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„Die beste Droge ist immer noch die Wirklichkeit“ von Heinz-Walter Hoetter

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Karinmado (eMail senden) 16.04.2017

Hallo Heinz-Walter! Ich muss sagen, du scheinst dich mit diesem Thema gut auszukennen. Interessant zu lesen auch, wenn es mich nicht betrifft . Liebe Ostergrüsse Karin

 

Antwort von Heinz-Walter Hoetter (16.04.2017)

Liebe Karin! Ich habe früher, als ich noch ein junger Mann war, sehr viel geraucht, dazu Bier und Schnaps getrunken. In den 68er Jahren habe ich auch Hasch genommen (in selbstgedrehten Zigaretten mit Tabak zusammen). Einmal wurde mir so schlecht davon, dass ich dieses Zeug nie wieder angelangt habe. Dann fing ich an, Sport zu treiben. Seit der Zeit habe ich immer weniger geraucht und fast keinen Alkohol mehr getrunken. Beim Bund, ich war seinerzeit Unteroffizier, muss ich wohl zeitweise Alkoholiker gewesen sein. Fast jeden Tag trank ich mein Pensum Bier und hatte fast jede Woche einen Rausch.. Wie gesagt, irgendwann habe ich mit all dem Blödsinn aufgehört. Ich rauche schon lange nicht mehr, trinke nur noch ganz selten hin und wieder ein Bierchen. Heute, mit 68 Jahren, bin ich immer noch fit wie ein Turnschuh, gehe viel spazieren und habe mir einen Hometrainer angeschafft. Wenn ich genug geschrieben habe, setze ich mich aufs Radl und gebe ordentlich Gas. Hier in Bayern, in der Nähe der Berge, ist die Luft noch schön sauber und frisch. - Nun, mit Drogen kann sich eigentlich jeder gut auskennen. Man muss sich nur mit dem Thema intensiv beschäftigen. In meinem Leben, besonders damals in den 68er Jahren, bin ich mit vielen drogenabhängigen jungen Menschen zusammen gekommen. Ich habe deren elendiges Leben hautnah miterlebt. Das hat mir schon damals die Augen für die negativen Seiten von Rauschmitteln aller Art geöffnet. So wollte ich einfach nicht leben (besser gesagt vegetieren) und habe mich daher anderen, sinnvolleren Aufgaben zugewandt. Aufgrund meiner Lebenserfahrungen (ich bin heute 68 Jahre alt) habe ich festgestellt, dass man vor dem Leben und der eigenen Verantwortung nicht fliehen kann. Man muss sich dem Lebenskampf stellen und durchhalten (am besten mit einem klaren Kopf). Drogen helfen da nicht weiter, sondern machen die ganze Sache nur noch schlimmer. Frohe Osten noch! Gruß Heiwahoe


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