Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte
„als ich geboren wurde, war ich ich – !“ von Egbert Schmitt


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Nun hörst du auch mal wieder nach unendlich langer Zeit von mir. Ich habe einige deiner hervoragenden Geschichten zweimal gelesen. Nun habe ich entdeckt, dass du etwas neues geschrieben hast.


Der Sinn des Lebens ist voll abgefahren.
Ich liebe Monty Phytons.

Nicht immer hat das Leben schöne Seiten. Und Gewaltverherrlichende Computerspiele habe ich immer schon verabscheut und tu es heute noch.

Wozu brauche ich einen Fernsher? Ich habe zwar einen, (Zeieinhalb Jahre alt)der steht aber (Dreimal gelaufen) seit zweieinhablb Jahren in der Ecke und wartet darauf, dass ihn mal jemand für 50 Euro mitnimmt.

Zitat von dir:
Sitzt „da oben” im Weltenall-Strudel
EINER, – oder Heerschaaren von Zockern
an einer Joy-Stick-Konsole, welche die Erde
für sich als allgegenwärtigen virtuellen
Spielraum entdeckten … ?

Finde ich eine sehr geniale Vorstellung. Since Fiction.

Nacktschnecken mit dem Fahrrad überfahren knierscht gans schön.

Ich bin der Meinung, dass der Mensch selber immer noch das größte Raubtier der Erde ist. Irgendwann wird er sich mal selbst zerstört haben.

Manche wissen im Leben einfach nicht mehr weiter und sehen Suicid als eine Sinnvolle Lösung.

In meinen Bekanntenkreis haben sich einige schon umgebracht.
Mein Cusing zum Beispiel mit Autogase.
Das fand ich krass.

In diesem Sinne erst einmal.
Bis zu meinem nächsten Kommentar bei dir.

Gruß
Mario


Egbert Schmitt (27.08.2009):
… danke, super, für den umfangreichen Kommentar, Mario. Die Beerdigung war ebenfall scheußlich. Einmal im Leben möchte ich mal eine Beisetzung erleben, wo die Sonne scheint. Wenn ES mal bei mir soweit ist, dann bestimme ICH Testamentarisch, dass man meinen Körper auf Eis legt und erst einsargt, wenn das Wetter passt. (hahee) Gruß Egbert

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die widmung kam so unverhofft (am ende), dass ich vor betroffenheit zurückschockte. wie tragisch. psychiater, therapeuten hätten ihm sicher helfen könnnen, (oder schuldenberater usw.), nur ein bißchen chemie...männer können oft LEIDER nicht reden, für sie ist es (im allgemeinen) schwerer zum "psycho" zu gehen. wie tragisch. für alle beteidigten. -und ich dachte zunächst, du schreibst einen "rein" philosophischen abriss, der im übrigen "den suchenden" perfekt vorstellt. ich möchte mit einer zeile goethes enden: ... den sinn mußt du dem leben selber geben... herzlichst, kerstin

Egbert Schmitt (13.07.2009):
… ja, wie sich rauskristalisierte WAR ER auch schon mal in Behandlung. Die neue Volkskrankheit DEPRESSION. Arg unterschätzt. Wenn ich so in meinem Arbeits-Umfeld mich umsehe, sind es einige die damit schon ihre Probleme haben/hatten. Sich Auszeiten nahmen. Gut dass unsere Mit-Kollegen und die Leitung dies mittragen/trugen. Meistens Männer mit zwei Kindern, denen in Euro-Zeiten der Himmel auf den Kopf fällt. Einer der es –zurück- schaffte, analysierte dies folgendermaßen: das spiel sich in deinem Kopf ab, das mach dich fertig, keine greifbare Lösung stellt sich ein. Du willst irgendwann, dass DIESES NEGATIVE einfach aufhört. Andere lassen sich scheiden, wenn zuviel ab-gefordert wird /wir brauchen AUCH DIESES&JENES) oder sind lieber mittellos danach. Die Verantwortung der Familie gegenüber lähmt viele. Früher gab es dies bestimmt auch. Kompensierten dies mit Flucht in den Alkohol. Aber den Konsumanforderungen oder derm Vorstellungsvermögen der Gesellschaft, die einem Schulden vorlebt, sind viele nicht mehr gewachsen. Gruß Egbert

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Lieber Egbert,deine Zeilen stimmen einem wahrlich nachdenklich.

