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„Brief an einen Freund (eine Meditation über die Buddenbrooks)“ von Patrick Rabe


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Lieber Patrick,

es war sicherlich schwer, die richtigen Worte für deinen Freund zu finden, und mutig, ihm den Brief zu schreiben. Du hattest mir schon davon erzählt.
Inzwischen hat sich vielleicht etwas verändert, aber die Grundsituation sicher nicht.

Frohe Morgengrüße von deiner z. Z. einmal lektorierenden Irene

Patrick Rabe (22.03.2016):
Liebe Irene, dieser Brief drückte aus, was ich Karsten schon lange mal sagen wollte, was aber selbst im Vieraugengespräch nicht so kompakt rübergekommen wäre. Ich wollte ihm einfach Mut machen, und ihm sagen, dass er sein Los nicht als Verdammnis begreifen sollte. Ich für meinen Teil sehe meine eigene Situation nun wesentlich entspannter. Man muss sich auch nicht Zeit seines Lebens mit seiner Familie identifizieren. Und die junge Generation meiner Familie ist mit der alten auch gar nicht zu vergleichen. Da gibt es kein miefiges Weglügen und Verdrängen mehr. Es wird halt doch klar, dass die 20-50 Jährigen eine deutlich andere Sozialisation haben als die Älteren. Man ist im Schnitt aufgeklärter, offener, breitflächiger interessiert und- diese Beobachtung freut mich am meisten - auch weniger Vorurteilsbehaftet. Natürlich, liebe Irene, gibt es auch in deiner Generation Gegenbeispiele, z.B. dich, aber damals war das dann schon offenbar ganz klar an eine höhere Schulbildung gekoppelt. Das scheint mir heute anders zu sein, zumal man durch das Internet auch viel leichter an Information und Bildung herankommt. Ich mag meine Generation, auch, wenn sie vielleicht etwas egofixiert ist. Aber auch da gibt's Gegenbeispiele und das Blatt scheint sich, nicht zuletzt durch die Flüchtlingssituation, gerade zu wenden, wieder hin zu mehr sozialem Engagement. Aber bevor ich da nun noch 'n Fass aufmache, beende ich lieber meinen Re-Kommentar. Liebe Grüße, dein Patrick

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