Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Auf verschlungenen Wegen“ von Christiane Mielck-Retzdorff

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Lies (lieselore.warmelingonlinehome.de) 14.04.2010

Neue Romantik nennst Du das also?
Gut erklärt, denn das, was bisher unter Romantik läuft, das ist zuweilen ausgesprochener Kitsch, also nicht für die Realisten unter uns geeignet.

Aber dies ist eine Annäherung auf geistiger Ebene, die erst zur körperlicher Erfüllung führt, wenn beide sicher sind, einander zu verstehen.
Diese Art der Romantik ist also leicht vedaulich, sie enthält einen großen Anteil Realität und deshalb finde ich die Geschichte absolut eingängig und nachvollziehbar.

Die Trennung sogar folgerichtig, denn solche Protagonisten geben einer möglichen Entwicklung Raum und wie man liest, mit Erfolg und zu einem nachvollziehbaren Ende.

Lies

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (15.04.2010)

Liebe Lies, solche Kommentare wünsche ich mir, die auch auf die Geschichte eingehen. Wie Du ja weißt habe ich nichts gegen Kritik, die zum Glück bei dieser Geschichte ausgefallen ist :)) Natürlich will und darf ich nicht den Bezug zur Realität verlieren und muß glaubhaft bleiben. Wo Kitsch beginnt ist schwer zu definieren, denn wenn ein Feuerwerk "Willst du mich heiraten" an den Himmel schreibt, mag das grenzwertig sein, ist aber kürzlich einer jungen Freundin von mir passiert. Überhaupt fällt es mir zugegebenermaßen schwer, die Romantik glaubhaft durchzuhalten und nicht wieder in den Realismus zu verfallen. Schon unsere Alltagssprache geht wenig in die romantische Richtung. Allerdings gebrauchst Du ebenfalls Worte wie salbadern und basilisk, die eher zu einer romantischen Geschichte passen. Nächst Woche beginnen wir eine längere Studienreise durch Europa mit dem Wohnmobil. Mein Mann ist ja Maler (siehe www.retzdorff.de). Mal sehen, welche Geschichten ich von dort mitbringe. Ich danke Dir für deinen Kommentar und sende liebe Grüße Christiane


Klaus (jukbut-online.de) 06.04.2010

Hallo Christiane,

so eine herrliche kleine Geschichte zu Beginn mit guter Beobachtung und Beschreibung der Akteure! Und dann dieser Bruch in eine knappe Lebensbeschreibung? Schade! Entscheide Dich: Kurzgeschichte oder Roman? Beides zusammengedrückt - das geht nicht.

Gruß Klaus

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (07.04.2010)

Lieber Klaus, ich danke Dir herzlich für deinen Kommentar und denke ernsthaft über deine Kritik nach. Doch wie hätte ich ohne eine kurze Beschreibung der, aus der Begegnung der beiden Hauptpersonen entstehenden, Veränderungen in ihrem Leben diese Geschichte zuende führen sollen. Hätte ich auch das ausführlich beschrieben, wäre es wohl eher eine Novelle geworden als eine Kurzgeschichte. Sie einfach nach den Liebesnächten und der Trennung enden zu lassen, hätte dem Leser ein unbefriedigendes Ende beschert. Ich möchte jedoch, dass solche Geschichten zu einem glücklichen Abschluss kommen. Kurzgeschichten sollen zwar einen offenen Anfang und ein offenes Ende haben, doch wenn es geht, versuche ich wenigstens einen Weg aufzuzeigen. Mich würde wirklich interessieren, an welcher Stelle Du die Geschichte abgebrochen hättest, denn ich bin offen für jede Anregung und möchte auch etwas dazu lernen. Das ist doch der eigentliche Sinn von Kommentaren, denn wie sollen wir sonst die Wirkung unserer Texte auf den Leser erkennen. Nochmals vielen Dank und liebe Grüße Christiane


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hansl (eMail senden) 05.04.2010

Liebe Christiane,

jetzt hatte ich Zeit, deine Geschichte zu verschlingen ;-).. sie hat mir in jeder Hinsicht gut geschmeckt! :-)

Liebe Nachtgrüße
Faro

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (05.04.2010)

Das freut mich sehr, lieber Faro, dann hoffe ich, Du bekommst Appetit auf mehr. Alles Liebe wünscht Christiane


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FranzB (eMail senden) 04.04.2010

Min seute Deern einfach traumhaft schön, als Romantiker läuft mir wohlige Kälte den Rücken nach unten!!! Christiane, habe es sehr gerne gelesen und da ich in diesem Jahr Paris besuchen möchte und dort auch einige Gräber, ja da „schau mer mol“!!! Wenn ich im nächsten Jahr in Altersteilzeit bin werde ich mich in der Uni auch einschreiben – Philosophie!!! Anatomie der Weiblichkeit auch ein mögliches Gebiet – schmunzel!!! Danke dass ich dies lesen durfte und frohes Osterfest Dir und Alexander
Franz noch immer ganz von den Socken!!!

