Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte
„Ein erwachsenes Schulmädchen“ von Eva-Maria Krämer


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Hallo Eva-Maria,

mit deiner sehr aussagekräftigen Geschichte hast du mir voll aus dem Herzen gesprochen.
Viele verlernen das Diskutieren - passen sich nur noch an, weil sie glauben, nur so in diesem knüppelharten Wettbewerb bestehen zu können.
Ja nicht anecken - das war auch schon in der ehemaligen DDR die Device vieler Opportunisten gewesen.

Auch in dieser Gesellschaft nimmt der Anpassungsdruck immer groteskere Züge an.
Mitschwimmen um nicht unterzugehen, haben sich die meisten ins Stammbuch geschrieben.
Dadurch geht Unbekümmertheit und Frohsinn imer mehr den Bach hinunter.
Leider!

gadiska

06.02.2009
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Liebe Eva-Maria,
ich habe heute etwas zeit und ein bisschen rumgestöbert. Deine Geschichte gefällt mir sehr gut. Du hast mir aus dem Herzen gesprochen und in einem kurzen Text vieles gesagt.
Bravo.
Liebe Grüsse.
Monique

Eva-Maria Krämer (07.02.2009):
Vielen Dank! Es freut mich, wenn dir die Geschichte gefallen hat. Liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende, Eva-Maria

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… uii, das ist aber mal eine
kurze Kurzgeschichte die ES in sich hat.

Das hätte ich meinen Kindern auch sagen müssen,
oder sagen sollen, so kurz vor der Reife (Matura).

ES stimmt haarklein. Leider ist die
Wirklichkeit nicht so poetisch,
sondern genauso wie Du dies
auf den Schreib-Punkt kriegst.

In allen Bereichen.

Meine Tochter hatte eine natürliche Begabung,
wie alle Schulanfänger im abstrakten Zeichnen.
Sie erstellte einen filigranen Dschungel
aus Blättern und Tieren, die aus den Gebüschen
lugten. Das war naiv-genial.

Habe ES hier in der graph. Agentur
auf einen Profi-Trommel-Scanner gespannt
und Wandgroß plotten lassen.

Hing 10 Jahre im Eingangsbereich
„für die Kunden” die Bauklötzte staunten.

NUR, das war eines der wenigen Bilder
die Sie meine Tochter „spontan” erstellte.

Alle anderen späteren Korsett-Schulzeichnungs-
Arbeiten waren wie alles weitere was
erlernbar – SEIN MUSS –, geistige Magulatur.

Heute studiert Sie Physiotherapie
und zeichnet – seit Jahren keinen Strich – mehr.

Das nur zum Thema: Schul-Bulmie.

Eva-Maria Krämer (21.01.2009):
Wie schön, dass Du es genauso siehst wie ich! Ich wollte mit der Geschichte meine Sorge über meine eigene Generation ausdrücken, die in den Schulen lernt, nicht zu diskutieren, weil es aufhält und man muss ja schließlich schnell fertig werden und die alles hinnimmt, was man ihr antut... Perspektivlosigkeit, Studiengebühren, Kriege... Es gibt so viele Dinge, für die es sich lohnen würde zu kämpfen, doch wir ersaufen unsere Probleme lieber, anstatt ihnen ins Auge zu sehen... Ich sehe dieses penetrante Wegschauen als ein Resultat der starren Schulbildung, der wir ausgesetzt werden! Viele Grüße von Eva-Maria

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