Der Sinn des Lebens? Besteht der nicht darin seinen Weg zu 'sich selbst' zu finden?
Oder wie man so schön sagt, der Weg ist das Ziel.
Es ist traurig, nein schrecklich wenn jemand (wie dein Kollege) diesen Weg einfach abbricht!
Ich hab in den letzten Monaten so viele Mitmenschen sterben sehn, krankheits - oder altershalber.
Es ist sicher kein leichter Weg, aber trotzdem bleibt es -für mich- etwas natürliches, nichts erzwungenes...

Dein Einleitungssatz: "Heute weiss ich: Ich bin Ich" ...gefällt mir sehr gut!

mit liebem Gruss ... mirjam

(Kennst du das Kinderbuch von Mira Lobe 'Das kleine Ich bin Ich'?...
haben wir als kleine Mädchen bekommen & ich find es auch heute noch sensationel)


Egbert Schmitt (01.07.2009):
… entschuldige Miriam, dass ich erst jetzt antworte, denn am Wochenende ist der Rechner-Computer FÜR MICH Tabu, da ich hier im Geschäft am MAC sowieso den ganzen Tag Spielwarenkataloge gestalte (VEDES). Nürnberg ist seit jeher die Spielzeugstadt. Das Kinderbuch werde ich eroieren. Mein Kollege hatte quasi eine Volkskrankheit. Depremismus. Ist noch nicht so anerkannt und ein außenstehener kann vermutlich, wie ich, nur mutmassen, was in seinem Gefühlsleben vor sich ging. Gruß zurück in die Schweiz, aus der Fränkischen Schweiz (unsere Gegend heißt so, wegen der ähnlich gestalteten –leicht bergig-gepflegten süddeutschen Landschaft)

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Auch wenn es traurig ist und kaum zu verstehen, er hat wenigstens seiner Familie das Leben gelassen und nicht irrsinniger Weise für alle entschieden. Den Sinn des Lebens....den haben wir wohl alle verloren beim ständigen Suchen. Der Sinn meines Lebens...für meine Familie immer ein offenes Ohr zu haben und auch richtig hin zu hören, egal wie schwierig es ist/war/sein wird, denn eine Lösung gibt es immer. Nichts muss mit Gewalt gelöst werden, das versteht aber so mancher Mensch nicht. Er fühlt sich übermächtig und ist eigentlich ein Nichts. Gruß Heidelind.

Egbert Schmitt (05.05.2009):
… wie sagt da meine Frau immer zum Suizid: Zum Sterben, ja zu dem habe ich dann immer noch Zeit, wenn ich alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe. Hella Schürmann hat in diesem Forum, hat eine ähnlich gelagerte Geschichte über DEN PAUL geschrieben,der poetisch ins Wasser geht und … die ich kommentierte, wo ich die Sichtweise DER ERKRANKTEN darlege, die ohne ärzliche Vorsorge-Hilfe nicht zu Rande kommen … Gruß Egbert

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Nun lieber Egbert deinem
Freund Thomas, war seine
Familie nicht wichtig. Sonst
hätte er diesen Weg nicht gewählt. Schade!!! LG sendet Margit

Egbert Schmitt (28.04.2009):
… ja, so sehe ich das auch. ER muss schon sehr verzweifelt gewesen sein, wenn DAS der letzte Ausweg war. Depression ist mitlerweile eine (anerkannte) aber noch nicht bewusste Volkskrankheit in unserer Gesellschaft. Gruß an dich und Gesundheit allenhalber.

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Lieber Egbert, aus den ersten Jahren unseres Lebens bleibt nicht sehr viel bei uns im Gedächtnis hängen. Das meiste hören wir über uns später von Eltern, Verwandten und Bekannten. Wir müssen im Laufe des Lebens zahlreiche Wegen gehen, die uns dann prägen. Unser Erleben spiegelt sich in uns wieder. Deine Abhandlung hat eine ungeheure philosophische Bandbreite, die in uns Fragen über den Sinn unseres Lebens aufwirft. Ich frage mich auch öfter, sol das alles sein, was da wie in den früheren alten Filmen an Kulisse an uns vorüber gezogen wird. Unsere Rollen werden uns oft vorgegeben. Ein ausscheiden aus dem Leben durch Selbstmord kann keine Lösung sein, denn wir wissen nicht was uns erwartet. Ich kann mir das höchstens bei schwerer unheilbarer Erkrankung, die mit starken Schmerzen verbunden ist, vorstellen. Eine mehr als lesenswerte Studie von dir über den Gesamtsinn unseres Daseins. Liebe Grüße Norbert