*Mit Familie

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (04.04.2010)

Lieber Franz, überflüssig zu sagen, dass ich mich sehr über deinen Kommentar freue. Ich habe mir doch tatsächlich zum Ziel gesetzt, die "Neue Romantik" ins Leben zu rufen. Ich denke es ist die richtige Gegenströmung zur verbalen und gesellschaftlichen Verrohung. Alles Liebe wünscht Christiane


PapaWien (fritzlendersfreenet.de) 03.04.2010

...schade, daß die Geschichte so schnell
zu Ende war. Ich hätte gerne
weitergelesen. Willst sie nicht nochmal
überarbeiten und ein bisserl ausweiten.
Es ist eine so schöne Geschichte...!
Alles Liebe..

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (04.04.2010)

Lieber Fritz, ich freue mich sehr, dass du meine Geschichte gelesen und kommentiert hast. Da Kurzgeschichten einen offenen Anfang und ein offenes Ende haben, kann ich deinem Wunsch leider nicht entsprechen. Aber ich schreibe bestimmt noch mehr in dieser Art. Und Du kannst ja auch noch "Der geheime Gang" und "Die Traumfrau" von mir lesen. Vielen Dank und liebe Grüße Christiane


Die Lilie (britta.schaefer.hammweb.de) 03.04.2010

Liebe Christiane,
eigentlich hatte ich mich schon ins Osterwochenende verabschiedet, da kam mir noch in den Sinn, dass ich deine Geschichte lesen wollte.

Wahre Liebe findet immer wieder zueinadnder, auch wenn man mal getrennte Wege geht, im Innern bleibt man jedoch verbunden.

Mir gefällt deine Geschichte ganz gut,
obwohl es eigentlich nicht der Lesestoff ist, den ich sonst lese.

Auffällig ist die Änderung deines Schreibstils, erzählt die Geschichte zu Beginn doch sehr viel in der wörtlichen Rede, so verzichtest du im weiteren Lauf immer mehr darauf, und der Leser wird zwischenzeitlich über eine lange Lebensspanne stichhaltig informiert (ähnlich einer Lebensdokumentation)
bevor sich die Geschichte dann in ein sehr schönes, gelungenes Ende flüchtet.

So, und nun ist Schluß:o), ich wünsche dir und Alexander ein schönes friedliches Osterfest,
mit lieben Grüßen
Britta

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (04.04.2010)

Liebe Britta, ich freue mich, dass Du meine Geschichte gelesen und kommentiert hast. Sie gehört zu meinem Versuch, einen Stil in der Literatur zu etablieren, den ich die "Neue Romantik" nenne und der sich als Gegenpol zur sprachlichen und gesellschaftlichen Verrohung versteht. Heute wird doch nur noch das Schlechte und Böse gesehen und beschrieben. Das beinflusst, meines Erachtens, das gesamte Denken der Menschen. Und du wirst es nicht fassen, es ist gar nicht so leicht, das Leben über viele Zeilen romantisch zu betrachten. Ich wünsche auch Dir ein fröhliches und glückliches Osterfest Christiane


Guengoer (guengoerbayrakgmx.de) 02.04.2010

Liebe Christiane,

man weiß nie, wohin die Liebe fällt. Doch die zwei gut zusammen "Passenden" finden sich; das, früher oder später.

"Auf verschlungenen Wegen" zeigst du uns die deutliche "Undeutlichkeit" der Liebe unserer Zeit.

Man muss die Liebe revisionieren. Die Liebe muss mit neuen Inhalten und Gehalten "gefüllt" und "gefühlt" werden.

Ich weiss nicht ob die Menschen dies akzeptieren. Junge Menschen machen viele traumatische Erlebnisse nach Trennungen. Zeitweilig sind sie so verstört, dass sie auf ein Jenseitiges Wiedersehen mit der geliebten Person hoffen - möge es auf dem Freidhof sein.

