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„Teuflisches Treiben - ein Nachtrag“ von Christa Astl


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Liebe Christa,

einladen würde ich so einen "Teufel" auch nicht unbedingt; grins.

Du fragst Dich, weshalb die jungen Burschen im Anschluß an die Aktion so geschafft sind? Es ist halt sehr anstrengend und wenn danach Bier getrunken wird, macht das sehr müde und wirkt doppelt so stark. - Es ist ja, neben Alkohol auch Hopfen darin, der müde macht.

Liebe Grüße,

Frank

Christa Astl (16.12.2014):
Lieber Frank, doch, so ein paar Perchten hätte ich gerne eingeladen, bei mir hätten sie auch keinen Alkohol bekommen. Aber die brauchen Platz, mit ihren dicken Gewändern... ;-)) Danke für dein Interesse und liebe Grüße von Christa

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Liebe Christa,

hier gibt es rund um den Untersberg
auch einen ähnlichen Brauch. Da geht
in der Zeit zwischen der Thomasnacht
und dem Hl.Drei-Königtag v. 21.12. -
6.1. die "wilde Jagd" um. Es sind 12
Figuren für 12 Raunächte ( Vorpercht,
Tod, Rabe, Moosweiberl, Baumpercht,
Hahnengickerl, Riese, Bär,
Bärentreiber, Hexe,Habergeiß und
Saurüssel) die alle eine bestimmte
Bedeutung haben.
Es wurde hier Christliches Brauchtum
mit Keltischen Ritualen vermischt!

Abendgrüße, Helga

Christa Astl (12.12.2014):
Liebe Helga, vielen Dank für deine ausführlichen Infos. Die 12 Figuren waren mir nicht bekannt. Ich werde ja nach den Feiertagen weiter recherchieren und dich gerne teilhaben lassen. Liebe Grüße in den 3. Advent Christa

edreh

10.12.2014
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Liebe Christa,
sehr nachvollziehbar beschreibst du dein
persönliches Erleben dieses heidnischen Brauchtums, dieses stürmischen Jagens
von Dämonen und Toten aus Anlass der
Wintersonnenwende und dem kalendarischen
Übergang vom alten zum neuen Jahr, was
dann in den "rauhen Nächten" seinen
Höhepunkt findet. Es ist die unheimliche
Verbindung von Tod und neuer Fruchtbarkeit was diese wilden Bräuche
ins Leben rief, regional verschieden,
aber im Grundanliegen ziemlich gleich.
Auch das Rutenschlagen bei allen
Heischegängen der Winterzeit war weit
verbreitet, und wo es "Pfeffern"
genannt wurde bekamen die Kinder oder
Mädchen danach zu Tröstung einen
Pfefferkuchen. Deine volkskundlichen
Recherchen des Perchtenlaufens in deiner
Region und vor allem die Schilderungen
deiner diesbezüglichen Kindheits-
Erlebnisse finde ich verdienstvoll!
Liebe Grüße
Bernd



Christa Astl (10.12.2014):
Lieber Bernd, ...und schon wieder ist der Tod im Spiel,... Danke für dein Lob, ich "suche" weiter. Ein interessanter Austausch, da auch ich von dir manches Neue erfahre, wie z.B. das "Pfeffern", von dem ich nie gehört habe.... Bin grad angekommen und schreibe bei +6°C. aber der Ofen ist schon warm... Noch kalte, aber frohe Grüße in deinen Advent, Christa

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Liebe Helga,

du hast dich sehr intensiv mit den Bräuchen beschäftigt und hinter die Kulissen geschaut.
Scheinbar haben einige Jugendliche daran Spaß am gemeinsamen Treiben, Üben, Kräfte messen, Trinken (hätte beinahe saufen geschrieben), Krach machen und sonstigem. Und so bleibt das Brauchtum erhalten.
Nur gut, dass dein Haus zu klein ist, und so müssen die Teufel wo anders unterkommen.
Grüße von Chris

Christa Astl (09.12.2014):
Liebe Chris, ich bin froh, das manches Alte noch Bestand hat und sich auch junge Menschen dafür begeistern können. Ich hätte sie gerne auch zu Gast gehabt, aber da wäre die Stube übervoll gewesen.... Liebe Grüße, der Schnee lässt nohc auf sich warten, Christa

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Liebe Christa,
ich möchte Dir ein ganz besonderes Dankeschön sagen, dass Du diese Kurzgeschichte über ein Brauchtum geschrieben hast. Ja, leider ist heute die Jugend weniger an solchen Themen interessiert, aber sie sind es Wert veröffentlicht zu werden. Meine Erfahrung: Besonders wenn man älter wird, hat man Gefallen an Geschichten über das Brauchtum und die heutigen Jungen werden doch auch alt!
Liebe Grüße
Ernst


Christa Astl (09.12.2014):
Lieber Ernst, ja dieser Brauch, der die ganze Wildheit, aber auch Lebensfreude des Landlebens noch ausdrückt, reizt mich. Ich habe ja etwas weiter oben noch einen Beitrag geschrieben und möchte nun im Archiv unseres Landesmuseums mehr über den Ursprung und die Verbreitung erfahren - eine spannende Arbeit. Liebe Grüße in den späten Abend, Christa

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