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„Leben im Jahr 3004“ von Andre Pin

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Xana (eMail-Adresse privat) 04.11.2005

Hallo André, endlich geschafft, hier "vorbeizukommen"! ;o) Interessante Überlegungen hast du in dieser Geschichte geschrieben.

Eine Zukunftswelt, in der Drogen mit Erlaubnis als Medikamente verkauft werden. (Selbst heute werden schon mit Erlaubnis viele Substanzen konsumiert, die süchtig machen: Kaffee, Alkohol, Nikotin z.B.).
Ein radioaktiver Niederschlag, kreirt von dem Beherrscher aller Herrscher -jetzt als Alleinherrscher- damit die Menschheit stirbt und ihr noch mehr Kriege und damit verbundener Horror erspart bleibt (ob es jemals so einen Mächtigen geben wird, dem das Leiden von Milliarden Menschen doch interessiert?)

Medikamente, die Menschen das Leiden der Effekte des radioaktiven Niederschlages durch den Tod erleichtern sollen. Wobei zuerst bewusst und gewollt der radioaktive Niederschlag durch diesen Mächtigen erzeugt wurde (ein verrückter Herrscher in seiner Machtposition).
Macht macht machtgierig/er und dadurch verliert man die Perspektive (wir sehen es im Verlauf der vergangenen Geschichte und auch in der Aktualität: Invasionen, Kriege, Experimente usw.).
Menschheit kann/weiss/hat (noch) nicht gelernt, mit Macht umzugehen, ob sie es jemals wird?

In deiner Geschichte wäre der Tod eine Erlösung. Unter solchen Umständen, könnte er nur Erlösung sein.

Hoffen wir, dass es nicht so kommt, dieses "Leben im Jahr 3004". So utopisch ist deine Geschichte aber nicht…

LG, Roxana

 

Antwort von Andre Pin (05.11.2005)

PUH! du scheinst ja auch nicht grad viele Hoffnungen in die Zukunft der Weltpolitik zu haben oder?? Die Alliteration 'Macht macht machtgierig/er' finde ich verdammt gut und die werde ich jetzt auch im Gedächtniss behalten *GG*.... Ich denke nicht wirklich SO schlecht von der Zukunft und ich bin vor allem nicht SO blöd mir einzubilden das ich auch nur die geringste Ahnung haben könnte was in 1000 Jahren sein könnte.... im Ernst, wer so weit voraus geht sollte das schon zu offensichtlicher Science-Fiction a la Star Trek machen (die spielt ja im Jahre 2300, deswegen!) oder halt eine Kurzgeschichte verfassen die sich nur auf die Vergangenheit bezieht und da die Gesellschaftskritik ansetzt!!! Aber zu glauben das unser Verhalten und Denken heute in bsp. einTAUSEND Jahren noch irgendetwas zu bedeuten hätte halte ich persönlich für schwachsinnig!!! Wobei das nicht heissen sollte das ich gegen Science-Fiction bin die sich 'manchmal' auch auf die Gegenwart bezieht und da Gesellschaftskritisch wird!! Sie sollte nur nicht zu weit damit gehen... und ich denke gute Science-Fiction-Autoren wissen wie ich das meine!!!! Jetzt bin ich sehr abgeschweift *GGG* Danke für deinen Kommentar und das du dir die Zeit für die Story genommen hast!!! Utopisch sollte meine Story übrigens garnicht sein *GG*... ja auch ich schreibe manchmal echte Bad-Ending-Storys, aber du gehörst ja wenigstens zu den Leuten die meine Gedichte und Geschichten gut verstehen und die deshalb wissen das das eher selten vorkommt *GG*... Danke allein dafür nochmal!!!!!


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