Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„die Geschichte vom Maffeiplatz !“ von Egbert Schmitt

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"Vermutlich stünden WIR Schutzkleidungs-Nachfahren
an Atomar-verstrahlten Grenzen. Passen mit EINEM
blindwütig Argus-Auge auf, ob GEN-Mutanten anrücken."
Interessanter Gedanke.Nun wartet halt die Bundespolizei, damit "das Boot ist voll" nicht untergeht!
gruß Hans


Egbert Schmitt (17.11.2009):
Hallo Hans, bin gerade am Aufarbeiten eurer Kommentare, die ich vernachlässigt hatte, damit mein Arbeitsboot und die Familie nicht untergehen. Gruß Egbert

Heidelind (Sekretaeriaol.com)

03.10.2009
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Vor einigen Monaten habe ich bei einem depressiven Anfall meiner Großmutter ein Kriegsbuch (1. Weltkrieg) vererbt bekommen. Eigentlich nahm ich es für meinen Mann mit, aber momentan lese ich in diesem Kriegsberichterstatterbuch, das meinem Großvater gehörte und ausführliche Schilderungen über die Schlacht bei Verdun beinhaltet. Ich habe es noch nicht durchgelesen, aber beim Lesen Deines Textes fielen meine Gedanken wieder in diese Buchzeilen zurück. Es stellte sich dabei bei mir die Frage, warum es von mir überhaupt gelesen wurde und warum dieses Thema auch in Deinen Geschichten immer wieder zum Vorschein kommt. Bei mir ist es pure Neugier gewesen und die bisherigen Buchseiten habe mich auf eine Art irritiert, die ich nicht so richtig in Worte fassen kann.
Deine Geschichte war für mich mal wieder Geschichtsunterricht auf Egbert-Art, deren Wahrheitsgehalt mich manchmal fragend an der Menschheit zweifeln lässt. Es grüßt Heidelind

Egbert Schmitt (17.11.2009):
… sorry, komme erst JETZT zum Antworten. Ja Verdun. DASS war ein Wahnsinn. Manch einer hat sich in den Gräben gewünscht dass er schnell stirbt, weil das was um Sie herum von Statten ging UNFASSBAR war. Dank für das ahrheits Lob und Gruß von Egbert, der momentan sich mehr um das reale Leben kümmert. Evtl. Anfang Dezember an einer realen Weih-Geschichte strickt …

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Lieber Egbert, wollte eigentlich nur kurz mal reinschaun, was du so für Geschichten schreibst, hab mich total festgelesen. Mit dem Klavierhocker hab ich angefangen, da ich selbst auf selbigen vor dem PC sitze (nur nicht grün, sondern braun, zugehöriges Klavier hab ich im Gegensatz zu dir auch im Wohnzimmer stehn, verstimmt total und beinahe, außer Weihnachten ungenutzt. Wurde bei besagter Geschichte sehr stark an mein Tante Mariechen (Belle Etage Nürnberg weiß nicht mehr genau wo) erinnert, deren Salon (nur zu besonderen Anlässen bewohnt) ich eines Adventssonntages mittels Serviette und Adventskranzkerze beinahe abgefackelt hätte (böses Kind, mußt in die Küche!)
Also jedenfalls, ich hab mich bis jetzt an deinen Geschichten festgelesen und bin TOTAL entzück und von den Socken und hab sowas tolles an Kurzgeschichten überhaupt noch nie gelesen. Heute verneige ich mich, ganz ehrlich, vor dir.
Herzlichst Iris

Egbert Schmitt (08.07.2009):
… nein umgekehrt, ich neige mich, und zwar vor dem MUT, dass du meine fränkisch angehauchten Geschichten IM GANZEN liest. Norbert Wittke hier im Forum meinte zu meiner 100dertsten Geschichte, das diese eigentlich schon die 500derten wären, wgen der Längen-INFO. Anscheinen schreibe ich noch mehr im Zeitungskolumnen-Stil und Länge, weil ich das mal als Schriftsetzer so erlernt und als tech. Redakteur auch schon mal machte. Das filmische Talent meines Onkels kommt mir beim Schreiben anscheinend zu gute, und kommt der fränkischen Seele (der Franke ist ein Zerissener und Gewürfelter) Dir anscheinend entgegen. Egbert, der sich freut, dass ES dich freut.

mkvar (margit.kvardadrei.at)

08.07.2009
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Lieber Egbert, ich bin froh,
dass auch andere deine Geschichten
so gerne lesen wie ich. Mir
gefiel von Anfang an schon
deine Schreibweise. Es beinhaltet
viel Wahrheit und Witz. LG
sendet Margit.

