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„Die Macht des gesprochenen Wortes“ von Diethelm Reiner Kaminski

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Paule (paul-uhlweb.de) 29.04.2011

entsetzt schweigen... was bliebe sonst?
Tolle KG, finde ich..
Ebenfalls entsetzt über diesen Terror (wer mascht sowas nur und warum?)
der Paul

 

Antwort von Diethelm Reiner Kaminski (29.04.2011)

Hallo Paule, lange vor Entsetzen geschwiegen hat die Welt wie üblich nicht. Heute hat sie bereits wieder gejauchzt und gejubelt und Krokodilstränen der Rührung vergossen. Die Opfer von Marrakesch sind schon nach einem Tag vergessen. Titelschlagzeile in einer großen Boulevard-Zeitung: "Kate und William - Wie war ihr erster Kuss?" Arme verdrehte Welt. Es grüßt dich Agathon


nanita (c.a.mielckt-online.de) 29.04.2011

Lieber Diethelm,
selten hat mich eine Reisebetrachtung so berührt, sie fängt in wenigen, wohlgewählten Worten die Atmosphäre des Platzes ein, erfaßt den Zauber des Erzählens und schlägt eine traurige Brücke zu den jüngsten Ereignissen.
Die Kunst des Erzählens ist ein Opfer der fortschreitenden Bildung geworden, der Gabe der Menschen zu lesen. Was einerseits ein Segen ist, bedeutet andrerseits einen Verlust. Und wie Du richtig erkannt hast, kann das geschriebene Wort nie die Verbindung zwischen Erzähler und Leser herstellen wie es dem gesprochenen Wort gelingt, das sich den Reaktionen der Anwesenden anpaßt.
Nun zeugt dieser Platz von einer Tragödie und nimmt den Märchen ihre mystische Kraft durch Angst. So wurden nicht nur Menschen verletzt oder getötet sondern auch die Erzählkunst beschädigt. Nur diese Tatsache findet wenig Beachtung. Umso wichtiger ist es, dass Du diese einfühlsame Betrachtung niedergeschrieben hast.
Liebe Grüße von
Christiane

 

Antwort von Diethelm Reiner Kaminski (29.04.2011)

Und dir, liebe Nanita, danke ich herzlich für deinen einfühlsamen Kommentar. Vielmals grüßt dich Agathon


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