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„70 Jahre Bücherverbrennung“ von Margit Farwig

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… ohne weitere Kommentierung! LG. L...

Margit Farwig (21.08.2019):
Ein herzliches Dankeschön fürs Lesen und liebe Grüße von Margit

henri (ingeborg.henrichsarcor.de)

10.06.2018
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Liebe Margit, vielschichtig differenziert, ein Lese Muß ist für mich Dein Text. In der Aussage liegt Weisheit oder das tiefe Wissen, um menschliches Sein und Tun. Für mich ist das ein Text philosophischer Güte. Liegt der Kampf im Menschen begründet? Oder der Krieg, die dunkle Seite, das Böse sowie der Frieden dann aber auch? Dein Titel hat mich auch zu H. Heine geführt " Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen", beklemmende Aussage, Ahnung?, nach wie vor. Berührt hat mich der Soldat, der im Feind den Menschen sieht, so hat es unser Vater auch immer gesagt. Berührt haben mich die Gedanken zum Neuanfang nach Kriegen, also, warum dann überhaupt erst welche anfangen? Träume, Hoffnungen und doch... nie aufgeben. Welch ein Glück hat meine Generation in ein Europa des Friedens hineingeboren worden zu sein. Das erfüllt mich mit Demut und Dankbarkeit und der europäische Gedanke sollte nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Einen zeitlos wichtigen Text hast du hier verfasst, Respekt. Sei herzlich gegrüßt von Ingeborg


Margit Farwig (11.06.2018):
Liebe Ingeborg, ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Es ist wie es immer geschieht, neue Generationen verfallen dem Diktat, hier hilft nur ein Krieg. Geboren, nichts ahnend, müssen sie für sich alles erobern. Was ist leichter als das Hassen, das Gute im Menschen zu suchen und zu finden ist zu schwer. \"Das Wissen um menschliches Leid\" ist mir vertraut, da ich 1946 mit Mutter und zwei Geschwistern am nächsten Morgen mit wenig Gepäck ausgewiesen wurde, ab in die Viehwaggons Richtung Westen. War noch leidlich das Beste. Meine Geschichte hätte ich in der DOKU im Fernsehen aufzeigen können. L. W. mailte mich an, ich wollte aber nicht. Meine Geschichte stand bei der Ev. Akademie Bad Boll. Habe sie aber wieder löschen lassen. Der Verlag in Frankfurt am Römer, wollte mit mir schriftstellerisch arbeiten. Schickte diese 45 A 4 Seiten hin, sie wollten daraus 98 Seiten drucken. Wär sicherlich bestens geworden. Ich sollte nur 6.800 € dafür bezahlen. Lach...Tja, so spielt das Leben, man muss es nehmen wie es kommt. Herzliche Grüße Dir von Margit

Nicole Hudel (nicolehudelweb.de)

30.03.2012
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Liebe Margit,
ein poetisches, hochtalentiertes Werk!!!
Ich danke Dir sehr für diese Kurzgeschichte. Lange wurde dieses Thema der Bücherverbrennung im Dunkeln gelassen. Wahnsinn vor allem wenn man so die Zeiten noch vor dem Mittelalter her überdenkt. Nicht nur im Krieg wurden Bücher verbrannt. Leider auch die Kirche hat viele wertvolle Bücher auf dem Gewissen. Mein alter Deutschlehrer hat mich damals auf dieses Thema gebracht, da er ein großer Erich Kästner Fan war (seine Werke wurden glaube damals 1933 verbrannt). Mein größter Traum wäre es, die Bibliothek in Alexandria, zur Zeiten der Antike, zu durchstöbern. Was da wohl an Wissen verloren gegangen ist, - einfach unvorstellbar. Ich liebe Bücher, seien es Literarische Werke oder auch Fachbücher.

Wer liest, dem steht jegliche Welt offen.


Wirklich sehr bewegend und zeitgemäß.

Ich danke Dir für deine wundervollen Arbeiten!

