Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„TotalesOutFürWeltkriegeKiller-PandemienGlobaleÜberbevölkerung“ von Harry Schloßmacher

Kurzgeschichte lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Harry Schloßmacher anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Science-Fiction“ lesen

Bild Leser

Karl Bednarik (eMail senden) 09.01.2009


Hallo Harry Schloßmacher,

wenn man die Atmosphäre nicht abschotten würde,
dann könnnten die einzelnen Länder alle ihre
Luftschadstoffe ungehindert entweichen lassen.

Treibhausgase wären für kalte Länder
günstig, und für warme Länder ungünstig.
(Heizung und Dürre)

Fluorkohlenwasserstoffe wären für warme Länder
günstig, und für kalte Länder ungünstig.
(Kühlung und Ozonlöcher)

Zum Abschotten der unteren Atmosphäre wären
mindestens zwanzig Kilometer hohe Wände notwendig.
(für Ozon sogar über 60 km)

Wenn man die Atmosphäre abschotten würde, dann
würde die warme, feuchte Meeresluft nicht mehr
über dem Festland abregnen können (Dürre), und
Windkraftwerke würden kaum noch funktionieren.

Wenn man die Flüsse nicht abschotten würde,
dann könnnten die einzelnen Länder alle ihre
Giftstoffe ungehindert hinunter spülen.

Wenn man die Flüsse abschotten würde, dann würde
oberhalb Überschwemmung und unterhalb Dürre auftreten,
und Wasserkraftwerke würden nicht mehr funktionieren.

Wenn man die Flüsse und die Atmosphäre abschotten
würde, dann könnte man eventuell einen Wasserkreislauf
durch Verdunstung und Kondensation zustande bringen.
(gasdichtes Glashaus)

Wenn man die Meere nicht abschotten würde,
dann könnnten die einzelnen Länder alle ihre
Giftstoffe ungehindert hinein kippen.

Zum Abschotten der Meere an den Rändern der
Kontinentalsockel genügen schon rund dreihundert Meter
hohe Wände (das wäre nur ein kleiner Teil der Meere).

Zum Abschotten der Meere auf dem Meeresboden
wären rund drei Kilometer hohe Wände notwendig.

Wenn man die Meere abschotten würde, dann würde man die
Meeresströmungen und die Fischwanderungen blockieren.

Mit freundlichen Grüßen,
Karl Bednarik.


 

Antwort von Harry Schloßmacher (13.01.2009)

Hallo Karl, vielen Dank für Deine wiederum sehr ausführlichen und intelligent-kreativen Ausführungen!! --- Um ein so katastrophales Super-Übel wie einen 3. Weltkrieg zu verhindern, muß man u.U. schon in besonders große Saure Äpfel beißen. Da wäre eine militärisch dominierte Abschottung zwischen den Kontinenten mit Sicherheit das viel viel kleinere Übel - meine ich wenigstens. Ein Saurer Apfel wären womöglich von Dir konkret dargelegte ökologische Nachteile durch gigantische Kontinental-Abschottungen. Aber, man kann halt nicht allen Herren dienen bzw. wo Licht ist, ist auch bekanntlich Schatten ! Ebenfalls ein hilfreicher Spruch in der Richtung könnte noch sein: "Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne!" Denke, wir sind uns da alle schnell einig: Auch die von Dir aufgelisteten möglichen ökologischen Nachteile, sie wären mit Abstand nicht so schlimm für die Menschheit wie ein globaler 3. Weltkrieg - der dann wohl auch mit atomaren, biologischen und chemischen Waffen geführt würde ! ! ! Dies zur Priorität Nr. 1. --- Eine ganz andere Frage wäre, ob von mir angeregte Kontinental-Abschottungen auch ökologische Vorteile bieten würde. Bei einem solchen Aufwand müßten jene Vorteile die Nachteile jedoch ausgesprochen deutlich überwiegen, sonst hätte es wohl keinen Sinn, u.U. über 60 km hohe "Ozon-Trennwände" zu errichten (wie Karl schreibt). Denke, Karl, daß Du da schon gute Gegenüberstellungen wie Abwägungen vorgenommen hast! Eine vorzügliche Diskussions-Basis, die auch andere zur gedanklichen Mitarbeit und Fortführung animieren sollte... --- Mit freundlichen Grüßen Harry.....(Schloßmacher)


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zur Kurzgeschichte verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).