Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„… WA(h)L-FANG im Herbst“ von Egbert Schmitt

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Funky (hansreiterme.com) 11.04.2017

Lieber Bert,
nach berichteten und jetzt behobenen technischen Imponderabilien konnte ich mir nunmehr deinen Text einverleiben. SEHR BEACHTLICH, Respekt! Ich bin mir sicher, alle Geheimagenten und Verfassungsschützer dieses Landes kennen ihn. Dies dürfte auch einer der Gründe, wenn nicht sogar der schwerwiegendste, gewesen sein, warum man bis hinüber nach Thüringen so manche Akten durch den Schredder jagte. Sie haben es getan, weil sie UNS schützen wollten, nicht wissend, dass das Original aus deiner Feder noch in deinen Archiven schlummerte. Schützen (uns) ist eine sehr vornehme Aufgabe dieser Ämter, denn, wenn wir Zusammenhänge nicht erkennen, und die erfahren wir nicht, wenn eben Akten vernichtet werden, dann schützen sie uns davor, unsere Gehirne durch nachdenken und schlussfolgern zu überstrapazieren. Da bin ich richtig froh, dass wir solche Schützer haben! Dein lieber G8-Sohn, mittlerweile sicher schon ein umtriebiger Mensch mit hoher Bildung, weil studiert, hat dank seines Vaters, auf dem damaligen Weg zur Schule, vorbei an den Plakaten, etwas gelernt, woran es vielen heute (und wohl auch in der Zukunft) leider mangelt, er wird nicht jeden Mist für Bares nehmen, der ihn von überall her anspringt. Die Jauche, die aktuell vor dieser Wahl im Herbst, sich schon über die Köpfe ergossen hat und noch ergießen wird, ist nicht nur farblich braun, sie riecht auch übel und benebelt die Gehirne. Bauernregel: Der Bürger in sei\'m Land nicht wählt, was braun und übel ihm die Laun vergällt! (Hoffe ich!)
Ich grüße dich,
Hans

 

Antwort von Egbert Schmitt (11.04.2017)

... wie wahr sind deine Ergänzungen zum willensschwachen Mob, der als der braune Brühwürfel der Geschichte einging. Der in gerade mal 12 Lupen-Jahren alles zu Nichte machte, was positiv über unser Volk andere schätzten. Die Ermordung der Juden war so gesehen, der größte Vatermord der Geschichte. Alles haben wir von ihnen gelernt was deutsches Tun bis dato ausmacht. Was hätten wir und der Intelligenz-Rest in dieser verlorenen Kain und Abel-Zeit alles auf die Wege bringen können. Humantechnisch und Geisteswissenschaftliche war dies zu den Jahrhunderten zuvor ein Desaster ohne gleichen. Gruß vom Egbert


mgruwi (eMail-Adresse privat) 04.09.2009

Inhalt sehr schön, nur die Form hat mich etwas irritiert, lg von hier aus!

 

Antwort von Egbert Schmitt (17.11.2009)

… sorry, komme erst JETZT zum Antworten. Dank für das Inhalts-Lob und Gruß von Egbert, der momentan sich mehr um das reale Form-Leben kümmert, das manchmal genauso sprunghaft ist wie meine Texte.


Heidelind (Sekretaeriaol.com) 07.11.2008

Da kann ich nur schreiben...hervorragend niedergeschrieben....wortgewandt und textlich amüsant auf die Reihe gebracht....mein Gehirn sandte Rauchfahnen beim Lesen und ich bin ehrlich, habe mir noch nie so viele Gedanken über die Politik gemacht, weil....es ermüdet mich einfach und ich könnte Schreikrämpfe bekommen. Sicherlich ist meine Haltung nicht richtig und dazu laufe ich auch zu keiner Wahl....schäm....Nein, das tue ich nicht. Jahrelange Wahlhinlaufwege führten bei mir zu keiner Gedankenbesserung und gerade in meiner Zeit als selbstständige arme berufsstätige Frau, schnürte man mir den Hals zu. Also schiebe ich meine Politikgedanken zur Seite und kämpfe mich durch das Leben. (Wir betrügen uns gegenseitig!) Gruss Heidelind

 

Antwort von Egbert Schmitt (21.11.2008)

… ja da magst Du vieleicht in deiner Region recht behalten, aber die Zukunft meiner Kinder in CSU-Bayern und der schwache Lebensstandart als NICHT-Prefiligierter, der NICHT zu der verdienenden oberen Mittelschicht gehört lassen mir nicht nur textlich KEINE WAHL dementsprechend ANDERS im Sinne von DEMOkratischer zu agieren. ES bewegt sich doch – wenn alle Generften zusammen stehen,und nicht nur die gehen die immer gehen, weil SIE ihren Habitus dadurch festigen und die Anderen die frustriert sind damit ausbremsen. Gruß Egbert