Liebe und respektvolle Grüße, deine Nicole Hudel


Margit Farwig (31.03.2012):
Liebe Nicole, es ist einfach wunderbar, dass du hier geschaut hast, liegt mir dieser Text doch sehr am Herzen. Wir müssen uns immer wieder vor Augen halten, wie frei wir jetzt denken und schreiben dürfen, uns über alles ein Bild machen und es evtl. in die Tat umsetzen. Interessant ist es, in Bibliotheken zu stöbern, wie du schon schreibst, und wer liest, steckt jeden in die Tasche - mit Taschenbüchern...;-) Die Sendung Terra X ist immer hoch interessant, dort erfahren wir auch einiges an Besonderem. Ein herzliches Dankeschön und ganz liebe Grüße von deiner Margit

rainer (rainer.tiemann1gmx.de)

27.10.2011
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Danke, Margit, dass Du mich darauf aufmerksam gemacht hast. Es hat sich in der Tat gelohnt. Es wirsd auch für die interessant sein, die es irgendwann einmal lesen werden. Liebe Grüße von RT.

Margit Farwig (28.10.2011):
Und ich danke dir, dass du diese Geschichte gelesen hast, lieber Rainer. Herzlich, Margit

mkvar (margit.kvardadrei.at)

09.06.2011
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Liebe Margit bei dir spürt man
immer dein Können. Egal was du
schreibst, es ist herrlich zum
Lesen. Sagt aufrichtig Margit

Margit Farwig (09.06.2011):
Liebe Margit, die Verlegerin aus Köln mailte, ob ich die Lesung mitmachen wollte. Habe mich hingesetzt und geschrieben, wir sind meistens 3 Autoren...Es fand statt im kleinen Theater der Trude Herr, die ja von den Kölner verehrt wurde. Eine ältere Besucherin meinte, ich habe geweint bei Ihrem Text...das ist ein stiller Beifall. Dir danke ich herzlich für diesen schönen Kommentar mit ganz lieben Grüßen von Margit

nanita (c.a.mielckt-online.de)

05.09.2009
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Liebe Margit,
ein beeindruckender Text. Bücher sind nach wie vor so wichtig, damit wir uns nicht von den Blitzinformationen der Bildschirme blenden lassen. Sie geben uns die Gelegenheit der Auseinandersetzung und des Hineindenkens in eine andere Welt. Doch obwohl es immer mehr Bücher und Informationen gibt, scheinen die Intellektuellen vom Aussterben bedroht. Das halte ich für eine gefährliche Entwicklung für das geistige Potential des Landes.
Herzlich grüßt Dich
Christiane

Margit Farwig (08.09.2009):
Liebe Christiane, "die gefährliche Entwicklung" geht einher mit dem Fernsehen, zu viel seichte Sendungen. Wer nur sie anschaut, fällt unter die Kategorie "keine Weiterentwicklung", falsche Einschätzungen bei wichtigen Themen. Die Sender müssen jeden Tag Neues bringen...zwei Stunden Sendestille würde allen mal gut tun... Herzlichen Dank und liebe Grüße von Margit

Gundel (edelgundeeidtner.de)

01.09.2009
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Liebste Margit,
ich kann es erneut wiederholen, Deine Texte, ob Gedichte oder auch hier in KG sind immer von Stärke geschrieben, auch dehnbar und fordert uns zur Nachdenklichkeit auf. Immer aussagekräftig und Dein letzter Abschnitt von dieser KG bringt es deutlich hervor, es hat mich sehr berührt, kann nur meine volle Zustimmung geben.
Liebste Herzengrüße schickt Dir Deine Lyrikfreundin Gundel

Margit Farwig (01.09.2009):
Liebste Gundel, es ist auch nicht alles so wie wir es uns wünschen. Es sind immer die Verkehrten, die Verantwortung tragen sollten für Leib und Geist des Volkes. Hier wurden viele Völker dessen beraubt. Und das darf nie wieder geschehen. Für Deinen so guten Kommentar bedanke ich mich sehr herzlich. Sei lieb gegrüßt von Deiner Lyrikfreundin Margit

Bert (egbert.m.schmittgmx.de)

01.09.2009
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… toller Text mit Hintergrundbeschreibung.