Denn früher oder später: MAn sieht sich immer zweimal im Leben. Die Suche nach der Liebe geht weiter ...

... sie geht weiter; "auf verschlungenen Wegen"

schöne Geschichte, so verwirrend wie die Liebe selbst
herzlich grüßt
güngör

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (02.04.2010)

Lieber Güngör, das ist ja das Problem in der heutigen Zeit. Den Menschen fehlt es allgemein an Glauben, eben auch an die Liebe. Doch ständige Zweifel verhindern, dass man sie erlebt. Angst vor Enttäuschungen erstickt sie im Keim. Überall wird von Gefühlen gesprochen, sie analysiert, doch kaum jemand vertraut ihnen noch. Man muß die Liebe nicht unbedingt mit neuen Inhalten füllen, denn ich denke, sie hat sich im Laufe der Jahrhunderte nicht verändert. Man muß eher zu ihr zurückfinden, ihre große Macht im Positven wertschätzen und sie als Kraft empfinden, die uns dem Göttlichen am nächsten bringt. Das mag übertrieben klingen, aber wer sie empfindet, versteht das. Vielen Dank für deinen geistreichen Kommentar und herzliche Grüße Christiane


Katerminka (monika.kurznetcologne.de) 02.04.2010

Liebe Christiane,

wie bei Simone de Beauvoir und Sarte verbindet Paul und Simone am Anfang die interessanten Gespräche, wodurch sich jeder
verstanden fühlt. Dieses führt dazu, dass Paul das ungeliebte Medizinstudium an den Nagel hängt und auch Simone den Mut fasst, zu
studieren. Erst nach Jahren treffen sie sich zufällig am Grab von Simone de Beauvoir und Sarte. Ich fasse Deine Geschichte so auf,
man sollte zu sich selbst stehen, auch wenn man damit gegen den Strom schwimmt, dieses ist sehr oft mit vielen Umwegen
verbunden. Aber irgendwann zahlt es sich aus.

Ich wünsche Dir ein schönes Osterfest und sei ganz herzlich gegrüßt von Monika

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (02.04.2010)

Sehr richtig erkannt, liebe Monika, doch manchmal braucht man einen kleinen Anstoss und liebevolle Unterstützung, um seinen neuen Weg zu finden und zu gehen. Und die Liebe muß nicht sterben, wenn sich der einzelne in Freiheit entwickelt. Es ist das Vertrauen in sich selbst und in den anderen, das die beiden wieder zusammenführt. Ich danke Dir für deinen Kommentar und wünsche Dir fröhliche Ostertage. Liebe Grüße Christiane


cwoln (chr-wot-online.de) 01.04.2010

Liebe Christiane,
ich hatte Probleme beim Lesen, die Namen von Paul, Lukas und Michael auseinander zu halten.
Wenn ich es richtig verstanden habe, war Susanne mit Paul zusammen, dann haben sich ihre Wege getrennt.
Danach erwähnst du Lukas.
Wie kam der ins Spiel?
Der Schluss ist wieder klar, sie trifft nach 10 Jahren erneut ihren Paul.
Grüße von Chris

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (02.04.2010)

Liebe Chris, da ist mir ein Fehler unterlaufen. Ich dachte, ich hätte alle Lukas gegen Paul ausgetauscht, denn so hieß der Protagonist zuerst, doch dann wollte ich die Verbindung zu Sartre schaffen. Nun muß ich erstmal den Fehler suchen. Vielen Dank und liebe Grüße Christiane


Simone Wiedenhoefer (eMail senden) 01.04.2010

Liebe Christiane,
wahrlich verschlungene Wege. Kenne einen Paul, der Patenpaul, aber der ist mir gar nicht so sympatisch, aber tierlieb ist er, das ist das Einzige was für ihn spricht.
Deine KG hat mir sehr gefallen.
Herzlich grüßt Dich Simone

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (02.04.2010)

Liebe Simone, es tut mir für alle Leser leid, dass die Geschichte einen groben Fehler beinhaltet, auf den mich erst Rosemarie aufmerksam gemacht hat. Da ich meinen Protagonisten von Lukas auf Paul umgetauft hatte, habe ich leider übersehen, dass an einigen Stellen noch der alte Name steht. Das führt natürlich zu erheblichen Verwirrungen. Ich freue mich, dass Dir meine Geschichte trotzdem gefallen hat und dass Du eine so treue Leserin bist. Viele scheuen sich leider vor langen Texten. Ganz liebe Grüße zum Osterfest sendet Christiane


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