Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„In einer Bergwerksstadt nahe der Hudson Bai“ von Karl-Heinz Fricke

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Musilump23 (eMail senden) 02.05.2017

Lieber Karl-Heinz,
in deinem gewohnt guten Persönlichkeitsstil hast du in einer akribischen Feinarbeit eine nicht einfache Anfangszeit in einem fremden Land geschildert. Neben dem Zusammenhalt in der Familie, hieß der Alltag: “Arbeit, Arbeit, Arbeit“ und Durchhaltevermögen. Das waren einfach die Schlüssel der Vergangenheit, die Euch zugutekamen.
Herzlichen Dank für deinen Hinweis auf diese Geschichte, es hätte mich geärgert, sie nicht zu lesen. Ich werde mir auch den anderen Bericht zu Augen führen.
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (03.05.2017)

Lieber Karl-Heinz, ich danke für deinen netten Kommentar. Nun liegen schon viele Jahre seit unseren Erlebnissen im Norden. Mit 50 war es für uns höchste Zeit in wärmere Gefilde über zu wechseln und wir haben Glück gehabt nach Britisch Kolumbien zu kommen. Eine weitere letzte Bergmannsgeschichte ist heute noch drin, die verschiedene Rammelsberger Steiger beschreibt. Dann geht es wieder in die Gedichte. Herzlich Karl-Heinz


Elin (hildegard.kuehneweb.de) 01.05.2017

Lieber Karl-Heinz,
du kannst so mitreißend berichten, was euch in euren Arbeitsleben so alles passierte.
Es muss auch für euch im Nachhinein fast nicht nachvollzeihbar sein, was ihr alles
erlebt habt. Ich bin immer wieder beeindruckt wie ihr es überstanden habt.
Sehr interessant geschrieben mit traurigen Passagen und gerne gelesen.
Danke dir und herzliche Grüße von Hildegard

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (01.05.2017)

Liebe Hildegard, ich danke dir auch für diese Geschichte. Unser Leben hat viele nicht vorhergesehene Klippen übersprungen und wir haben alles überlebt und können auch auf Erfolge zurückblicken. Ohne Hitler und was er alles angerichtet hat, wäre unser Leben ganz anders verlaufen. Wir wurden halt in eine schwierige Zeit hinein geboren.. Herzlich Karl-Heinz


MarleneR (HRR2411AOL.com) 01.05.2017

Lieber Karl-Heinz,

eine beeindruckende Schilderung dieser Zeit hast du geschrieben.
Kann sich das überhaupt jemand vorstellen, in ein fremdes Land zu gehen,
all diese Schwierigkeiten auf sich zu nehmen und doch irgenwann sagen
können, dies ist die Heimat. Was du und deine Familie in all den Jahren
erlebt habt, dies reicht für mehrere Leben. Es hat mich sehr berührt.

Ganz liebe Grüße dir und deiner Familie von Marlene

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.05.2017)

Liebe Marlene, wir waren jung und gesund und es war unser Berstreben unseren Kindern 3 und 6 Jahre alt eine bessere Zukunft zu sichern und sie nicht die Gefahren weiterer Kriege auszusetzen, die zur Zeit unserer Auswanderung nicht zu unterschätzen waren. Die Russen hatte gerade zu der Zeit die Ungarn mit Panzern zusammengeschossen . Wir waren mit den ersten Flüchtlingen auf dem Schiff unserer Überfahrt. Ich danke dir und grüße dich herzlich Karl-Heinz


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Mohrle (eMail senden) 01.05.2017

Lieber Karl-Heinz,

ich habe deine beeindruckende und sehr gut geschriebene KG mit großem Interesse gelesen.
Für diese mutige Entscheidung in ein fremdes Land zu gehen, allen Widrigkeiten zu trotzen und unter
schwierigen Bedingungen es zu schaffen, sich dort zu etablieren, bewundere ich dich sehr!

Liebe Grüße kommen zu euch von Helga

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.05.2017)

Liebe Helga, es war ein schwieriger Anfang für uns in Kanada. Wir deutsche Einwanderer waren in 1956 noch immer ein rotes Tuch für die misinformierten Kanadier, denen man eingetrichert hatte, dass wir alle Nazis waren. Das änderte sich sehr bald als man später wohl einsah, dass wir nicht so waren. Ich danke dir und grüße euch herzlich, Karl-Heinz


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freude (adalberttele2.at) 30.04.2017

Karl-Heinz, das Leben schreibt sein eigenes Buch. Wie man sieht, wird es wohl besser für euch gewesen sein, aus Thompson abzuzieh'n.
LG Bertl.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (30.04.2017)

Hallo Bertl, es war eine notweendige Entscheidung. Wenn man 50 ist, dann wird es höchste Zeit sich noch zu verändern. Wir haben Glück gehabt, dass ich in Britisch Kolumbien noch einen Job bekommen konnte. Dort leben wir nun schon länger als in Deutschland und in Manitoba, nämlich 37 Jahre. Weitere Geschichten werden folgen. So einige Erinnerungen habe ich noch. Eine schon morgen früh. Ich danke dir und grüße herzlich, Karl-Heinz


