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„Meine vergeudeten Lehrjahre“ von Karl-Heinz Fricke

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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 08.09.2010

Auch diese Lebenserfahrung ist von dir interessant geschrieben, Karl-Heinz. Letztlich sollte man immer das tun, was man möchte. Nur dann wird man auch richtig gut in dem Beruf, der einem wirklich Freude macht. Vieles kommt dann fast von selbst. Herzlichst RT
P.S. Schon meine KG "My Way" oder "Zwei Mann in einem Bett" gelesen?

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (08.09.2010)

Lieber Rainer, Zeit und Umstände waren gegen mich, lieber Rainer und man kann sich nicht aussuchen von wen und wo man hiningeboren wird. Das ist reine Glückssache. Ich hatte eben Pech, und doch noch Glück etwas aus meinem Leben gemacht zu haben. Wenn das alles mit der Wiedergeburt stimmt, könnte man vielleicht auch in einen Kral in Afrika wiederkommen. Ich danke dir. Letzte Woche waren keine Bundesligaspiele. Warum weiss ich nicht. Herzlich grüßt dich Karl-Heinz


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FranzB (eMail-Adresse privat) 05.09.2010

Bezüglich Berufswunschs Tischler kann ich Dich sehr gut verstehen Karl – Heinz. Mein ältester hatte zuerst Tischler gelernt mit Abschluss und dann, Lagerbewirtschaftung! Ich liebe auch die Arbeiten mit Holz einem wundervollen und immer lebenden Material!!!!!!!! Wie sagte man früher, Lehrjahre sind keine Herrenjahre und heute!?! Grüße Dir und auch Hildegard Deiner Sonne im Hause
Franz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.09.2010)

Es war wirklich eine ganz vergeudete Zeit in der Lehre, die wohl daran Schuld war, dass mein Berufsleben so vielseitig war. Ich danke dir und grüße euch Karl-Heinz


mkvar (margit.kvardadrei.at) 03.09.2010

Ja lieber Karl Heinz du hattest
wirklich ein bewegtes Leben.
Und doch hast du immer das
Beste daraus gemacht. Lieb
grüßt dich Freundin Margit

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (03.09.2010)

Liebe Margit, Wenn man jung und unbekümmert ist, dann macht man immer das Beste daraus, weil man leben will. Ich danke dir und grüße dich herzlich, Karl-Heinz


Jela (eMail-Adresse privat) 03.09.2010

Hallo Karl-Heinz, Du hast wirklich viel erlebt und schreibst sehr interessant darüber. Das habe ich gern gelesen. Ich wünsche ein schönes Wochenende. Liebe Grüße von Daniela

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (03.09.2010)

Liebe Daniela, Wenn ich heute zurückblicke, dann kann ich nur den Kopf schütteln, wie unbekümmert ich war. Ich danke dir, Herzlich grüßt Karl-Heinz


Ruena (melvin6gmx.de) 02.09.2010

Eine schöne und gute Episode aus deinem Leben lieber Karl-Heinz...wunderbar zu lesen...und sehr interessant. Ja lehrjahre sind keine Herrenjahre...so sagt man...damlas aber auch heute...bei dir war es zu dieser Zeit...natürlich noch extremer. Aber du hast gelernt...bestanden...und auch daraus gelernt...dein weiteres Leben war dann doch erfüllt...bis auf diesen scheiß krieg...aber man hatte ja keine Wahl....ich habe es sehr gerne gelesen...ein Teil deines Lebens. Hast du deine Memoiren geschrieben ? Lieben Gruß an dich....Rüdiger
Ich bin sauer...habe gerade über eine Stunde meine kurzgeschichte eingesetzt...mit Fotos...dann mal wieder...nichts da ! Pah...morgen auf ein neues

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Lieber Rüdiger, Ich danke dir. Meine Lebensgeschichte heißt NICHT AUF DER STRECKE GEBLIEBEN. Ich habe sie für meine Kinder englisch geschrieben und dann ins Deutsche übersetzt und 15 privat drucken lassen. Jedes Buch kostete mich 60 Dollar. Ich danke dir für deinen Kommentar, Herzlich grüßt Karl-Heinz


cwoln (chr-wot-online.de) 02.09.2010

Lieber Karl-Heinz,
habe deine Lehrjahre mit Interesse verfolgt.
Das Leben geht schon seltsame Wege und wir gehen mit. Doch auf jedem Wege finden wir eine Blume, die blüht, empfinden Freude und nicht nur Last.
Morgengruß von Chris

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Liebe Christine, Recht hast du. Neben allen Unannehmlichkeiten lebt auch Positives. Ich danke dir, Herzlich grüßt Karl-Heinz


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pheinen (eMail-Adresse privat) 02.09.2010

