Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„BERLIN IST DIE EINZIGE STADT,“ von Ingrid Grote

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Lies (lieselore.warmelingonlinehome.de) 15.04.2010

Mensch bin ich neidisch Ingrid.
Nicht um die Reiseerfahrungen in Ost und West,.

NEIN, die Idee, Aufzeichnungen zu machen und sie nie zu entsorgen, die erregt meinen geballten Neid.

Ich muss mich mühsam durch die Erinnerungen von Jahrzehnten quälen um von damals zu berichten, und das sind immerhin 75 Jahre.
Ein Tagebuch führe ich erst seit 16 Jahren, viel zu spät für manches, was berichtenswert wäre.

Du hast diese Aufgabe gut gelöst, es las sich unterhaltsam und informativ.

Lies

 

Antwort von Ingrid Grote (16.04.2010)

tja schön wär's... das war reiner zufall, dass ich eine lippenstiftnotiz machte, denn mit tagebüchern hatte ich es nicht so. hab ich immer noch nicht, aber ein weblog ist auch ganz gut, da kann man einiges unterbringen und wieder rauskramen, gerade in diesen jahren der beginnenden demenz. ;)) lieben gruß von mir und danke!


kess (eMail-Adresse privat) 12.07.2009

hallo ingrid! ich bin in ostberlin geboren. meine cousine am 13.8.61 in westberlin !!! ihre mutter "warf sie raus" und rannte in den osten, um ihre andere tochter einzusammeln... unsere familie lebte in folge vor und hinter der mauer. ein wahnsinn. im nachhinein kaum fassbar, ja, kaum glaubhaft... wenn ich den 80-igern eine besuchsreise in den westen machen "durfte" und die andere seite sah, war ich sehr berührt... als eine reise abgelehnt wurde, ditte hatte mich zu weihnachten eingeladen, was als grund zum besuchen nicht reichte, weil ja keiner gestorben war-ernsthaft. weiter. ich sagte dem beamten ruhig, selbstbewußt und ohne aggression: ich finde es ganz normal zu weihnachten seine familie sehen zu wollen. usw. der mann war so betroffen+ verschämt, oder wollte nicht so auf die autoritätskacke hauen ( es war schon 1988 rum)- jedenfalls sagte er: sie wissen doch wie die bestimmungen sind. haben sie nicht noch andere familiäre möglichkeiten? ich: nein, alle leben. keiner hat einen runden geburtstag ab 60... janosch kommt zur schule...sprach ich leise vor mich hin. und der bulle sagte JA, DAS GEHT.BEANTRAGEN SIE 14TAGE...
kurz+gut, ich fuhr UND MUSSTE WIE IMMER MAXIM ALS PFAND ZURÜCKLASSEN... kuss, kerstin

 

Antwort von Ingrid Grote (12.07.2009)

liebe kerstin, wenn ich über deine erfahrungen lese, fühle ich mich total schietig und vor allem sehr oberflächlich. ich hatte damals ja soviel freiheit, und wenn man von etwas viel hat, weiß man es gar nicht richtig zu schätzen. es war noch 88 die norm, dass man, ich nenn's mal eine geisel hinterlassen musste? ja super. immerhin gab es auch einige menschen im system, das ist tröstlich.... ------- ..... ich wusste ja, dass die geschichte allen möglich mist hochbringt und hatte wirkliche schwere bedenken, ob ich sie überhaupt bringen soll, ost-west, das ist so 'ne sache, und soweit, dass wir gemeinsam drüber witze machen können, sind wir wohl noch lange nicht. lieben gruß von ingrid


AlterMann (Web-Manngmx.de) 23.11.2008

damals 'war alles besser, in den 68ern' nur ich nicht.
Das sollte noch fast 40 Jahre dauern, bis ich an dieser Zeit auch
'nettes' finden konnte. Heute schmunzel ich über die Zeit - nicht mehr
das Gift der Parolen in meinem Blut! Blätter gern im Tagebuch und
denke mir meinen Teil - vor allem über mich und meine überzogenen
Erwartungen damals..alle kochen mit Wasser, auch die 68er..

Und tröste Dich, nicht nur Du hatte im Hinterkopf einen tollen Kerl da
zu finden, wir hatten das auch stets im Hinterkopf, mit den Mädels -
ganz ehrlich...

 

Antwort von Ingrid Grote (24.11.2008)

das glaube ich gern, das mit den mädels und auch alles andere. ------- und der marsch durch die institutionen hat wohl auch nicht so geklappt... ;)


Bert (egbert.m.schmittgmx.de) 06.07.2007

... ne egal is`es nich`.

(legal-egalité-scheißegal)
oder so ähnlich, hieß es doch.

Leider bin ich (57geb.)
dem Herrn K. auch nicht begegnet.

Toller Bericht aus dem Langzeitgedächtnis.

Bin Zeitgeist-begeistert.
Das drumherum
üm 68 ist oftmal interessanter als
die damalige polit-Zeit.

Herr K?
Könnte Karl Dall sein (haha).
Hat auch ein Matschauge
und das selbe erlernt wie ich damals.
(Schriftsetzer im Bleisatz)

… gell Karl,
unter den Blinden des Show-Bizz
ist der einäugige König.

Stammt nicht von Insterburg&Co
sondern von mir.

Spruch:
Ich kannte mal ein Mädchen vom Mars -
DAS WARS


Gruß an Ingrid-Mädchen-dich
(wer ist den nun K)
von Egbert aus N.

 

Antwort von Ingrid Grote (08.07.2007)

stimmt, das drumherum ist viiil interessanter, also: okay, es war der karl, genannt der d.--------------------------- es war mal ein mann aus berlön - der war alles andere als schön - sie aber weiß nur verschwommen - man konnte zusammen nicht kommen...


Joanna (joanna.schwarzfreenet.de) 13.05.2007

Schade, dass ich nicht dabeigewesen bin! Leider war ich einfach zu jung dafür... liebe Grüße von Joa

 

Antwort von Ingrid Grote (05.04.2008)

ach gräm dich nicht, joa, dafür bist du jetzt viel viel jünger als ich... liebe grüße von ingrid


Lispeltuut (nannedrewsgmx.de) 12.05.2007

Früher war alles besser, sagte meine Oma immer. Da war es noch ruhig in Ost- und spannend in Westberlin, heute ist es nur noch spannend! Aber gut geschrieben, bin begeistert!
Es grüßt Lispeltuut

 

Antwort von Ingrid Grote (13.05.2007)

danke schön, liespeltuut! da komme ich doch fast in omanähe...


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