Bild Leser

norbert wittke (norbertwittkelyrikhotmail.com) 24.09.2008

Hallo Egbert, wenn die Themen nicht so traurig wären, müsste ich bei deinem erfrischenden Schreibstil pausenlos lachen. Leider aber werden wir von der Politik dauerhaft vorgeführt, weil sie uns ihren ganzen Unsinn an parteipolitischen Thesen aufzwingen wollen und das Dilemma dabei immer noch größer machen. Manchmal meine ich, dass sie alle entsprungen sind und in die geschlossene Abteilung als unheilbar Geisteskranke gehören. Aber leider dürfen sie sogar unter persönlichem Schutz, der auch mit unseren Steuergeldern erfolgt, frei herum laufen. Ob gut oder schlecht bezahlt, in der Liste der Korruptionsstaaten liegen wir immerhin an 14. Stelle bei den weniger Bestechlichen. Fast ein Wunder nach den ganzen Vorfällen. Die Kirche mischt natürlich munter mit. sie sollte sich lieber auf die eigenen Aufgaben besinnen, die von ihr dauerhaft vernachlässigt werden. Mir fällt dazu ein Witz ein: Ein Kölner Bischof hat einen Papagei, der ihn immer mit Eure Eminenz anspricht. Der Bischof stirbt und vermacht ihn dem Papst. Der ist wegen der Anrede nur Eminenz erzürnt, fragt seine Untergebebenen, was er denn machen soll. Die gehen sie zum Papagei in vollem Ornat, dann wird er sie erkennen. Er macht es, der Papagei stutzt, ruft dann laut aus "Kölle Alaaf"
So ist es bei euch mit der bevorstehenden Wahl. Liebe Grüße Norbert

 

Antwort von Egbert Schmitt (02.10.2008)

… Hallo Norbert, ja, jetzt treten Sie zurück – oder werden zurück getreten aus den eigenen Reihen, die Bayern „für sich” regieren. Das Wahlergebnis war kein Ausrutscher, kein Versehen, das sich BEIM NÄCHSTEN MAL wieder korrigieren ließe. Die Wähler hatten die unerträgliche Arroganz schlichtweg satt, egal ob ES um den Ärger an den Schulen ging, die vernachlässigte Bildung allgemein, die schon der europäische Gerichthof anprangerte. irgendwelche Pläne finanzieren, für eine dritte Startbahn in München mit dem rücksichtslosen Prestige-Projekt Transrapiet, das außer Edmund S, der immer noch heimlich mitmischt, für sinnvoll hielt. Die Verluste der BayernLB hätten vieles finanziert, was DIE WÄHLER brauchen um MEHR NETTO STATT BRUTTO zu haben. Jetzt müssten alle die alte Macht teilen. Das erste mal seit den 50zigern. Aber Sie lernen nichts daraus, weil DIE RÜCKTRITTE auf breiter Front nichts bewirken, da ANDERE bereits in anderen A-Startlöchern von anderen A....löchern warten, wo Sie auf Chancen warten, ABER AUCH KEINEN Wähler ansprechen werden, weil Sie nur weitere Ziehsöhne Ihre Parteiväter sind …


mkvar (margit.kvardadrei.at) 24.09.2008

Du hast es aber ordentlich
gegeigt, aber wie will man
es ändern, lieber Eckbert.
Mit Politik habe ich nichts
am Hut. Sage einmal wieviele
Bücher hast du schon geschrieben?
Oder hast du daran noch gar
nicht gedacht? Lieb grüßt
Margit

 

Antwort von Egbert Schmitt (07.10.2008)