Hallo Karl-Heinz :) deine Geschichte habe ich wieder einmal sehr gern gelesen :) ich habe in einem Kommentar gesehen, dass du 60 Dollar für ein Buch gezahlt hast ... gut, dass es heute books on demand gibt, da zahlt man ja viel weniger dafür (www.bod.de zum Beispiel) :) wenn du da mal was machen willst, sag mir ruhig Bescheid :) als früherer Typographengeselle wäre es mir ein Vergnügen ein Buch für dich zu gestalten :) – schöne Grüße – pierre

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Lieber Pierre, Gebranntes Kind scheut das Feuer. Ich hatte einem Verlag 1100 Euro zugesandt für 100 Exemplare meines Buches ISIDOR WAS MACHST DU DA. Kleinformat, Schriftgröße 8, 107 Seiten. Oh, wie hat man begeistert versprochen, das Buch zu verkaufen. Die Hälfte habe ich selbst verkauft, und die andere Hälfte verstaubt hier, nachdem ich sie frustriert nach 2 Jahren vom Verlag angefordert hatte. Jetzt drucke und binde ich meine Bücher selbst, wozu der PC mir die Gelegenheit gibt. Ich danke dir für deinen Kommentar und grüße dich, Karl-Heinz


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norbert wittke (norbertwittkelyrikhotmail.com) 02.09.2010

Lieber Karl-Heinz, beeindruckende Erinnerungen von dir an eine ganz schlechte Zeit. Die Lehre unter den Bedingungen war mehr ein Horror. Liebe Grüße Norbert

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Lieber Norbert, Erst nachdem ich meine Frau kennenlernte und auf eigenen Füßen in jungen Jahren stand, da wurde ich mein Leben meinungsvoll. Ich danke dir für die netten Worte und grüße euch, Karl-Heinz


Musilump23 (eMail-Adresse privat) 02.09.2010

Lieber Karl- Heinz,
auch diese Geschichte zeigt, dass du auch schon in jungen Jahren gefordert warst, schwere Tage und Jahre
des Lebens anzunehmen.
Erinnerungen an verlorene Möglichkeiten, die leider nicht mehr zu retuschieren sind, gleiten feinfühlig geschildert
durch die Schwere der Kriegszeit. Alles wird vor dem inneren Auge des Lesers lebendig und vermag auf eine
Art und Weise wirkungsvoll zu berühren.
Ich begegne den Jahrgängen deiner Generation mit allerhöchstem Respekt.
Mit frdl. GR. Karl- Heinz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Lieber Karl-Heinz, Ein schweres früheres Leben hat auch Vorteile. Man ist gewappnet für alles was kommt. Das kam uns ganz besonders in den ersten Jahren in Kanada gelegen. Ich danke dir herzlich und grüße euch. Karl-Heinz


ingrid Drewing (ingrid.drewinggmx.de) 02.09.2010

Lieber Karl-Heinz,
Du gibst hier einen guten Einblick in frühere Lehrjahre.Mein Vater erzählte uns, dass er für seine Lehre noch Geld bezahlen musste.Ich habe Deinen autobiograischen Rückblick sehr gern gelesen.
Herzlich grüßt Dich
Ingrid

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Liebe Ingrid, Wenn ich wenigstens etwas gelernt hätte. Aber so fühlte ich nur als ein nötiger und willkommender Laufbursche. Ich musste auch beim Chef zuhause Holz aufschichten und andere Arbeiten verrichten, was mit einem Kaufmannsberuf nichts gemein hat. Ich danke dir, Herzlich grüßt dich Karl-Heinz


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freude (bertlnagelegmail.com) 02.09.2010

Das waren schon noch Zeiten, Karl-Heinz, das Gute daran ist, dass du später wenigstens den Krieg überstanden hast. Umsonst ist nichts im Leben, so hieltst du dich durch das Radfahren fit. Vieles ist auch Schicksal, wo es oft einigen Andern besser ging als dir, aber genau das gibt einem noch mehr Kraft für's Leben.
Gern gelesen, aus einer Zeit, die ich gerade noch vom Hörensagen kannte.
GlG vom Bertl aus der Steiermark.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Lieber Adalbert, Mit dem Krieg hab ich unwahrscheinliches Glück gehabt, als Ende Januar 1945 alle Luftwaffenhelfer entlassen wurden, um zur regulären Armee eingezogen wurden, hat man mich unglaublicherweise vergessen. Zwei Tage bevor die Amerikaner unsere Stadt besetzten sollte ich noch zum Volkssturm, hab mich aber in die Harzberge abgesetzt. Die meisten von den Jungens und alten Männern wurde einfach niedergemäht. Sie hatten nicht einmal gute Waffen, um sich zu verteidigen. Ich danke dir, Herzlich grüßt Karl-Heinz


