Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Das Gespenst“ von Christiane Mielck-Retzdorff

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mgruwi (eMail-Adresse privat) 09.08.2010

Bin jetzt etwas müde, aber Geschichte gefällt mir sehr gut, lg von Meike, werde sie sicher in Ruhe noch mal lesen..

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (10.08.2010)

Ich freue mich trotzdem, dass Du mal reingeschaut hast. Die Geschichte ist ja auch etwas verschlungen. Bis bald und liebe Grüße Christiane


Elingo (elingogmx.de) 30.11.2009

Liebe Christiane,
seit Jahren fällt es mir schwer, längere Texte zu lesen. Wahrscheinlich deshalb habe ich das Schreiben für mich entdeckt. Hin und wieder schaue ich aber bei meinen Kommentatoren vorbei um zu sehen, was sie so treiben. Zunächst sind mir Deine kurzen Texte aufgefallen und ich beneide Dich um die Geduld, die man braucht, um täglich nur ein kleines Stückchen einer Geschichte zu präsentieren. So können völlig andere Handlungen wachsen, als sie bei meiner Ungeduld entstehen.

Diese Story hier habe ich besonders gerne gelesen und es ist mir nicht schwer gefallen, vom ersten bis zum letzten Buchstaben an Bord zu bleiben. Das ist selten der Fall. Allerdings beschäftigt mich jetzt der Gedanke, ob ich Tobias sein, und mit fremder Feder reich werden, oder doch lieber weiter Eigenes schreiben und arm bleiben möchte.

Ich hoffe für ihn, dass seine Elfi zu schätzen weiß, dass er ihren Namen für den Beginn seines neuen Lebens gewählt hat.

Liebe Grüße
Ingo

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (01.12.2009)

Lieber Ingo, es passiert oft, dass man mit dem Schreiben das Lesen aufgibt. Ich greife maximal noch im Urlaub zu einem Buch. Dafür lese ich aber bei e-stories Gedicht und hin und wieder Geschichten. Um mit etwas Fremden berühmt zu werden, müßte es einem erst einmal zufliegen. Und selbst dann ist es nicht ganz einfach. Mit Krimis und Fantasiegeschichten hat man heute ganz gut Chancen, aber beides ist nicht unbedingt mein Metier. Und nur zu schreiben, um einen Verleger zu finden, liegt mir nicht. Ich finde, man sollte schreiben, solange man etwas zu erzählen hat. Geschichten wollen erzählt werden. Mit ganz lieben Grüßen Christiane


halbmond1972 (halbmond1972yahoo.de) 16.11.2009

Liebe Christiane,

erstmal möchte ich dir ein großes Kompliment aussprechen. Du hast eine sehr gute und fesselnde Art zu schreiben. Es reichen die ersten Sätze und man sieht die Szenen vor sich, bis zum Ende deiner Geschichte.
Zudem regst du mit diesem Werk das Denken an.. "wie würde man selbst agieren?" Ich wüsste es nicht zu sagen.. . Vielleicht hätte ich die Bücher auch geschrieben, aber mit Vermerk, dass es nicht meine Worte sind... . Aber es kann natürlich auch sein, so wie ich es am Ende wahr nahm, dass es hat so sollen sein? Er wurde aus der untersten Schicht mit diesem Fund nach oben befördert und hat jetzt imgrunde fast alles was er zum Leben braucht.. . Und am Ende, wo die Manuskripte von ihr, aufgebraucht waren, setzt er ja doch noch eigene Worte fest! Vielleicht ist es seine Bestimmung, die er eben auf diese Weise für sich erkennen musste.. .

Einfach toll und Hut ab, liebe Christiane!!!!

Herzlichst,

Kerstin

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (17.11.2009)

Liebe Kerstin, ich danke Dir recht herzlich für deine liebe Worte. Und ich möchte mit meinen Geschichten auch ein wenig das Denken der Menschen anregen. Daher versuche ich mich von Wertungen fernzuhalten. Schließlich kann man eine Situation erst wirklich beurteilen, wenn man sie selber erlebt. Aber wenn man sich in eine Geschichte hineindenkt, kann man die Situation vielleicht nachvollziehen und dadurch Erkenntnisse gewinnen. Doch letztlich erzähle ich nur Geschichten. Nochmals vielen Dank und ganz, ganz liebe Grüße Christiane


Simone Wiedenhoefer (eMail-Adresse privat) 15.11.2009

Liebe Christiane,
was für ein Schlawiner. Da sieht man es mal wieder, wer sich mit fremden Federn schmückt, oft auch die Menschen sehr beglückt, weil sie es nicht wissen.
Ist ja hier im Forum auch schon oft vorgekommen, das finde ich total mies.
Deine Geschichte dagen ist echt klasse.
Herzlich grüßt Dich Simone

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (16.11.2009)

Ja, liebe Simone, aber hättest Du in diesem Fall den Verlag oder die Öffentlichkeit informiert? Vielleicht wollte auch das Schicksal, dass Tobias mit diesen Büchern berühmt wird. Ich denke aber, dass er nun eigene Bücher schreibt ;) Alles Liebe wünscht Christiane