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Paule (paul-uhlweb.de) 29.04.2017

Ergreifende Schilderung, Karl-Heinz!
So muss es unseren Einwanderern nicht ergehen, wir stopfen sie voll. Nur die Unterkünfte gleichen manchmal Konzentrationslagern...
LG der Paul

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.04.2017)

Hallo Paul, unser Leben war nicht leicht. Wir sind in einer schlechten Zeit geboren und haben das Schicksal vieler geteilt. Oft habe ich die Auswanderung bereut, bin aber heute froh in Kanada zu sein. Der Entschluss war damals nicht leicht aber die Zukunft unserer Kinder gab hauptsächlich den Ausschlag. Sie hatten nicht durchzumachen Krieg und Nachkriegsjahre. Dank für deinen netten Kommentar. LG Karl-Heinz


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Ursula-H (eMail senden) 29.04.2017

Lieber Karl-Heinz.
Es ist eine harte Zeit für euch gewesen.
Herzlich grüsst Ursula.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.04.2017)

Liebe Ursula, die Kriegs und Nachkriegsjahre und die ersten Jahre in Kanada waren nicht leicht. Aber Ende gut alles gut. Ich danke dir und grüße dich herzlich, Karl-Heinz


aksapo (m.opaskaa1.net) 29.04.2017

Lieber Karl-Heinz, eine interessante und sehr gut geschriebene Geschichte aus Deinem Leben, die mich fasziniert. Du hast durch Tüchtigkeit, Fleiß und Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und Disziplin trotz widriger und schwieriger Bedingungen in Kanada Fuß fassen können. Das ist schwieriger als die meisten Menschen denken, denn Auswandern ist immer mit Risiko verbunden. Und sicherlich kommt ja anfangs auch ein wenig Heimweh dazu. Die Landschaft in Kanada ist ja wundervoll, vor allem die Nordlichter üben einen ganz eigentümlichen Reiz aus, ich habe sie bei meinen Reisen in Island, Norwegen, Spitzbergen und auch in Kanada immer wieder bestaunt. Heute geht es Dir und Deiner Frau gut und Ihr könnt auf ein bewegtes Leben blicken und stolz auf Euch sein, es geschafft zu haben. Mein Kompliment möchte ich in jedem Fall ausdrücken. Du hast diesen Lebensabschnitt sehr interessant und verständlich geschrieben, ich möchte fast sagen, Du hast sie gemalt, denn ich konnte beim Lesen alles bildlich sehen. Und das Gedicht von Dir als Einleitung ist auch hervorragend und macht Freude, es zu lesen.
Ein wirklich ansprechender Text.
Schönes Wochenende für Dich und Deine Frau
wünscht Maike

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (29.04.2017)

Liebe Maike, unsere Kinder waren 6 und 3 Jahre alt als wir damals die Heimat verließen. Wir sind unter der Naziherrschaft aufgewachsen, hatten den Krieg und die Nachkriegsjahre mit allen Schwierigkeiten und Hunger erlebt. Als die Soviets in Ungarn eindrangen und die Menschen zusammenschossen entschlossen wir uns in Hinblick auf unsere die Einladung vom Bruder meiner Frau nach Kanada zu kommen an. Ich verliess meine Stellung als Zollbeamter, stellten uns beim kanadischen Konsulat in Hannover vor, bekamen unsere Papiere und buchten die Überfahrt. Die Dankbarkeit unserer Kinder, nun selbst Senioren ist unbeschreiblich. Sie sind auf diesem Kontinent völlig intregiert.Bei mir ist es allerdings eine andere Sache, denn ich bin im Herzen immer deutsch geblieben. 12 mal besuchte ich die Heimat. Das erste Mal erst nach 18 Jahren in Kanada. Ich bin wohl firm in der englischen Sprache aber zu Hause sprechen wir nur deutsch miteinander. Radio Herz spielt den ganzen Tag schöne deutsche Musik, meine Frau bezieht deutsche Magazine und Bücherschränke und Regale sind voll deutscher Bücher. Langeweile habe ich nie in meinem Leben gehabt. Arm aufgewachsen nahm mir die Gelegenheit eine höhere Schule zu besuchen. Neben den 8 Grundschuljahren wurde das Leben danach mein Lehrmeister. Meine Lebensgeschichte schrieb ich viel zu früh. Ich konnte nicht voraussehen nach 1992 noch 25 Jahre zu leben. Zuerst hatte ich Blasenkrebs, dann eine Aorta Durchtrennung und schließlich eine Herzoperation mit 3 Bi- Pässen und die Auswechslung der Aorta Herzklappe. Nach dieser Operation von 8 Jahren wurde ich wieder gesund. Ich bearbeite meine großen Garten allein, denn meine Frau (90) hat große gesundheitliche Probleme, sodass im Hause viel auf meinen Schultern ruht. Wenn wir Glück haben, dann feiern wir im Mai 2019 noch unsere 70 jährige Hochzeit. Genug nun. Ich danke dir und grüße herzlich, Karl-Heinz


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