Egbert Schmitt (08.07.2009):
… das freut mich, besonders von Dir. Hast denn Du wieder neues an Texten auf Lager. Bin ganz gespannt. Schreib doch mal was von den UR-Enkerl`n, den neuen. Gruß vom Langzeit-Egbert

Theumaner (walteruwehotmail.com)

08.07.2009
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Lieber Egbert, zwei Tage in der Woche lese und kommentiere ich keine Gedichte. Da treibe ich mich unter Kurzgeschichten rum. Deine Geschichte hat mich regelrecht fasziniert. Das ist wie nach einem Kinobesuch von einem sehr guten Film. Man steht noch unter dem Eindruck der gewaltigen Bilder...
Herzlich grüßt dich Uwe


Egbert Schmitt (08.07.2009):
… ich glaube auch dass man nur Dinge die man selbst nicht erlebt hat und auch schon in der 2ten oder 3ten Generation zurückliegen, NUR SO beschreiben kann. Zeitzeugen, auch die der ehemaligen Gegner und gepeinigten würden zuviel Emotionen einbringen. Das wahre werlebte Grauen ist nicht umsetzbar, und können nur wenige glaubhaft, ohne in falschen Phatos oder neuen Hass abzugleiten. Schindlers-Liste ist so ein Fim oder Apokalypse Now. ICH versuche mich was in Geschichtsbüchern vermittelt wurde und aus Erzählung der fast vergessenen Erinnerungsart, ein Familien-Bild u machen, weil ich mit Recht befürchte, wenn ICH in dieser medienarmen Volksempfänger-Zeit am Rande der 1ten Weltkriegs-Reparation Existenz gelebt hätte WOHL AUCH mitgemischt hätte. Das sehe ich als erzieherische und sehrguter schulbildungs Verantwortung meinen Nachkommen verpflichtet. Gruß Egbert

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hallo bert!
... was mir gerade so einfällt: wie tragisch den krieg zu überleben, um an lungenkrebs zu sterben. dein vater. dein wort "DADLINE" ist genial in diesem zusammenhang. -bei dieser zeitreise durch die D/D geschichte habe ich den maffeiplatz ganz vergessen. du hast deine familiengeschichte ausgepackt- ob jeder darüber erfreut war? -es liest sich als wenn du es selber erlebt hättest.- warum dieser versstil? wie hast du die jap. zeichen eingebaut?sofern jap.---
ja, die leiden der täter... sie sollen nur nicht vergessen, wen sie ALLES mit leid "bescherten", unendlichem leid... --- apropo täter: gestern auf arte: ein bericht über den 7. us präsidenten jackson, der ein indianisches kind adoptierte. das einzige wesen, dass das masaker an eltern und dorfbewohnern überlebt hat- vom "adoptivpapi" angeordnet +mitdurchgeführt...!!! ob er, jackson das seinem adoptivsohn jemals sagte, WER seine eltern killte???
ende der stichwortgedankendurchsage, kerstin

Egbert Schmitt (06.07.2009):
… den Versstil habe ich mit zu Eigen gemacht, da ich nur in meinen Pausen _ für mich _ schreibe. ZU Hause habe ich Familie, die MIR keinerlei Zeit läßt. Den Zeilenumbruch nennt mann Rausatz. Habe ich mal in meiner Lehrzeit als Schriftsetzter erlernt. Also sinngemäss trennen ohne Trennung. Jeden Tag ein paar Zeilen. Im Monat also NUR zwei Geschichten, die dann oft zu ausführlich werden, weil einem in dieser Zeit einfach zu viel zum Thema einfällt, aus den Gedächtnis. Ansonsten mache ich als tech. Redakteur mehr Kataloge als eigene Texte. Ist auch eine Übung um in Schwung zu kommen und beim Einschlafen (mit all den Familien-Sorgen) ein Thema zum Überdenken zu haben (hehe). Das Japanische Zeichen bedeutet (Hara)-Kiri. und hat hier mein graphischer MAC-Computer ohne Probleme integriert, in das e-story system. Ja mein Vater hat viel erzählt, aber immer das selbe/gleiche. Heute mache ich die selben/gleichen Fehler bei meinen Kindern. Ich versuche allgemein zu schreiben, dass ES viele vestehen. Auch wenn dies manchmal verwirrend daherkommt. Ist mein Stil geworden. Jeder Textblock hat Informationen für sich, also IN.SICH. Mann kann siich von Absatz zu Absatz hangeln. Nicht jeder mag das so lesen, der eine flüssige Scheibe – wie üblich – erwartet. Die findet sich auch unter meinen Texten. Meine Texte sin mehr wie ein filmisches Drehbuch. Der Leser kann so sich EIN BILD von dem Text-Geschehen machen. Gruß Egbert

