Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Die Schuhe“ von René Oberholzer

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sifi (eMail senden) 27.10.2010

Bevor sie (Junglehrerin, 32 Jahre, ledig)
sich für einen Schriftsteller begeistert,
liest sie seine Bücher. - (Was denn sonst?)
Sind sie interessant,
lässt sie ihn dichter an sich heran.
Sind sie langweilig,
bleibt es bei einem Versuch.

Bei ihrem Bruder (erfahrener Pädagoge, 46 Jahre, erledigt)
ist es genau umgekehrt.
Ist die Geschichte interessant,
lässt er die Dichterin links liegen.
Sieht sie gut aus,
gibt er ihr zu verstehen:
„Aus dir kann noch was werden.“

In diesem Sinne grüßt der
Siegfried


nanita (c.a.mielckt-online.de) 07.09.2010

Den Sinn hinter deinen Zeilen mußte ich erstmal suchen, lieber Rene. Der Mann mit den sauberen Schuhen gibt sich wenigstens Mühe zu gefallen, während man dem anderen eine gewisse Gleichgültigkeit und Wunsch nach Provokation unterstellen kann. Da bekanntlich die Schuster die schlechtesten Schuhe haben, ist die Schwester wohl die Neugierige von beiden. Vielleicht wünscht sie sich keinen Gefallsüchtigen sondern einen echten Kerl. Doch dann paßt der letzte Satz nicht, denn der weiß schon wer er ist und was er will.
Ich glaube, ich würde auch den mit den schmutzigen Schuhen nehmen :))
Herzlich grüßt
Christiane


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