Der atomare Schrecken hat uns geeint in Europa.
Der Konsum auch. Euro eventuell bei allen
negativen Auswirkungen. Bücher werden immer
gelesen. Das Internet oder andere visuelle Medien
bremsen DIE aus, denen DAS BUCH, aus wenn es
trivial sein sollte, nicht vermittel wurde. Von Haus
auf. Selbst manche hier im Forum brechen bereits
bei einer Kurzgeschichte in Panik aus, wenn Sie,
von der Zeitungs-Textmenge gesehen, mehr als
drei Spalten lesen sollten.

Wie sollen dann DIE JUNGEN (wie meine Kinder)
sich an eine Süddeutsche oder DIE ZEIT ranwaagen
und den Text DURCHZIEHEN.

Wobei man anmerken muss, dass Zeitungs und
Buchjornalisten weitaus Publikumslesbarer
schreiben als MEINE Gedankensprünge auf dem
Papier.

Bücher werden, im heutigen Zeitalter,
selbst in einer entsprechenden Diktatur nicht mehr
verbrannt. Man ignoriert Sie einfach.

Wie in der Politik. Jeder kann in der Demokratie
sagen was er will, aber DIJENIGEN die Lenken
lachen sich eins über unsere Angst vor braunen und
linken Hetzern. Die sind heutzutage marginal.

Gruß Egbert

Margit Farwig (01.09.2009):
...die Zeit zu verbringen mit Büchern, schmilzt wie Butter in der Sonne. Die Spielkonsole wird mehr bedient als die Blätter in Zeitungen oder Büchern. Obwohl, der Griff zum Buch wächst langsam. Dann sind da noch die vielen Soap Fortsetzungen, der Sport usw. Das hält keine Zeit im Sinne der Büchernutzung durch. Wir müssen uns damit begnügen, dass unsere "Buchstabensuppen" von Lesern außerhalb von e-Stories gelöffelt werden. Dann bekommen wir zwar keine Kommentare, es gibt aber unsichtbare Leser, die sich die Zeit genommen haben. Es beruhigt. Bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich bei unseren Lesern!!! Die Politiker, die über unsere Angst lachen, könnten eines Tages über sich weinen, wenn sie abgewählt werden und die sprudelnde Quelle versiegt ist. Das zählt am Ende bei Politikern aller Couleur. Vielleicht mit Ausnahmen. Danke und Grüße von Margit

Theumaner (walteruwehotmail.com)

01.09.2009
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Liebe Margit, andächtig habe ich auch dieses Werk gelesen.
Eindrucksvoll und nachhaltig geschrieben. Kompliment von mir!
Heinrich Heine hatte es schon geahnt: "Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen".

Herzlich grüßt dich Uwe


Margit Farwig (01.09.2009):
Lieber Uwe, du bist überall bewandert, daher schätze ich dein Lob besonders und danke dir für diesen zustimmenden Kommentar. Liebe Grüße von Margit

norbert wittke (norbertwittkelyrikhotmail.com)

01.09.2009
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Liebe Margit, du hast das ganze sehr gut in Worte gekleidet. Abertausende eher Millionen schreiben in Texten ihre Gedanken nieder. Nicht mit allen können wir überein stimmen. Oft sind die Ansichten und ihre Folgerungen einfach zu verschieden. Aber wir wollen die Meinungsverschiedenheit hier pflegen, denn sie zeigt uns freie selbständige Gedanken. Verbrennen der Bücher kommt indirekt einem Mord gleich. Liebe Grüße Norbert

Margit Farwig (01.09.2009):
Lieber Norbert, die Meinungsfreiheit, die verbrieft ist, soll hier gelebt werden wie überall. Sie ist ein kostbares Gut, haben wir doch anderes kennen gelernt. Den Gedanken freien Lauf zu lassen, gibt uns immer neue Anlässe zum Schreiben. Danke und liebe Grüße von Margit

Klaus lutz (klangflockeweb.de)

