Das Gedicht ist schon etwas älter, aber scheinbar immer noch sehr aktuell. Wer auf die Bahn, etc. angewiesen ist, ist immer irgendwie angesch..., obwohl man einsieht, dass es vernünftig gesehen, die bessere Variante zur privaten Autonutzung ist. Die Logistik, der Preis, die Leistung, nichts passt, dazu kommt die miese Bezahlung der Angestellten des Dienstleisters. Hauptsache die Bosse janz weit oben, sorgen gut für sich. Das alte Lied: den Letzten beißen die Hunde oder er bleibt einfach auf dem Bahnsteig stehen. LG Helga

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