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„Ist -alt werden- eine Strafe?“ von Günter Weschke

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Linda Bohrmann (Lindaschreibtgmx.de) 03.12.2018

So werde ich nun hier und heute eine Lanze brechen für dieses Thema.

Ich wohne seit zwei Jahren in einem betreuten Wohnheim. Behindert im eigentlichen Sinn bin ich noch nicht. Gewisse Unannehmlichkeiten muss ich in Kauf nehmen, doch wenn sich meine Situation verändert, was ganz gewiss nicht ausbleibt, so kann ich sofort Hilfe in Anspruch nehmen.

Im Haus gegenüber, dass mit der eigentlichen Betreuung zu tun hat, wird dann ein Zimmer für mich da sein.

Ich sehe jeden Tag, bei meinem Spaziergang, mehr oder weniger kranke Leute. Einige in dem Sinn krank, dass sie nicht mehr vorwärts denken. Das Langzeitgedächtnis funktioniert . Was die hörperliche Hilfe auch die Pflege betrifft, ist alles wunderbar geregelt.
Sehr oft besuche ich sie die inzwischen zu Freunden geworden sind. Es läuft alles sehr harmonisch
Oft trifft man sich beim Spazierengehen mit ihrer Betreuerin.Es gibt im Haus sehr viele Angebote, an gemeinsamen Spielen, Kaffeestunden, Singen mit einem Alleinunterhalter und und und.


Bert.B (eMail-Adresse privat) 17.05.2012

Hallo Günter,
unser Wohlstand gründet sich auch oder gerade auf die Lebensleistung unserer älteren Mitbürger. Leider findet diese Tatsache in der Politik und Gesellschaft nicht die notwendige Anerkennung. Jeder Versuch dies zu Verbessern ist ein Anteil zur Verbesserung der Wertschätzung dieser Menschen. Ich finde deinen Beitrag dazu sehr gelungen.
Gruß
Bert

 

Antwort von Günter Weschke (17.05.2012)

Hallo Bert, danke fürs Lesen. Es ist tatsächlich beängstigent, wenn man ans Alt werden denkt, ich habe bisher viele Menschen gesprochen, denen es ähnlich geht. Gruß von Günter


cwoln (chr-wot-online.de) 12.05.2012

Lieber Günter,
Es ist ein Artikel, der mir ehrlich erscheint.
Auch ich kenne Altersheime, und auch schon mit solchen Eindrücken heim gegangen. Es ist nicht immer gleich, doch ein bedrückendes Gefühl bleibt zurück, wenn man die hilflosen Menschen sieht, die auf andere Hilfe angewiesen sind, und deren es oft mangelt.
Ich kann dir nur Recht geben, dass die Regierung dafür sorgen müsste, genügend Pflegekräfte einzusetzen.
Dadurch würde es weniger Arbeitslose geben, Steuern kämen rein, die alten, kranken Menschen würden besser und liebevoller versorgt usw.
Da viele Menschen heute durch die Medizin sehr alt werden können, ist das ein Riesenproblem geworden.
Doch jeder schiebt dem anderen den schwarzen Peter zu.
Traurig ist es, alt zu werden.
Grüße von Chris

 

Antwort von Günter Weschke (12.05.2012)

Hallo Chris, ja, es ist ein trauriges Thema und leider ist darüber schon viel berichtet worden,ohne das es eine Abhilfe gab. Für Alles und Jeden gibt es Geld vom Staat, aber für die, die es am nötigsten brauchen, wird am wenigsten getan. Leider!!! Lieben Gruß von Günter


Bild Leser

chriAs (christa.astla1.net) 12.05.2012

Lieber Günter, da sprichst du mir aus der Seele! In unseren Heimen ist es ja ähnlich. Das Personal ist nur da, damit die Leute satt und sauber sind, mehr schaffen die auch gar nicht. Sich mal ein paar Minuten zu jemandem setzen, dafür bleibt keine Zeit, und vielleicht stumpft die Routine auch ab, sodass die Arbeit wichtiger ist als der Mensch. Da sind dann die Ehrenamtlichen gefragt, die mit den Bewohnern spazieren gehen, Spiele machen, Gespräche führen... (wie ich)
Eine alte Frau sagte mir: Danken Sie Gott, dass es Heime gibt, aber beten Sie, dass Sie nie in eines hinein müssen.
Lieben Gruß, christa

 

Antwort von Günter Weschke (12.05.2012)

Liebe christa, leider ist dieses Thema schon lange im Focus, o h n e das die Regierung Abhilfe schafft. Wir alle werden älter,aber lieber werden Waffen gebaut und verkauft, als mehr Pflegepersonal in Pflegeheime zu stecken. Liebe Grüße von Günter


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