Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Uns ist das Christkind geboren“ von Christiane Mielck-Retzdorff

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Margit Farwig (farwigmweb.de) 30.12.2015

Liebe Christiane,

du gibst ein Nachdenken zur Hand, um uns zu Weihnachten neu auf die Geburt Jesus einzulassen. Er verblasst immer mehr in der heutigen Gesellschaft, die seine Worte aber unbedingt für sich nutzen könnten. Sie geben Halt und Hoffnung, dieses Leben auf Erden, das nicht immer nur rosig ist, auszuhalten. Wenn alle arm würden, dann würde das große Beten wieder losgehen. Der Wohlstand blendet die Menschen, es gehe auch ohne Gott. Ich danke dir für dieses nachdenklich machende Schreiben und wünsche dir ein besinnliches, christliches Weihnachtsfest.
Liebe Grüße von Margit

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (31.12.2015)

Liebe Margit, herzlichen Dank für deinen Kommentar. Weihnachten feiern wir die Geburt von Jesus, huldigen dem kleinen Kind in der Krippe. Doch mit dem erwachsenen Menschen, der immerhin eine Weltreligion ins Leben rief, beschäftigen wir uns viel zu wenig. Vielleicht erreiche ich ja mit meiner Betrachtung auch jene Menschen, die nicht religiös sind. Jesus Botschaften gehen nämlich weit über die kirchlichen Interpretationen hinaus. Mit den besten Wünschen für das neue Jahr sendet liebe Grüße Christiane


cwoln (chr-wot-online.de) 28.12.2015

Liebe Christiane,
mir gefallen deine christlichen Gedanken zum Weihnachtsfest. Da wir unvollkommen sind, befinden wir uns stets im Kampf der Gefühle. Wir werden hin und her gerissen, möchten Gutes tun
und lassen es dann doch wieder, vielleicht aus Bequemlichkeit, sein.
Doch JESUS gab uns eine Richtschnur, und wenn man diese nicht aus den Augen verliert, ist es eine große Hilfe auf unserem Lebensweg.

Wünsche dir ein gutes, neues Jahr.
Herzlich grüßt Chris

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (29.12.2015)

Liebe Chris, ich freue mich, dass Dir meine Gedanken zum Weihnachtsfest gefallen. Wir feiern zwar jährlich den Geburtstag von Jesus, doch ich möchte den Menschen hinter der religiösen Figur verstehen. Dieser Essay war ein Versuch, Jesus und seinem göttlichen Auftrag näher zu kommen. Ich denke, er wollte den Menschen vermitteln, welche Macht von ihrem eigenen Geist ausgeht und wie sie diese zum Wohle aller nutzen können. Mit den besten Wünschen für 2016 grüßt herzlich Christiane


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FranzB (eMail senden) 25.12.2015

Liebe Christiane. Dir mein Dank und Chapeau für diese Worte! Sie sind wahrlich von Format und geben mit Sicherheit auch vielen Menschen die nicht an Gott glauben, sehr vieles mit auf ihren Weg!!! Ich freue mich, dass ich nicht nur dies lesen durfte, dies auch darüber, dass ich wieder etwas lernen durfte. In diesem Sinne Dir und allen die Dir sehr nahe stehen meine liebe Grüße mit Festtagswünsche und dies von mir dem Franz mit meinem Herzblatt Monika

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (26.12.2015)

Lieber Franz, deine Worte machen mich sehr stolz und glücklich. Möge Dir und deiner Familie das ausklingende Fest noch viel Freude bescheren. Mit herzlichem Dank grüßt Christiane


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Horst Fleitmann (h.fleitmanngmail.com) 25.12.2015

Deine Sichtweise ist real und doch ein wenig
verklärt. Ein Jesus in der heutigen Zeit würde
nicht mehr gekreuzigt sondern erschossen,
erhängt oder wie derzeit im Orient noch immer
Sitte, ausgepeitscht.
Religionen werden heutzutage wohl keine mehr
gestiftet... Warum auch, es gibt genügend
Religionen. Alle Religionen beinhalten Gutes und
Schlechtes. Was einzig zählt, ist nach meiner
Auffassung (der sich niemand anzuschließen
braucht), die Liebe und die Menschlichkeit. Wo
Liebe herrscht, sind die Menschen zufrieden und
glücklich... Da braucht es keine Religion... Und
die Liebe hat das Christentum nicht für sich
gepachtet. Ich bin selbst Christ, gehe auch in die
Kirche, wenn mir danach ist, habe aber auch
schon in Moscheen, Synagogen und sonstigen
Tempeln dem Universum gedankt dafür, dass ich
lieben kann und geliebt werde. Liebe ist universell
und kommt ohne Religion aus. Das Christentum
gibt es seit ca. 2000 Jahren, das Universum soll
nach neuesten Messungen (wer will das
belegen??) 13,8 Milliarden Jahre alt sein.

Kommen jetzt alle Lebewesen in die "Hölle" weil
sie 13,8 Milliarden Jahre dem Christentum nicht
angehörten? ... Ganz sicher nicht.

Dein Beitrag ist hervorragend, weil er zum
Nachdenken anregt. Zumindest hat er das bei mir
getan und ich hoffe Du bist mir nicht böse, wenn
ich meine eigene Meinung dazu habe ohne Die
Deine herabzuwürdigen.

LG sagt Horst

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (26.12.2015)

Lieber Horst, es mag sein, dass Jesus in Arabien, der Wiege der christlichen Religion, inhaftiert oder ausgepeitscht werden würde, aber in Europa dürften seine gewaltfreien Anregungen ungestraft bleiben. Allerdings würde man den Heiland wohl als unrealistischen Spinner abtun. Ich denke, Religionen sind grundsätzlich Lebensgerüste, an denen sich die Menschen festhalten oder emporranken können. Gleichzeitig stiften sie die moralischen Grundlagen für eine Gesellschaft. Allerdings gehen die Meinungen, was Liebe oder Menschlichkeit sind, weit auseinander. Wie oft wurde der Satz „Du liebst mich nicht“ wohl schon gesagt? Ist es unmenschlich, ein Kind abzutreiben? Ich glaube, Jesus wollte die Menschen zum Nachdenken anregen, sie zur Eigenverantwortlichkeit führen und zur Selbstkritik. Ich folge Dir darin, dass die Liebe eine universelle, positive Kraft ist. Leider wird sie von den Menschen oft als Besitzanspruch missverstanden. Und die Liebe ist unabhängig von moralischen Grundsätzen. Unser Universum gewinnt seine Kraft aus Anziehung und Abstoßung, Entstehen und Vergehen. Diesem Prinzip folgen auch die Menschen. Nur mit dem Verstand können wir die Naturgesetze wenigstens teilweise außer Kraft setzen. Wenn der Stärkere um des Friedens Willens nach einer Ohrfeige auch die andere Wange hinhält, hat sein Verstand gesiegt. Ich freue mich sehr, dass ich mit meinem Beitrag deine Gedanken angeregt habe und über deinen umfangreichen Kommentar. So weit sind unsere Meinungen gar nicht auseinander. Mit herzlichem Dank grüßt Dich Christiane


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