Ingrid (nonamebikeaol.com)

02.07.2009
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tja die gnade der späten geburt...
lieber egbert, krieg ist so etwas grauenhaftes, ich mag es gar nicht lesen. mein vater war allerdings nur kurz an der front, jahrgang 1929, haben sie ihn mit 16 an die front geschleift, flak... er hat es überlebt, keine gefangenschaft, war wohl zu jung dafür - und musste dann die mutter und die drei geschwister versorgen, mein opa ist aus sibirien nicht zurückgekommen.
egal, GRATULATION zur hundertsten!!!
und diese seitenhiebe auf den karneval:
Wo DIE hinlachen, da wächst KEIN SPASS mehr.
die haben mich wieder sehr aufgeheitert... ;)
lieben gruß


Egbert Schmitt (02.07.2009):
… hallo Ingrid. Ich glaube ich schreibe wie WALT DISNEY früher seine Trickfilme gefühlsmäßig angelegt hat. Spannungskurfe bis zum Entsetzten oder Schock und dann eine befreiende Auflösung des Ganzen, damit die Gedanken wieder positiv kommen. Gruß Egbert, der gleich deinen neuen Text verarbeitet

mirjam (moe13gmx.ch)

02.07.2009
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Lieber Egbert,

Ich sitze da, deine Zeilen schwirren mir durch den Kopf...

Ich kanns wirklich nur erahnen, wie es den Frauen, Kindern
und Überlebender der damaligen Kriegszeit ergangen ist.
Doch deine Zeilen vermitteln einem ein Gefühl des
hautnahen mitterlebens, dieser gefühlten Angst & Grauens...
Eine sehr gut gelungene Geschichte, die mich zum nachdenken anregt,
(all die Kriesen-Probleme-Unglücke-Tragödien, die uns Tag für Tag erreichen)
und ich einmal mehr zu der Überzeugung komme...
geniesse jeden Tag, nimm ihn als Geschenk, erfreu dich
-und andere Mitmenschen, auch wenn es nur mit einem kleinen Lächeln ist-
und mach ihn zu was ganz besonderem...

Danke dir Egbert für deine Geschichte(n). Ich lese deine Art zu Schreiben
und dich auszudrücken sehr gerne! und somit:

Mein Kompliment zu deiner Maffei-Platz-Geschichte!
(muss gestehn, musste erst mal den Maffei-Platz googeln)

und natürlich auch:

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUR 100-TEN!!!

wünscht dir mirjam

Egbert Schmitt (02.07.2009):
… das schändlich-schlimmste daran ist, dass es reihum –durch die Bank– so weitergeht. Viele Kriegsleiden im Kleinen und versteckten. Das ganze Leit der Welt ertragen wir nicht mehr. Die Abendnachrichten sin LIVE dabei, wenn sich WIEDER MAL verblendete oder fehlgeleitete Hoffnungslose in die Luft MIT ANDEREN sprenge, Dieser D-Krieg steckt unseren Ahnen und Kindern noch lange in den Knochen, weil WIR als Spät-Nachfolger zwar pers. keine Schuld daran hatten, aber ES eine Verpflichtung diesen Völkern gegenüber gibt, die diese benutzten Menschen damals auf den Scheiterhaufen aus niedrigen Beweggründen zerrten. Das wahre Grauen hat unser Volk vor Dekaden anderen zugefügt, aber die Verpflichtung zur Mahnung bleibt, auch wenn ich und meine Kinder da-mit eigentlich außen-vor- wären. Gruß Egbert

norbert wittke (norbertwittkelyrikhotmail.com)

