Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Was bleibt?“ von Bernhard Pappe

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Mandalena (g.sicklingergmail.com) 01.03.2015

Diese Frage habe ich mir auch gestellt und in einem Gedicht mit gleichlautendem Titel zusammengefasst. Egal, wie das Resultat ausfällt: sich dieser Frage zu stellen, ist allein schon ein Gewinn. LG Mandalena

 

Antwort von Bernhard Pappe (02.03.2015)

Nun trieb es mich zu deinem Gedicht und die Kommentare verweben sich. LG am Abend, Bernhard


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chriAs (christa.astla1.net) 27.11.2014

Gute Frage, lieber Bernhard. Einige Erinnerungen bleiben sicher erhalten, ganz vergessen werden wir nicht, wenn wir unter der Erde sind, manchen Menschen hat man doch mehr bedeutet... Ich denke, dass auch Talente vererbt werden, vielleicht nicht direkt von Vater auf Sohn, aber vielleicht gab es doch einen "Denker und Schreiber" in deiner Vorfamilie? Bei mir war es ein Bruder meiner Mutter, der Gedichte vom Krieg aus Afrika nach Hause schrieb (wie ich erst nach seinem Tod erfuhr, und das Zeichen-, Nähtalent habe ich sicher vom Vater, der Schneider war....

 

Antwort von Bernhard Pappe (27.11.2014)

Liebe Christa, die Erinnerung an uns mag langsam vergehen, aber ihr Verschwinden ist eine Unausweichlichkeit. Es ist eine gute Frage, ob Talent vererbbar ist. Wissenschaftler sagen, dass sich solche Dinge möglicherweise in den Genen manifestieren, weil sie evolutionär Vorteile bringen und damit vererbbar gemacht würden. Kenne ich so viel von meiner Vorfamilie. Kann sein, es gab einen Schreiber. Da müsste ich Ahnenforschung betreiben. Liebe Grüße am Abend Bernhard


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I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 27.11.2014

Lieber Bernhard,

irgend etwas hinterlassen wir bestimmt, wenn auch vielleicht nicht auf dem Gebiet, auf dem wir es gerne hätten. Und sicher werden die Spuren nicht Generation auf Generation folgen, sondern einmal hier und einmal dort plötzlich auftauchen. Dann weiß vielleicht keiner mehr, wer als erstes die Merkmale hatte.
Deine Fragen und Überlegungen sind vielen vertraut. Ich frage mich jedoch, was habe ich davon, wenn etwas von mir übrig bleibt? Falls es doch nichts gibt, das mich überdauert, dann tut es mir auch nicht weh.

Liebe Grüße von Irene

 

Antwort von Bernhard Pappe (27.11.2014)

Liebe Irene, die Welt löscht unsere Erinnerungsspuren aus. Mag sein, es macht wenig Sinn, sie überhaupt legen zu wollen. Das passiert in gewisser Weise automatisch, da wir ja mit Menschen in Kontakt treten und so Spuren legen. Die Natur braucht sie sicher nicht. Im Globalen gibt es keine großartigen Erinnerungen. Uns tut es ohnehin nicht weh, wenn die Spuren verblassen; wir erleben es ja nicht. Liebe Grüße am Abend Bernhard


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