Egbert Schmitt (27.04.2009):
… ein umfangreicher Komentar von dir, für den ich mich aufrichtig bedanke, da ich nicht nur deine Schreibe für scharfsinnig, sondern auch deinen Erfahrungsschatz für ebensolch halte. Bei meinem Kollegen haben da viele Komponenten eine Rolle gespielt. Ich vermute nur. Er war in den letzten Zeiten immer verschlossener geworden. Zwei Ehen. Daraus drei Kinder, die leichte Behinderungen hatten und bekamen. Die derzeitige Frau auch mit angeschlagener Gesundheit. Die finanzielle Situation mit Kindern seit Euro hat Ihn zermürbt. Geht mir oft auch so, wenn Kollegen ohne Kinder High-Live machen und doppelverdienen. Vernünftige Erziehung der Kinder ist teuer. Lebensstandart-Rückschritte mochten die Männer gerne vollziehen. Aber bei manchen Partnern ist das nicht durchführbar. Scheidung ist der Ruin. Eltern helfen auch nicht, da meist ein Streit schwelt. Kurzarbeit dann mit Abstrichen. Beratung holt sich keiner, weil aus seiner Sicht das der Partner nicht mitmacht. Oder bereits ein solventerer im Hintergrund als Ehe-Argument herhalten muss. Schau, wo du Geld auftreibst, ich habe mit den Kinder genug zu tun. Das geht Jahre leidlich mit Schulden gut und dann dreht einer durch … und alle sind erstaunt WARUM. Ich verstehe Ihn. Aber tolerieren kann ich ES nicht. Jetzt stehen ALLE Restbeteiligten vor der Insolvenz. Gruß Egbert

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wenn es ein spiel ist, das mit uns getrieben wird, ist es schlimm.
falls es aber kein spiel ist, dann ist es noch schlimmer, denn dann kommt alles aus uns selber. nich gut...
ach egbert, der sinn des lebens ist das leben selber, egal wie gut oder wie schlecht es ist. allerdings ist die menschheit nicht gerade berühmt für ihren zusammenhalt, gibt wahrscheinlich kaum 'ne andere spezies, die sich untereinander so gnadenlos bekämpft, bemobbt, bevorteilt. und sie macht es ihren denkenden mitgliedern schwer, den sinn des lebens zu erfinden.
also mehr fällt mir dazu nix ein, und konfuse ist es sowieso. :)
lieben gruß

Egbert Schmitt (23.04.2009):
… finde, das deine Anmerkung sehr-gescheit sind, gar-nie-nicht konfus. Manche machen sich zu viele Gedanken ums Leben (wie mein Kollege) und finden „aus den Labyrint-Fallen des Lebens” nicht mehr heraus … ohne Beistand von außen. Aber die außen sind und nicht die Gedanken-Schattenseiten und finanzieller Art einzelner erkennen (wollen) und immer nach dem Motto leben: Kein Mensch denkt an mich. ICH bin der einzige der AN MICH denkt …, die sind in der Mehrzahl. Vieleicht hat GOTT (die Erfindung!?) doch einen tieferen Sinn, um im Miteinander (war ja vermutlich so angedacht) auf-einander zuzugehen und aufzupassen, dass der Ablauf der kurzen Terra-Zeit in der der Mensch „auf der Bühne des Lebens” mitmischt, nicht aus dem Ruder läuft und das kosmische Gefüge zer-stört. Wir müssen als Testlauf des Kosmos herhalten und keiner muss wegen einer interstellaren Autobahn elimeniert werden, das bekommen WIR auch ohne fremdes Zutun oder Außerirdischen hin … die UNS schon als ERROR abgeschrieben haben. Quasi NICHT in Serienreife gehen, sondern als DUMMis für Crash-Tests herhalten, um auszuloten wie mann evtl. WOANDERS neu ansetzt und die nächst-beste Inteligenz im Meer beläßt, bei den Delphinen im Stammhirn und „weiter geht nix mehr”. Beim nächsten ausgegorenen B-Test des Schöpfungsaktes, an dieser Stelle „die Natur” walten läßt. Syfisanter-Gruß vom Egbert

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