02.07.2009
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Lieber Egbert, zunächst herzlichen Glückwunsch zu deiner 100. Geschichte über die Geschichten aus Nürnberg, der Familiensaga deiner Sammel-, Fußball- und Musikleidenschaften. Du hast wieder einen Kino-Dreiteiler in eine Geschichte zusammen gebracht. Nicht einfach zu schreiben, denn du musst dich in viele dinge hinein denken, die deine Vorfahren erlebt haben. Das meiste hört man selber ja nur aus den Erzählungen, die oft im eigenen Interesse etwas geändert worden sind. Das ist die Schwierigkeit der Geschichte überhaupt, noch nach vielen Jahrzehnten über Ereignisse zu berichten. Deine Geschichte hätte vom Umfang und Inhalt her noch für mindestens andere gereicht. Da deine Geschichten fast alle sehr umfassend sind, gratuliere ich dir ganz nebenbei prophylaktisch zu deiner 400. Geschichte. Bei den Gedichten fangen schon einige an, ihre bereits veröffentlichten Gedichte zu wiederholen, so könntest du aus deinen 300 neue Geschichten schreiben. Liebe Grüße Norbert

Egbert Schmitt (03.07.2009):
… da hast Du (wie immer) Recht. Ich wage zu bezweifeln, wenn ich diese MILLIONEN von Buchstaben tatsächlich mal (in geraffter Form) in einen Buchdeckel (nur für drei Exemplare) binden möchte, wird mich der Buchbinder für Bekloppt halten. Was will die Menschheit mit einem 4o cm dicken Foliaten anfangen. Entweder SIE machen eine Periotika daraus (Jahrbucher) oder erschlagen damit ihre SchwiegerMUH … (hast Du schon den Limerick darüber gelesen?) Gruß Egbert, der JETZT zu Arbeiten aufhört. Freitag, um 18.55 und mit dem Rad an der Türkischen Botschaft vorbeifährt, wo DU BALD von mir (wenn du willst) am 24.7 vom Bahnhof abgeholt und zum DEINEM EVENT von mir abgeliefert wirst … würde mich freuen. Gruß vom Egbert

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Hallo Egbert,
Zeitgeschichte aus der Sicht Überlebender kann man so oder so an den Mann oder Frau bringen.
Im Familienkreis (nach dem 3. Bier oder Schnaps) wird so mancher Krieg zum Kinderspiel und mancher zum Held.
Mein Vater (Jahrgand 26) hat wenig bis gar nicht darüber gesprochen.War als Jungsoldat beim Angriff in Dresden dabei,verschüttet,ausgebuddelt, in die letzten Kriegshandlungen als Soldat verwickelt, vom AMI gefangen genommen, abgeschoben nach Russland auf die Krim(eigentlich ein wunderschönes Urlaubsgebiet)halb verhungert 1oo-derte von Kilometern auf Pannjewagen ins Lazarett in Polen verfrachtet und als totkranker gebrochener Mensch in die Heimat zum Sterben geschickt.
Er hat überlebt , war immer gegen Gewalt,Krieg,Druck usw. ob in der Gesellschaft,Familie oder Freundeskreis.

Lieber Egbert,
Gratulation zur 100. Geschichte.Sie hat mich sehr nachdenklich gemacht und daran erinnert,das auf der Welt soviel Unrecht und Leid geschieht,das man es kaum ertragen kann .
PS
Ich danke Dir auch für das Lesen und Kommentieren meiner Gedichte und Geschichten.
Deine Kommmentare sind das Tüpfelchen auf dem I.
Schick Dir ein Lächeln in den Sommerabend. Martina

Egbert Schmitt (02.07.2009):
… ich hatte immer das unterschwellige Gefühl, durch Erzählungen verschiedenster Art oder auch hier in Nürnberg, wo es ein Dokumentationszentrum nun gibt, das Aufzeigt WIE ES DAZU kommen konnte, dass als erstes DIE körperlich UNVERSEHRT HEIMKAMEN, immer erst Die –Häuptlings-Ofiziere– waren; und die, welche dann zu Hause an Nierenversagen oder anderen Folgeschäden ein paar Jahre danach krepierten; immer zum Fussvolk-Indianer– gehörten. Da wo Hitler aufhörte, hat Stalin oder Mao weitergemacht und ihr eigenes Volk abgemurxt. Wenn ich daran denke, wie viele unbeteiligte Nationen, wie Amerika für DIE DEUTSCHEN den Kopf hinhielten, und als Sie im Heimatland die Uniformen auszogen,waren diese fürs eigene Volk und die JETZT REGIERNDEN uninteressante Helden an der Armutsgrenze, während BEI UNS der Aufschwung bestimmt mit dem selbigen Fleise auch ärmere Schichten Wohlstand brachte … Egbert

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