Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte
„Abschiedsbrief einer fünfzehnjährigen“ von Rüdiger Nazar


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Hallo Rüdiger!

Ja, was an Lied hinter manchen Türen geschieht, kann man sich zwar ausmalen, möchte es aber am liebsten verdrängen, dass solche Dinge wirklich geschehen.
Aber auch rein psychische Quälereien sind furchtbar zu ertragen, vielleicht manchmal schlechter auszuhalten als rein körperliche ... Bis die Opfer solches, wenn überhaupt, überwinden, kann es Jahre, Jahrzehnte oder auch ein ganzes Leben lang dauern.

Das Schicksal des Mädchen wäre unter Umständen total anders gelaufen, wenn sich die Mutter ihm auch nur ein einziges Mal in der richtigen Weise zugewandt hätte ...

Ich habe heut auch eine dramatisch verlaufende Familiengeschichte eingestellt. Vielleicht interessiert sie Dich ja ...

Lg Gaby Schumacher
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Leider habe ich derartige Vorkommnisse immer in der Realität mitbekommen, als Erzieher in einem heilpädagogischem Kinderheim.
Selbst der "Profi" hat dann oft mit den Tränen zu kämpfen, trotz der eingeübten professionellen Distanz. Es bleibt eben eine menschliche Katastrophe.
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Lieber Rüdiger

dieses Erlebte nimmt man ein Leben lang
mit, egal wie alt man wird, egal wie man
therapiert wird und egal wie viel Liebe
man sich selber schenkt - falls man
jemals dazu fähig sein kann -

Dein - ich mag es nicht Geschichte
nennen - ist berührend und aufrüttelnd
zugleich.
Ich wünsche mir das sie ganz viele
Menschen erreicht und kein Kind mehr
dieses Keuchen des "Täters" und den
Geruch von Suff mit sich durchs Leben
tragen muss.


Hab Dank für solche offenen Worte!
Herzlichst Elke

Rüdiger Nazar (28.10.2012):
ja so sehe ich ich auch...Dank dir----Elke

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Lieber Rüdiger... solche Geschichten passieren immer wieder! Ich war damals noch ein Teenager, als ich zum ersten Mal mit diesem Thema in Berührung kam. Im Nachbarort hatte ein Familienvater über Jahre seine beiden Töchter missbraucht. Wir waren alle geschockt als diese Geschichte ans Tageslicht kam. Aber erst als der Vater sich an die 12 Jährige Schwester ranmachte, fassten die Schwestern Ihren ganzen Mut zusammen und haben Ihn angezeigt.
Über Jahre hatte die Mutter nichts mitbekommen, Sie war Berufstätig und arbeitete im Schichtsystem. (Krankenhaus)
Der Vater der Mädels hatte einen kleinen Bauernhof, war also täglich zu Hause.
Außerdem lag das Gehöft abseits vom Dorf, die Schreie der Mädels wurden nicht gehört.
Ich glaube dieses Thema lässt keinen kalt! (Habe mal wieder gerne bei Dir gestöbert!)
Herzliche Grüße von Nora

Rüdiger Nazar (21.10.2011):
Ja leider geschehen solche Sachen immer wieder. Habe in meiner Krankenpflegerpraxis einige solcher armen Menschen kennen gelernt. Es ist einfach schlimm...weil diese Menschen...meistens Mädchen...ein Leben lang darunter leiden. Ich habe nie verstanden...warum die betroffenen sich nicht längst vorher dazu äußern oder NEIN sagen...das will ich nicht. Ja Angst wird wohl eine große Rolle dabei spielen...ich spreche aus eigener Erfahrung. Danke für's lesen und deinen Kommentar...luiebe Grüße an Dich...Rüdiger

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Lieber Rüdiger,
leider konnte ich meinen Kommentar erst jetzt schreiben, habe vor lauter
Tränen nichts mehr sehen. Du hast hier ein Thema angesprochen und bringst Licht ins Dunkle, wo viele wegsehen und verdrängen. Und die Dunkelziffer ist hoch....


Rüdiger Nazar (31.07.2011):
Liebe Gabriele...solche Geschehnisse sind leider leider keine Fiktion...sie geschehen täglich. Danke für deinen netten Kommentar. Lieben Gruß an Dich...Rüdiger

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Lieber Rüdiger, wie verzweifelt muss das Kind gewesen sein? Ein Geschichte, die berührt, sehr gut von dir geschrieben.

Herzlich grüßt dich Uwe

Rüdiger Nazar (30.07.2011):
Danke lieber Uwe...war zwar fiktiv...aber ich denke das so etwas schojn vorkommt. Lieben Gruß an Dich...Rüdiger

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Hallo Rüdiger,
diese Geschichte hat mich mitgenommen, bin fertig. Man geht gefühlsmäßig mit und trauert um das Kind. Bin beeindruckt. Gruß Monika

Rüdiger Nazar (19.07.2011):
Hallo liebe Monika...danke für deinen Kommentar...lieben Gruß an Dich...Rüdiger

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Lieber Rüdiger! dieer Text hat Tiefe, der sagt so viel aus über eine Gesellschaft heute. Saufen, sich betäuben, wegsehen, weghören, ... und dann ist es zu spät.... Alles Liebe, christa

Rüdiger Nazar (31.07.2011):
Liebe Christa...so etwas ist in unserer Gesellschaft leider kein Einzelfall. Nicht alle Fälle gehen so tragisch aus...aber die leidende Person wird nie mehr ein heiles Leben leben können. Danke für deinen Kommentar...ganz lieben Gruß an Dich...Rüdiger

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Lieber Rüdiger, manche Kinder sind schon früh keine Kinder und verzweifeln am Leben.Liebe Grüße Norbert

Rüdiger Nazar (31.07.2011):
Lieber Norbert...ja...sie sind in jungen Jahren schon kleine Erwachsene...um nicht zu sagen...sie sind abgehärtet...körperlich...aber seelisch sind sie ein Wrack. Danke für`s lesen. Lieben Gruß an Dich...Rüdiger

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...solche Menschen verhalten sich nicht wie Menschen, nicht einmal wie Tiere, sie sind der Abschaum der Gesellschaft. Rüdiger, und es gibt immer mehr davon;-) so ist dieser Fall kein Einzelfall mehr, gut geschrieben! LG von Adalbert.

Rüdiger Nazar (31.07.2011):
Lieber Adalbert...ja...solche Fälle werden immer häufiger...ich weiß nicht warum. Liegt es an unsere Gesllschaft...leichtlebig und ohne Skrupel. Danke für dein lesen. Lieben Gruß an Dich...Rüdiger

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Rüdiger,

das du als Mann diese Geschichte so rüber bringst. Meine Tränen sitzen locker.
Wie immer, lässt mich dieses Thema nicht kalt.
Liebe Grüße,
Sabine

Rüdiger Nazar (31.07.2011):
Liebe Sabine...so ergeht es nicht nur Mädchen...glaube mir. Alle Fälle enden nicht so tragisch wie ich beschrieben habe...aber alle...die geschädigten...tragen ihr Leben lang seelische Schmerzen. Danke für`s lesen. Lieben Gruß an Dich...Rüdiger

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