Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte
„Morbide Gedanken“ von Elke Lüder


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Liebe Elke, ich habe deine Geschichte mit großem Interesse gelesen und ich fand auch spannend den Dialog zwischen Kommentaren und Anmerkungen. Die Wortwahl und Satzstellungen sind wie immer exzellent. Die Geschichte bietet dem Leser sehr große Freiräume. Vielleicht überfordert sie ihn teilweise, da er auf Suche nach dem Motiv des Ursprunges der Gedanken von Mazano, vom wesentlich der Geschichte abgelenkt wird. (Das ist aber nur eine Vermutung von mir). Ich persönlich habe es so verstanden: Es gibt diese Gedanken: Es gibt sie auch in einer unterschiedlichen Intensität. Der häufig gedankenlos gesprochen Satz: “Ich bringe dich um“ befindet sich in der niedrigsten Stufe von Wut und ist häufig im persönlichen Bereich zu finden. Die Steigerung von Wut ist ohnmächtige Wut/Zorn. Diese steigt dann parallel mit der Größe des Ereignisses/Verbrechens, was sie ausgelöst hat. Diese ohnmächtige Wut findet man dann eher bei gesellschaftlichen Ereignissen, auf die wir dann scheinbar keinen Einfluss nehmen können, z.B. bei einem politischen Despoten der tausende von Menschenleben zu verantworten hat. Da ist es keine Besonderheit mehr, wenn zur Beherrschbarkeit der eigenen Wut Tötungsrituale erdacht werden. (Der Zorn und die Ohnmacht müssen nur groß genug sein.) Bei Mazano scheint dieser Zeitpunkt gekommen zu sein. Zum Glück aber hat er seine Wut wieder unter Kontrolle und für sich einen anderen Weg gefunden. Ob weiterhin Gefahr einer weiteren Annäherung zu einer Tatausführung besteht, ist der Geschichte nicht zu entnehmen. Hier ist die eigene Phantasie des Lesers gefragt. Das Schöne an der Literatur ist, das sie manchmal mehrere Interpretationsmöglichkeiten zulässt. Viele herzliche Grüsse …. Hellmut
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Elke, ich finde Deine Kurzgeschichte ganz spannend und interessant;-)dass man dem Leser etwas offen lassen soll, finde ich sehr clever und künstlerisch zeitgenössisch gut;-))) gern gelesen, lG Adalbert.

Elke Lüder (04.01.2010):
Lieber Adalbert, meinen Dank an Dich! Dieser Kommentar ist irgendwie ... versöhnlich! Nicht wegen der Kritiken. Denn davon lernt man. sondern versöhnlich mit dem ganzen Sonntag, weil ich an Sternschnuppen erinnert wurde. Dir alles Liebe wünscht elke

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Liebe Elke, musste trotz deiner "morbiden Gedanken" schmunzeln....
Für jede Situation gibt es auch ganz einfache Lösungen....
Wenn aus morbiden Gedanken auch andere spriessen, dann hat sich alles gelöst....ich finde deine Geschichte klasse.Man kann auch Geschichten zum Phantasieanregen schreiben... Liebe Grüße von Gabriela.
Liebe Grüße Gabriela.

Elke Lüder (04.01.2010):
Liebe Gabriela, vielen Dank für Feinen herzlichen und zustimmenden Kommentar! Lach, keineswegs hege ich jeden Tag Mordgedanken und irgendwie wars auch ein bißchen ein Spiel. Aufmerksamkeit des Lesers testen. Und eine Erkenntnis. Vielleicht schreibe ich noch zu sehr um manches "zu fassen" zu bekommen. Ich danke Dir und wünsche Dir einen schönen Abschluss des Tages der Hoffentlich erfolgreich für Dich war?! Herzlichst Elke

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Spitze geschrieben, kompakt und schlüssig, aber trotz 4maligen Studierens der Geschichte: was hat das Lesen vor dem PC mit seinem Gedanken zu tun, die Mazano nicht loswerden konnte? Wollte er sich durch das Lesen vor em PC ablenken? Dann schreib das doch.

Hat sein Feind irgend etwas damit zu tun, dass Mazano nicht den Mund aufmachen will? Und, wieso muss er den Mund aufmachen, um nicht zum Mörder zu werden? Weiß er etwas über seinen Feind?