… ich glaube das mit den Büchern lasse ich, weil die wie in der Wahlpolitik ist. Da hört AUCH keiner zu, was DAS VOLK zu sagen hat. Beispiel gefällig: nach den VIELEN eingebüsten Stimmen, hat die IMMER-NOCH führende CSU-Partei nicht den Wunsch IHRER Noch-Wähler berücksichtigt und Reformen in Bildung, Schule und Familie eingeleitet. NEIN man läßt Köpfe rollen, die jetzt ins Stuhl-Ansägerkonzept der Nachfolger passen. Die nachrücken sind die selben/gleichen wie ehedem. Genau deshalb geht die andere Hälfte der Bevölkerung nicht mehr zur Wahl. Andere Bundesländer würden sich die Finger abschlecken, von den Restwählern, die sie IMEER-NOCH haben. Aber mit welchem Recht setzten SIE SICH über die Wahl der Bürger hinweg, die z.B. einen Günther Beckstein (ehemaliger Inneminister und von den Niederbayern und Oberbayern) wählten. Ein zum Rücktritt gezwungenerMinisterpräsident absägten, OBWOHL Ihn die anderen Landesteile AUCH GEWÄHLT haben, oder gerade deswegen, weil ER aus FRANKEN kommt um die Interessen der anderen Länder _endlich nach Stäuber – einzubringen. Aber Oberbayerische Wirtshausstammtisch Redner gewichten besser. Hier eine Auflistung der Bevölkerungsverteilung in Bayern, zur Versinnbildlichung, wo nicht nur Ober- Niederbayern leben und wählen. Bayern insgesammt: 12.469.997 Einwohner. Davon Franken (Ober- Mittel- Unterfranken) 5.430.593 Personen. Oberpfalz 1.090.318 die sich mehr zu den Franken gehörig fühlen, und die bayerischen Schwaben mit 1.789.689 Bewohnern die es mehr oder weniger zu den Altbayern, wie den Oberbayern (4.232.962) und Niederbayern (1.197.631) zieht. Summasumarum haben die Franken und die Oberpfälzer MEHR Haushalte die in die Staatskasse einbezahlen, aber die Rest-Bayern die seit 200 Jahren ignoriert, weil München Landeshauptstadt ist und viele Wähler DORT das wählen, was Sie immer wählen. Nur die Bauern diesmal nicht. 48% ihrer Stammwähler haben anders gewählt und der bröckelde Mittelstand auch. Aber der soll zurückgewonnen werden, was eigentlich kaum zu schaffen ist. Und wenn werden den Familien im Restland die Steuern erhöht um den Bauern ihre Landwirschaft weiterhin zu subvenzionieren. Alles wird bein ALTEN bleiben, wie seit 1955 unverändert. Bei der nächsten Wahl, und das wissen die G'schaftl-Huber-Baxern noch nicht, wird die CSU, egal wie ES sie anstellt die Hälfte der restlichen 48 Sitze AUCH NOCH einbüßen im Maximilianneum in München. Dann können Sie sich selbst verwalten, weil die anderen Partei AUFWIND bekommen. Siehe selbst in Österrereich, wo Wien meint, der Nabel der Rest-Republik zu sein.


Ingrid (nonamebikeaol.com) 23.09.2008

ach du weist doch, dass politiker keine menschen sind, wie emil steinberger schon mit der mengenlehre und irgendeiner schnittmenge bewiesen hat. ist aber schon so lange her, dass ich mich kaum noch dran erinnern kann.
also traue keinem politiker. egal wie aufopferungswillig und sozial und menschenfreundlich er am anfang ist, das gibt sich, sein amt verändert ihn, und er wird zum poltiker. über parteien zu sprechen lohnt sich in diesem zusammenhang dann auch nicht... *gg* das ist nur eine geballte anhäufung von politikern, die dasselbe ungewisse zeugs schwafeln.
okay, ich oute mich: ich wähle seit jahren nicht mehr, ich habe es satt, das kleinere übel zu wählen, denn ein übel ist ein übel - und begnüge mich damit, den wahlschein ungültig zu machen. da kann mir einer erzählen was er will.
lieben gruß von ingrid

 

Antwort von Egbert Schmitt (02.10.2008)

… ja das war eine schockierende Niederlage, die aus meiner Sicht für die, die seither Bayern meinen zu regieren, noch milde ausviel. Das sie bereites nach den Rücktrittsschlagzeilen, besser gesagt schon vorher die Wähler für noch doofer einstufen, als Sie sind und die Polizei erlaubt, zeigt ein Beispiel: WIR, d.h. meine Frau und ich fahren seit ein paar Jahren AM ABEND immer den selbigen Weg, bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad. ICH KENNE jeden Baum und JEDES Wahlplakat in- und auswendig. Bin ein optischer Mensch. Ist mein Beruf. Irgendwann MUSSTEN SIE ES getan haben. Unbemerkt in den Morgenstunden, als die Wahl schon einen Tag alt und vorbei war. Erst die gebeutelte CSU ganz dreist, und die FDP etwas weniger. WAS WAHL-WOHL. Nein nicht die Wahlplakate abgemacht, die sonst DANACH nur die Gewinnwer noch eine geraume Zeit aus Prestigegründen hängen liesen. NEIN SIE PLAKATIERTEN an einigen Stellen wo viele Familien aus nicht „Bürgerlichen Haushalten” wohnten, einige der Plakattafeln so geschickt neu um, „MIT FAMILIE und zwei lustig springenden Kindern”auf einer grünen saftigen Bayernland-Wiese, als WENN der Wähler NUN Schuld hätte, für das Debakel, DA KEINER richtig die WAHLBOTSCHAFTEN begriffen hatte, die Sie VORHER nicht hatten. BRUTTO STAZZ NETTO stand darunter, aber ERST zwei Tage nach der Wahl. Die FDP, die sich jetzt Hoffnungen macht MITZUMISCHEN hat Aufkleber über die FDP (Freibier-Gesichter) geklebt, wo sie jetzt dem lenkbaren Betrachter „sein letzte Chance geben” mit Ihnen …


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