Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Die erste Liebe“ von Frank Rogge

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Germaine (eMail senden) 23.11.2006

Du hast dich (im Forum) bitter beklagt, dass dich keiner bewertet. Nun denn „dem Manne kann geholfen werde“. Es stimmst schon, dass man angesichts der Flut von Einsendungen arrogant wird und Texte nur noch anliest (ich zumindest). Und wenn nach dem ersten Drittel der Text mich nicht berührt – oder das Ende absehbar ist – oder alles nur noch langweilig, schalte ich schon vorher ab. Hinzu kommt, dass ich mich „existentielle“ Kritiken erspare. Zum, einem muss dass ja öffentlich nicht sein (hat was von an dem Pranger stellen) zum anderen gibt es leider oft sehr unsachliche oder gar keine Antworten darauf, so dass ich mir sage. Dann eben nicht.
Apropos. Du solltest dir angewöhnen jede Kritik (wie auch immer sie ausfällt) irgendwie zu beantworten. Wenn ich mir deine Seite ansehe und bemerke, dass du deine einzige Kritik nicht einmal kommentiert hast – na ja, viele lassen es dann von Anfang an ... ;o)

Um aber endlich auf dem Punkt zu kommen. (Du weißt wie die Löschtaste funktioniert?)
Als erstes: Auch wenn wir es seit der Schule nicht mehr hören können, aber letztlich gilt: Was will uns der Dichter damit sagen? Und hier frage ich mich das bzw. ich sage zum Schluss (ich weiß sehr zynisch): Ja und nun? Was ist an dieser Geschichte so umwerfend anderes, als in den täglichen Boulevardmagazinen im TV oder auf den Schlagzeilen der bunten Blätter. (Bist du dir sicher, dass ich weiter machen soll?) Es ist das woran e-stories kranken muss. Tausend Geschichten aus dem Leben, schön, aber was hat das mit Literatur zu tun? Mit Geschichten erzählen – also „ausdenken“ und nicht eine Story aus dem Leben. Erschwerend (um dir endgültig das Herz zu brechen) kommt hinzu, dass dein Stil der eines 17J. ist. Also unausgereift, naiv, wie ein Schüleraufsatz eben. Ich bin fast vom Glauben abgefallen, als ich dein Alter las. Komm mir jetzt nicht mit künstlerischer Freiheit, denn das wäre gelogen. Aber ich will dir nicht schlechtes von Anfang an unterstellen. Jedoch zieht es sich wie ein roter Faden durch alle deine Geschichten.

Jetzt wirst du sagen: Toll, soll ich es mit dem Schreiben lassen?
Nein: Versuche wirklich zu erzählen, ein Erzähler zu sein, aber eben kein Nacherzähler. Sondern eigene Geschichten. Das mit dem Stil kommt ganz allein, wenn du von er Schiene runter bist dich nur an erlebtes zu halten und irgendwann wird es dann ein „typischer Rogge“.
Denn das, was du bisher geschrieben hast (und glaube mir ich habe alles gelesen) „kann (fast) jeder“. Das Besondere muss her, wie auch immer das aussieht.


Sinak (sinaklycos.de) 11.11.2006

Eine schöne Geschichte.
Ist sie frei erfunden oder ist da auch was wahres dran?
lg Sina


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