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„Socken“ von Christiane Mielck-Retzdorff


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Hallo Christiane, als meine Kinder noch klein waren, habe ich aus einzelnen Socken Handpuppen gemacht. Vielleicht kennst du Fu und Fara. Aus der Kinderfibel im ersten Schuljahr. Sollten wohl Hunde darstellen. Jedes Schulkind hatte seine eigenen Exemplare und liebte sie sehr.
Deine Geschichte passt irgendwie zu meiner einsamen Duftsocke.
Schönen Gruß aus Hesel von Sabine

Christiane Mielck-Retzdorff (27.11.2010):
Danke für deinen Kommentar, liebe Sabine. Schön wenn man die Ein-Socken-Problematik auf so kreative Art löst wie Du. Liegt das Hesel, in dem Du lebst, in Ostfriesland? Ich habe nämlich in der Nähe eines Hesel früher oft meine Ferien bei Bekannten verbracht. Vielleicht liest Du ja heute meine Geschichte zum ersten Advent. Sie ist weit romantischer als man denkt, allerdings erkennt man das erst am Ende. Herzlich grüßt Christiane

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Liebe Christiane, sehr vergnügt hat mich Deine Sockengeschichte mit kulturgeschichtlichen und psychologischen Anspielungen auf den Menschen ... alles im humorigen Licht eines wachen und beseelten Geistes ... ich danke und grüße Dich herzlich: der August.
P.S.: auch ich sammle die Solisten und paare sie dann neu ... aus diesem Grund kaufe ich von vornherein von jeder Sorte gleich mehrere Paare: auf dass keine Socke auf Dauer allein bliebe - bei den Menschen gibt es ja schon genug der Singeleien.

Christiane Mielck-Retzdorff (23.08.2009):
Lieber August, ich freue mich sehr über deinen Kommentar und dass Du die leisen Anspielungen auch erkannt und verstanden hast. Mein Mann hat mir übrigens mittlerweile gestanden, dass er die eine oder andere löchrige Socke heimlich entsorgt. Du bist also ein Partnervermittler in Sachen Socken. Wie sozial. Das Thema Einzelsocke habe ich auf andere Art noch in einer Weiteren Geschichte verarbeitet. Wenn Du möchtest, schicke ich sie Dir per Mail zu. Da ich momentan in eine Art Schreibwahn bin, habe ich kaum Zeit für e-stories, bleibe aber gern mit Dir, dem ebenfalls wachen, kreativen und besselten Geist, in Verbindung. Lieben Dank und herzliche Grüße sendet Christiane

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Liebe Christiane,

herrliche deine sachliche Sockenabhandlung.. die Sprache ist so gewählt, als würde man Akten studieren.. z.B. auf dem Finanzamt.. und genau das passt zum Sockenproblem... ich trage auch alle Schwarz-bis-Grau-Töne, was meiner Frau schon mal Kopfschmerzen bereitet, aber immer noch besser als weiße Tennissocken in 50+Sandalen .. oder??? ;-)

Liebste Nachtgrüße
Faro


Christiane Mielck-Retzdorff (02.08.2009):
Ich danke Dir, lieber Faro, und wie handhabt deine Frau das mit den Socken? Mein Mann hat übrigens mittlerweile zugegeben, dass er hin und wieder ohne entsprechende Mitteilung eine Socke mit Loch wegwirft. Da ist es ja kein Wunder, das ich so viele Singlesocken habe :) Liebe Sonntagsgrüße sendet Christiane

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herrlich,wie du übe das leidige thema "einsame Socken" schreibst. auch ich kenne das problem übriggebliebener socken, hebe sie auf, in der hoffnung, dass irgendwannn doch noch der zweite auftaucht. meistens schmeiße ich sie dann nach einem jahr warten weg. in einer tv -sendung für kinder ist diesem thema mal nachgegangen worden. ertsaunlicherweise kamen sie zu dem ergebnis, dass die waschmaschine tatsächlich socken "frisst", in dem sie in die gummilippe zwischen tür und trommel schlüpfen und somit in der maschine verschwinden. unten im flusensieb kommen sie wieder raus. ich muss allerdings zugeben, dass ich noch nie eine socke im flusensieb gefunden habe. was solls!? vielen dank für die geschichte, lieben gruß, martina

Christiane Mielck-Retzdorff (03.08.2009):
Ich danke Dir, für deinen ausführlichen Kommentar, liebe Martina. Das mit dem Flusensieb habe ich auch schon erfolglos überprüft. Zwischenzeitlich hat mein Mann zugegeben, das er gelegentlich ein Exemplar mit Loch entsorgt, ohne mich zu informieren. Nur weiß ich nicht, welche Einzelgänger nun für immer einsam bleiben müssen. Für Männer ist es wohl nur wichtig, dass die Socken ansatzweise farblich zusammenpassen. Warum ich nun gerade bei Socken so akribisch bin, bleibt auch für mich ein Geheimnis. Vielleicht sollte ich eine Selbsthilfegruppe gründen :)) Herzliche Grüße sendet Christiane

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Ja, liebe Christiane, nach dem Waschen in der Waschmaschine ist ein Paar immer von den Socken. Ich als Hausmann habe da auch viel aus dem Nähkästchen zu erzählen und kann dir auch mein Leid klagen. Ich habe mir extra einen Leids-Ordner angelegt, da hefte ich die Dinger dann ordentlich ab. Bei den Socken mit Löchern erspare ich mir das Lochen ... lg vom etwas zurückgebliebenen Hausmann sigi