01.09.2009
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Die Bücherhverbrennung war 1933. Interesssant ist auch heute noch:
"Informationen!" Die Chinesen versuchen das Internet zu kontrollieren. Und zu Zensieren. In Myranamar versucht das Regime, das gleiche. Die Presse wird zensiert, in autoritären Staaten. Die Macht der Sprache, da wo sie verboten ist ist sie den Menschen noch bewußt. Da wo Freiheit herrscht, tst den Menschen nichts mehr bewußt. Alles ist einfach da. Und niemand bemerkt es. Ich denke mir immer in Autoritären Stasaten werden die Leute eingekerkert. Und in freien demokratischen Staaten, kerkern sich die Menschen freiwillig ein. Sie sind einfach blind, für all das, was sich ihnen an Möglichkeiten bietet. Es ist gewohnheit Es ist selbstverständ-lich. Nur wenn es mal fehlt. Oder feh-len sollte! Dann merken die Menschen was sie hatten. Oder einige Menschen. die meisten Menschen bemerken es nie, was sie hatten. Die sind einfach nur da. Und irgendwann merken sie, das es mehr gibt, als da zu sein. Und meistens, merken sie das zu spät. Dafür steht auch die Bücherverbrenn-ung. Die Leute waren einfach nur noch da. Und sie haben zu spät gemerkt das es eben mehr als das gibt. Es gibt mehr als einfach nur da zu sein. Deswegen mag ich auch diese Gedicht Foren so. Die meisten Leute die da schreiben, sind alles andere als Professionel. Aber sie sind Da. Und sie haben es gemerkt. Das da zu sein, auch das da sein, da hier sein. Da am Leben sein. Das lebendig sein sein kann. lg Klaus!!!

Margit Farwig (02.09.2009):
Lieber Klaus, wir werden alle auskundschaftet, was nicht zu Konsequenzen führen muss. Aber die gefährdeten Menschen, wie du schon schreibst, stehen bangend im Visier und erwarten irgendwann den Zugriff, das Herausnehmen aus dem Leben, nicht mehr da zu sein. Was ist dann ein Mensch noch wert, wenn er sich derart fühlen muss. Nichts! Gar nichts! Wir leben dahin und erfreuen uns der Meinungsfreiheit, denken, es bleibt immer so. Dass in Deutschland - wie überall - mal die Knappheit eintreffen würde, damit hat auch keiner gerechnet. Es wurde für die Ewigkeit geplant im Bewusssein, Mensch, uns geht es gut, haben wir doch verdient, oder? Was kostet die Welt. Sie hat uns viel gekostet und das Brot der Armut schmeckt nicht. Doch das Leben ist noch da. Es ist aber heute so eingerichtet ohne Moos nix los. Mit wenig auskommen blockiert einfach alles. Schlimm ist es für Kinder, wie immer. Die noch "Schaffenden" kommen auch nicht mehr zum Überlegen, sie müssen in der Arbeit total aufgehen, sonst kriegt ein anderer den Posten. Gehetztsein ist das Losungswort, Meinungsfreiheit ist da auch nicht erwünscht. Ich denke auch, wir hier können uns freuen, unseren Gedanken Ausdruck geben zu können, da zu sein. Danke und liebe Grüße von Margit

ingrid Drewing (ingrid.drewinggmx.de)

01.09.2009
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Liebe Margit,
die Diktatoren wussten schon immer um die Kraft des Wortes.Zunächst ließen sie Bücher vernichten,dann die Menschen,um ihre Stimme auszuschalten.Damit ihrer
perfiden Propaganda,die das verlogene Wort über die modernen Medien ausbreitete, nur wenig Widerspruch drohte.Dem bösen "schwarzen Wort"(H.Domin)muss die Kraft des guten
Wortes wehren können.Deshalb freie Meinungsäußerung und das Wort der Versöhnung über die Gräben hinweg,wie Du es hier in Deinem Essay so eindrucksvoll
darstellst.
Liebe Abendgrüße sendet Dir
Ingrid

Margit Farwig (02.09.2009):
Liebe Ingrid, "die Kraft des Wortes", sofort dachte ich an die Kraft des Windes, die den Wind zu Stürmen anfeuert, die alles vernichten und über die Erde wehen. Ein Bild der Verwüstung, was die Diktatoren mit Worten "erledigen". Wir können uns glücklich schätzen, die Freiheit zu genießen, unsere Meinung zu sagen und zu schreiben. Dir danke ich herzlich und sende Grüße in den Morgen von Margit