Bitte wirklich beantworten, liebe Elke, ich hab's wirklich nicht verstanden.

Elke Lüder (04.01.2010):
Hallo Jürgen! Erst mal regt sich in mir die Frage wie etwas "Spitze geschrieben, kompakt und schlüssig" sein kann, wenn der Leser das ganze dann doch nicht versteht?! Zweites .. irgendwie war mir, als hätte jemand mal gesagt man solle die Phantasie des Lesers spielen lassen. In der Geschichte geht es doch nur um Mazano und seinen ungeliebten Mitmenschen! Also um die beiden! Und um Mazano´s Erkenntnis das sich morden nie lohnen wird. Warum muss ich dem Leser einiges vorkauen was im Grunde bedeutungslos ist? Wichtig war mir die Erkenntnis das Jemand erkennt das man Mitmenschen so unliebsam sie auch sind nicht umbringen kann und damit los wird! Derjenige taucht, in welcher Form auch immer, immer wieder auf. Mazano hat auch eine Erkenntnis errungen, er muss/kann stark sein, sich durchsetzen und nicht in den Massen der andren untergehen und dulden. Vielleicht war’s verkehrt gleich an Mord zu denken!? Hat nicht fast jeder schon mal ein ganz klein wenig darüber nachgedacht wie er jemanden loswerden könnte?! Wenn ich ehrlich bin hab ich damit gerechnet das die Polizei bei solchen Gedanken an meiner Tür klingelt ;) Die Reaktionen auf die Geschichte waren sehr interessant, schade das vieles per Mail geschrieben wurde. Und ich muss sehr schmunzeln, denn nur Helmut hat einen kleinen eingebauten Fehler entdeckt! Lesen die Leute doch nicht so aufmerksam? Ist es nicht wert nachzufragen wieso Pinguine bei den Eisbären gelandet sind? Also ich hätte nachgefragt, und wenn nicht als Kommentar dann wenigstens als Mail. Ich hab durch Nachfragen vor einigen Tagen einen interessanten Autor kennen gelernt. So bleibt mir nun zu hoffen, das ich weiterhin Kommentare von Dir bekomme, auch wenn sie, oder gerade WEIL sie kritisch sind! *schmunzele* und denk mal drüber nach .. wenn Du nichts verstanden hast, dann kann die Geschichte nicht Spitze geschrieben sein! Ps. Übrigens denke ich das jeder so seinen eigenen Fanclub hier hat. Und einen Fanclub bekommt man keineswegs nur durch Kommentare schreiben. Ich nehme mir mal raus zu sagen das man Kommentare bekommt wenn etwas gefällt. Manchmal zieh ich mich allerdings zurück und kommentiere nicht mehr. Nicht weil das was ich zu lesen bekommen schlecht ist, sondern weil es durch noch so kleine Anmerkungen oft von dem Autor selbst zerrissen wurde, oder in ein anderes Licht gesetzt wurde. ;) Man muss nicht alles mögen, Jürgen und so wird es immer sein! Alle haben verschiedene Geschmäcker! Oder magst Du nur Einheitsbrei? Auch betrachtete ich Deine Kritik an der Geschichte Einer zuviel… keineswegs als “gemecker” ;) Ich bin Dankbar, denn nur durch Kritik kann ich lernen.

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Liebe Elke.

Freiraum hin, Freiraum her. Es fehlt einfach ein Grund, wen und warum man jemanden umbringen will. So aus Jux und Dollerei hegt man solche Gedanken nicht.Auch wenn ich jetzt so ungefähr weiß, wer dran glauben soll, fehlt für andere aber noch mehr Input. Die Story ist nicht schlecht, aber.......INFO! Grins*

Liebe Grüße in die Nacht, Helmut ( der jetzt feixt )

Elke Lüder (03.01.2010):
Lieber Helmut Du hast vermutende Gedanken, die sich keineswegs bisher bestätigen. Wäre ja auch fatal Dein Gedanke! Warum kann nicht jeder "seinem Unliebsamen Mitmenschen" einen Grund zuordnen? Ich muss auch feixen und das obwohl ich schon vor Stunden verschwunden sein wollte Aber Aufmerksamkeit kann man Dir nachsagen ;) Liebe Grüße Elke

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