Christiane Mielck-Retzdorff (02.08.2009):
Lieber Sigi, wenn Du schon ein Nähkästchen hast, dann könntest du die Socken ja auch stopfen :)) Allerdings die Idee mit dem ordentlichen Abheften hat auch ihren Charme. Nach Datum und Farben? So hat man eine größere Chance für eine Wiedervereinigung. Herzlich grüßt Christiane

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Liebe Christiane, besser könnte man das traurige Schicksal der einsamen Socken nicht beschreiben.
Gern gelesen.
Mit lieben Grüßen
Gerhild

Christiane Mielck-Retzdorff (31.07.2009):
Danke, liebe Gerhild, doch was machen wir nun mit ihnen? In den Müll? Ich denke, besser einsam als entsorgt :)) Herzlich grüßt Christiane

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Liebe Christiane,
ein erstklassiger Einfall, aus den Socken eine Geschichte zu fabrizieren.
Es ist mir auch oft ein Rätsel, wo mancher Socke geblieben ist und habe auch Einzelstücke aufbewahrt, in der Hoffnung irgendwann den dazugehörigen Partner zu finden. Deine Beschreibung wirklich grandios! Herzlichst Christina

Christiane Mielck-Retzdorff (31.07.2009):
Danke, liebe Christina, ist die aufbewahrte Einzelsocke nicht ein Symbol für die Hoffnung auf Wiedervereinigung? Das ist Hausfrauenphilosophie :)) Liebe Güße sendet Christiane

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Liebe Christiane,
spätestens seit der "Rote-Socken-Kampagne"einer Partei haben die Socken ihre dingliche Unschuld verloren .Auch in Deiner wunderschönen Geschichte drängt sich mir ,allerdings auf liebenswerte Weise, das Sinnbild auf;herrlich wie es in diesen Socken menschelt,deren Schicksal die Ich-ERzählerin mitbestimmt,aber auch
staunend begleitet.Deine Kurzgeschichte gefällt mir sehr gut.
Ganz herzlich grüßt Dich
Ingrid

Christiane Mielck-Retzdorff (31.07.2009):
Das freut mich, liebe Ingrid, der Socke als Einzelstück, ständiger Wegbegleiter und Vorurteilsträger wird in der Gesellschaft viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt :)) Alles Liebe wünscht Christiane

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Ach, liebe Christiane, das Thema Socken ist doch sehr anrüchig und nicht so mein Fall, bin leicht verwirrt über die Aufmerksamkeit darüber. Sie fliegen in den Wäschekorb und damit basta. Hier werden bei Junggesellen, die das 26. Lebensjahr erreicht haben, viele Socken an eine Leine gehängt vor die Haustür gehängt, das ist spannend. Vielleicht schreibe ich mal darüber, ist nicht so abgedroschen...
Sei ganz lieb gegrüßt von Margit

Christiane Mielck-Retzdorff (31.07.2009):
Liebe Margit, das Thema Socken findet doch häufig Beachtung, bei roten Socken, von den Socken und faulen Socken. Doch das Warten auf die zweite Socke hat beinahe etwas philosophisches, oder? In südlichen Kleinstädten mit ihren engen Gassen hängt oft die Wäsche gespannt von Haus zu Haus im Freien. Da kann man sich herrliche Gedanken über die Besitzer machen, besonders was die Unterhosen betrifft. Herzlich grüßt Christiane

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Ganz Klasse Erzählung, Chris!
Da beschreibst Du ein Problem, das es in jedem Haushalt gibt. Sehr geschmunzelt. Ich will das Thema lyrisch aufgreifen und Dich als meine Muse dazu nennen - OK?
L.G. vom Paul

Christiane Mielck-Retzdorff (31.07.2009):
Lieber Paul, darüber und darauf freue ich mich. Ich bin sozusagen ganz von den Socken. Herzlich grüßt Christiane

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Liebe Christiane, bei deiner Sockengeschichte bin ich echt von den Socken. Du schilderst es ausgezeichnet, wie die Socken immer wieder uns und die Waschmaschine überlisten. Im Sommer trage ich meistens keine. Liebe Grüße Norbert

Christiane Mielck-Retzdorff (31.07.2009):
Ja, wo mögen sie alle hin sein, lieber Norbert. Und was machen wir mit den Einzelsocken. Der Geizige kombiniert sie neu, der Romantische und der Optimist warten auf die Rückkehr der Zweitsocke und der unsentimentale Realist wirft das Einzelstück weg. So kann man Menschen auch einschätzen. Also sollte fortan die erste Frage an eine neue Bekanntschaft sein: Was machen sie mit ihren Einzelsocken :)) Herzlich grüßt Christiane

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Liebe Christiane,

Ich bin von den Socken, was man alles darüber schreiben kann. Ich muss dir allerdings darin widersprechen Socken
wären überflüssig. Warte, bis im Alter die kalten Füße sogar im Sommer quälen.
Ich liebe meine dicken Wollsocken, und manchmal ziehe ich sie auch links an, wie kleine Kinder ihre Schuhe.

Gern gelesen deine Geschichte.

Herzlich grüßt
Karl-Heinz

Christiane Mielck-Retzdorff (31.07.2009):
Lieber Karl-Heinz, ich hasse jedwede Art von Strümpfen oder Socken, trage sie aber auch im Winter, weil es sonst zu unbequem in den Schuhen ist. Man könnte sie doch gleich in den Schuh einarbeiten, dann gingen sie nicht ständig verloren. Liebe Grüße sendet Christiane

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