Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Woher kommt unser Weihnachtsfest?“ von Paul Rudolf Uhl

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Brieffreund (PeterBiastochweb.de) 07.01.2015

Ja Paul,
da hast Du sehr fleißig viele Hintergründe zusammen getragen. Dabei scheint Dir allerdings entgangen zu sein, dass Jesus, der Christus, keinesfalls im Dezember geboren worden sein kann! Das geht deutlich aus den Evangelien hervor. Zum Beispiel heißt es, dass er bei seiner Hinrichtung, im Frühjahr, "etwa dreißig einhalb Jahre war", was auf eine Geburt um den Oktober herum schließen lässt.
Ein anderer Punkt ist, wie Du ebenfalls erwähnst, die enge Verbindung zwischen dem Weihnachtsfest und heidnischen, bzw. dämonischen Traditionen und Festen.
Was würdest Du wohl von jemanden halten, der von sich behauptet, ein guter Freund von Dir zu sein und dann, Deinen Geburtstag an einem Tag feiert, den er sich ausgesucht hat und der dann auch noch ein Festtag Deiens ärgsten Feindes ist? Dann feiert er auf eine Art und Weise, die Du ebenfalls nicht gut heißt. Würdest Du ihn ebenfalls als einen Freund bezeichnen?
Ein anderes Problem ist natürlich, dass jeder, der sich dem Gruppenzwang von Wirtschaft, Familie und Religion entziehen will und dieses heidnische Fest ablehnnt zu feiern, alle verfügbaren Steine in den Weg gelegt bekommt.
Aber, mal ehrlich - warum brauchen wir dieses Weihnachten eigentlich? Sollten wir nicht Tag für Tag mit unserem Nächsten die christliche Liebe ausleben? Müssen wir, um unsere Kinder zu beschenken auf Weihnachten (oder notfalls noch auf deren Geburtstag) warten? Nein! Sie freuen sich auch über ein Geschenk, mit dem wir sie überraschen - vielleicht sogar noch mehr, als über die, oftmals mit viel gequängel, erpressten Weihnachtsgaben...
Und, sag selbst: Wieviel Frieden brachte in den vergangenen Jahren / Jahrzehnten / Jahrhunderten, dieses Fest der Menschheit? Die einzige Ausnahme war da wohl der sogenannte Weihnachtsfrieden von 1914.

Wenn Dich noch mehr Hintergründe zu diesem Fest (und anderen) interessieren, dann kann ich Dir die Website www.jw.org empfehlen. (unter "Bibel&Praxis" > "Fragen zu Bibel" > "Feste und Feiertage"
Viele herzliche Grüße - Peter


cwoln (chr-wot-online.de) 27.12.2010

Lieber Paule,
der Geist der Liebe sollte nach Weihnachten nicht gleich verschwinden. Jeder von uns kann dazu beitragen, das ganze Jahr unserem Nächsten, der Hilfe braucht, ein wenig unter die Arme zu greifen. Hilfen müssen nicht immer finanziell sein, eine kleine Dienstleistung tut es auch, ein liebes Wort oder nur ein Lächeln?
Ich kann mir vorstellen, dass das Weihnachtsfest, wie es zur Zeit gefeiert wird, auch bald eine Änderung erfährt. Mehr steigern lassen sich doch Geschenke nicht mehr.
Viele junge Leute wollen sich schon dem ZWANG entziehen. Sie wollen ihre freien Tage selbst gestalten und nicht durch Pflichtbesuche verplant werden. Und wenn einer doch noch daran festhält, so geschieht dieser Besuch nicht aus Liebe....
So meine Gedanken, zum heutigen Weihnachtsfest, einmal nicht durch die rosa Brille betrachtet.
Grüße von Chris


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Stiekel (Rene.Berggmx.de) 27.12.2010

Lieber Paul Rudolf,
danke für den erklärenden Text.
In meinem Text "Wir feiern Advent" versuche auch ich, etwas Licht in diese Tage hinein zu bringen. Damit das Fest der Liebe nicht verloren geht.

Herzliche Grüße von Sabine


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Goslar (karlhf28hotmail.com) 27.12.2010

Lieber Paul,

Sehr interessant sind deine Ausführungen. Hinzufügen möchte ich noch das Weihnachtsfest in Nordamerika. Besonders in den USA soll Thanksgiving das Weihnachtsfest an Populatität übertreffen. Der zweite Weihnachtstag existiert nicht und er wird als Feiertag (außer Behörden)nicht anerkannt. Alle Geschäfte sind auf. Der Tag wird hier Boxing Day genannt, hat jedoch mit dem Kampfsport nichts zu tun. In früheren Jahren war es Sitte, dass die Reichen einen Tag nach dem 25.12. mit Geschenken, hauptsächlich Lebensmitteln, in Boxen zu den Armen gingen. Heute hat der Boxing Day allerdings andere Bedeutungen. Die großen Geschäfte bieten große Preisnachlässe an, was schon viele dazu ausnutzen, die Weihnachtsgeschenke erst am Boxing Day zu kaufen. Es ist auch der Tag unpassende Geschenke zurückzubringen.

Herzlich grüßt dich
Karl-Heinz


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