Heinz Saering (hesaering1-at-aim.com) 02.09.2010

Ja, lieber Karl-Heinz,
die Lehrzeit und was unmittelbar danach kam, war ja da eine traurige Zeit für dich, da war ich ab 1950 wohl vielleicht etwas besser dran, der Krieg war zu Ende, aber wir waren eben im Osten...
Herzl.Grüße von Heinz



 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Lieber Heinz, Wir im Westen waren der Willkür entronnen, aber gerade weil der Osten eine Drohung darstellte, ging es uns dann schnell besser, während euch viele Lebensmöglichkeiten mit den Demontagen genommen wurden. Im Westen wurde aufgebaut und auch der Hunger hatte aufgehört zu existieren. Ohne die östliche Drohung, wäre es im Westen auch nicht viel besser gewesen. Ich danke dir, Herzlich grüßt dich Karl-Heinz


Traumlandfliegerin (Gabipower03web.de) 02.09.2010

Lieber Karl-Heinz,

sehr eindrucksvoll hat Du erzählt wie ja soll ich sagen fast geduldet ein Lehrling früher gewesen ist? Er war da und somit war es gut? Du hast in Deinem Leben schon wirklich sehr, sehr viel mitgemacht und ich lese Dich unheimlich gerne. Ich freu mich schon sehr auf die nächste Kg von Dir.

Sei ganz lieb gegrüßt von mir, Gabi

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Liebe Gabi, Das ganze Leben ist eine Geschichte. Immer wieder gibt es Erlebnisse, die eine Geschichte wert sind. So habe ich mein Leben in meinem Buch: NICHT AUF DER STRECKE GEBLIEBEN beschrieben und auch auf englisch für meine Kinder, Enkel und Ur-Enkel übersetzt. Leider schloss ich es bereits vor 10 Jahren ab, und in den letzten 10 Jahren kam noch allerhand dazu. Ich danke dir, Herzlich grüßt dich Karl-Heinz


Herbert Itter (heitkigmx.de) 02.09.2010

Lieber Karl-Heinz,
nichts ist interessanter als Geschichte.
Nur noch getoppt von Geschichten mit geschichtlichem Hintergrund. So wie Deine jungen Jahre. Lese jetzt noch die zweite Flakgeschichte1944 und dann ab in die Heia, ist gleich Mitternacht.
LG: Herbert

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Lieber Herbert, Teile mir auch bitte via Kommentar mit, was du von meinen Kriegsgeschichten hältst, über die auch mehrere Gedichte vorhanden sind. Ich danke dir, Herzlich grüßt Karl-Heinz


hansemann (wendelkenonline.de) 02.09.2010

Lieber Karl-Heinz.

Deine Geschichte zeigt, welches Glück wir hatten, dieses nicht mitgemacht zu haben.
Ich glaube aber, dass man aus diesen Zeiten noch einiges mitgenommen hat. Das Sparen, um mit wenig, ziemlich lange hinzukommen.
Das Du auch gerne mit Holz Arbeitest, gefällt mir. Ist ein sehr Dankbarer Werkstoff, wenn man ihn richtig und mit Liebe behandelt.
Deine Geschichte habe ich sehr gerne gelesen.

Liebe Grüße an dich, und Familie, Helmut

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Lieber Helmut, Nachdem ich im Jahre 187 dem Berufsleben good bye sagte, stürzte ich mich in meine Hobbies, der Malerei, dem Schreiben und ganz besonders in die Herstellung von hölzernen Kunstwerken, aber auch Fussbänke und dergleichen fabrizierte ich und verkaufte diese Dingen auf Basaren. Ich danke dir für deinen Kommentar, Herzlich grüßt Karl-Heinz


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 02.09.2010

Lieber Karl Heinz,

Das war wieder eine sehr farbige, authentische Geschichte von Dir und Deinem Leben. Dass Du viel durchgemacht hast, weiß ich von Deiner Vita und anderen Geschichten.Ich bin immer wieder dankbar, dass ich später geboren bin. Ihr Ärmsten habt so viel schreckliches, gemeines, hilflos hinnehmen müssendes, lebensbedrohendes erlebt, dass ich froh bin, dass Du doch jetzt Dein älteres Leben mit Humor und mancher Freude genießen kannst. Es ist zwar nicht Dein ursprüngliches Zuhause, aber Kanada ist doch so ein schönes Land. Da kann man sich doch wohlfühlen. Alles Liebe weiterhin und weitere so lebensnahe Geschichten wünscht sich
mit herzlichen Grüßen,

Heidi

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.09.2010)

Liebe Heidi, Ich schlüpfe immer wieder in die Rolle des Mahners in der Hoffnung etwas dazu beitragen zu können, dass die Gewalt der Menschenliebe weicht. Das kommt auch in meinem nächsten Gedicht, dass ich damals als 17-jähriger schrieb, BLICKET AUF, zum Ausdruck. Ich danke dir für dein Interesse in meine Werke. Herzlich grüßt dich Karl-Heinz


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