Katerminka (monika.kurznetcologne.de) 14.11.2009

Liebe Christiane,
Tobias kann man mit zwei verschiedenen Augen betrachten. Er hat zwar das geistige Eigentum einer Frau gestohlen und das Gewissen macht sich jetzt
bei ihm bemerkbar. Hätte man aber diesen Karton bei der Wohnungsräumung auf den Müll geschmissen, dann hätte das gestohlene geistige Eigentum
der Frau nicht weiter leben können und viele andere Menschen erfreut. Er hat sich mit fremden Federn geschmückt, was natürlich nicht gut ist, aber
sein eigenes Leben hat für ihn wieder einen Sinn bekommen und wäre sein Charakter ganz verdorben, dann hätte er kein schlechtes Gewissen.
Vielleicht findet er ja jetzt seinen eigenen Schreibstiel, denn die alte Schreibmaschine und das Gespenst wird ihn immer daran erinnern, wie es
angefangen hat.

Es hat mir sehr gut gefallen und ich werde jetzt doch etwas mehr auf diese Seite gehen. Herzlich grüßt Dich Monika

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (15.11.2009)

Liebe Monika, ganz, ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar. Und es freut mich sehr, dass Du nun vielleicht mehr Kurzgeschichten liest, denn ich habe dort schon einige spannende und bemerkenswerte Geschichten gefunden. Natürlich beansprucht das Lesen mehr Zeit als bei den Gedichten, aber das lohnt sich auch. Liebe Sonntagsgrüße sendet Christiane


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Tina Regina (eMail-Adresse privat) 14.11.2009

Liebe Christiane,
Deine Geschichte ist so voller Spannung! Es läßt sich soviel Nachdenken darüber.
Liebe Grüße in Deinen Abend,
von Elke

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (15.11.2009)

Ich danke Dir für deinen Kommentar, liebe Elke, und es freut mich, dass meine Geschichte Dich zum Nachdenken anregt. Hätten wir zugegeben, dass die Manuskripte nicht von uns sind? Ich weiß es nicht. Liebe Sonntagsgrüße sendet Christiane


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Paule (paul-uhlweb.de) 14.11.2009

Gefällt mir sehr, Deine Erzählung, Chris!
Das Problem des *abkupferns* kennt sicher jeder von uns... Ich nehme oft Schiller und übersetzte ihn frei ins Bayrische - dann ist es kein Plagiat mehr, sondern mein Kommi dazu.
Mach weiter so, Chris, ich lese gerne solche Werke. Herzlich der Paul

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (15.11.2009)

Lieber Paul, ich freue mich sehr über deine Ermunterung. Und mal ehrlich, hättest Du zugegeben, dass die Manuskripte nicht von Dir sind? Bei mir weiß ich das nicht, aber das ist ja zum Glück Theorie. Und wem hätte das in diesem Fall geholfen. Ich denke, die alten Meister freuen sich, wenn Du ihnen die Ehre zuteil werden läßt, die Texte ins Bayrische zu übersetzen. So gefallen vielleicht auch einem Almbauern Schillers Gedichte. Liebe Sonntagsgrüße sendet Christiane


Traumlandfliegerin (Gabipower03web.de) 13.11.2009

Liebe Christiane,

hat mir sehr, sehr gut gefallen.
Obwohl sich Tobias ja mit fremden Federn geschmückt hat. Ein Blender ist.
Kann er das mit seinem Gewissen vereinbaren?
Ja das Gewissen...Menschen wie ich denen Werte wie Ehrlichkeit, Respekt, Toleranz und all die anderen wichtig sind könnten so etwas niemals mir ihrem Gewissen vereinbaren.
Andere Menschen gehen einen Weg im Leben die nehmen es mit vielen dieser Werte nicht so genau und können es mit "ihrer Art ders Gewissens" sehr gut vereinbaren. Da stossen dann die Meinungen aneinander...Man wird verletzt, enttäuscht, hintergangen und so vieles mehr.
Deine Geschichte hat mir sehr, sehr gut gefallen.

Liebste Herzensgrüße in Deinen Abend von mir, Gabi

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (14.11.2009)

Liebe Gabi, ich danke Dir recht herzlich für deinen Kommentar. Ich glaube schon, dass meinen Protagonisten das Gewissen plagt und vielleicht ist das Gespenst ja auch das Symbol dafür. Doch muß es ihn wirklich plagen, oder hat das Schicksal ihn dafür bestimmt, auf diese Art berühmt und vielleicht auch mit eigenen Werken erfolgreich zu werden? Außerdem hat Tobias die Welle des Erfolgs überrollt und erst mit der Annahme dieses Erfolges hat er unmoralisch gehandelt. Wir sein Handeln nun dadurch gerechtfertigt, dass die wirkliche Autorin im Verborgenen bleibt? Betrug an einem Geist, ist das verwerflich? Ich würde mich freuen, wenn die Leser dieser Geschichte darüber nachdenken, wann nun das Unrecht beginnt und ob es irgendjemandem hilft, es aufzudecken. Dann dann hätte ich schon viel erreicht. Aber letztlich soll es eine Geschichte zur Unterhaltung sein. Ich habe mich sehr über deine Betrachtungen zu meiner Geschichte gefreut und sende Dir ganz liebe Grüße Christiane


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