Ars Somniandi (theater_antikweb.de)

01.09.2009
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"Wo die Flammen Bücher verzehren, sollen der freie Geist und die Toleranz vernichtet werden. Das gilt auch heute in vielen Staaten, wo mächtige Diktatoren und religiöse Fanatiker die unabhängigen Schriftsteller und Künstler verfolgen. Wer von 1933 redet, darf über die Intellektuellenverachtung in unseren Tagen nicht schweigen." (W. Schoeller)

Liebe Margit,
das Plädoyer, welches Du uns in so detaillierter und fundierter Weise hier vor Augen führst, ist eines, welches seine Kraft unbedingt entfalten möge; auf daß es möglichst viele dazu anregt dem höchsten Gut, welches wir haben, insofern Schutz zu gewähren, als daß es die dafür notwendige D I F F E R E N Z I E R U N G als Mittel der Wahrnehmung fördert und hegt und ihr Wesen damit stärkt, denn Freiheit wäre m.E. ohne sie nur halb so viel wert, denn was die Freiheit des einen, ist die Fessel des andern und umgekehrt.

Wir sollten allerdings -trotz aller positiven Effekte, die Du im Hinblick auf das vermehrte Schreiben skizzierst- auch nicht verkennen, daß die bloße Zunahme in der Quantität des Schreibens nicht zwangsweise mit einer "günstigeren" Entwicklung einher gehen muss. Es darf also auch kritisch nachgefragt werden, ob diese Entwicklug der Weisheit letzter Schluss ist, denn wäre es z.B. nicht auch denkbar, daß eine zunehmende Fähigkeit zur (Selbst-)Reflektion und daraus gewonnener Erkenntnisse das zunehmende Schreiben (in der Menge) vielleicht beeinflussen könnte? Aber dies mal nur am Rande...

Der Kern Deiner Ausführungen ist ein andrer und diesen gilt es zu verteidigen - Bis zum Schluss!

Liebe Grüße vom Steffen

Margit Farwig (02.09.2009):
Lieber Steffen, habe erst nachgeschaut, wie oft hier gelesen wurde. Es verbreitet sich und das ist gut. In meiner Schublade kann das "Plädoyer" nichts ausrichten, zumal es noch in keinem Buch steht. Was die Zunahme des Schreibens angeht, es schleichen sich ins Internet rechte Seiten, die wahrlich das Lebensbild eines jungen Menschen z. B. verzerren und verändern können. Gedacht habe ich aber an die unermüdlichen Prediger des Lichtes und des Rechtes, die hier zu finden sind. Kritisch beleuchtet werden muss grundsätzlich jeder Text. Das sehe ich genauso wie Du. Freiheiten sind schnell verspielt. Danke und liebe Grüße von Margit

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Liebe Margit,

ein meisterlicher, fast philosophischer Text, der mich an das Bild errinnerte, das mir in den Sinn kam, als ich in einer Kästnerbiographie las, wie er , verborgen am Rande des Schauplatzes, der Verbrennung seiner eigenen Bücher zuschauen musste, wollte, durfte, konnte...er hat wohl sehr gelitten, als er sich stumm in der Dunkelheit entfernt hat...seit jeher wird ihm Angepassheit vorgeworfen, weil er zum Selbstschutz seine Klappe hielt... deine Worte mahnen zu besseren Zeiten, die wir - so denke ich - auch erreicht haben...

Liebe Nachtgrüße
Faro

Margit Farwig (02.09.2009):
Lieber Faro, wie jammern wir, wenn uns mal ein Gedicht verloren gegangen ist, aus dem Sinn, weil noch nicht geschrieben...Wir können es horten, wo immer wir wollen oder per e-Mail wegschicken zur Sicherheit. E. Kästner haben die Flammen das Dichterherz erschüttert, verbrannt. Wie allen anderen auch. Unsere Freiheit in jeder Hinsicht ist so kostbar. Danke und liebe Grüße von Margit

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