Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Bunkersprengung nach dem Kriege“ von Karl-Heinz Fricke

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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 03.05.2017

Lieber Karl-Heinz,

man kann es gar nicht glauben mit was für gefährlichen Dingen Du hatieren musstest von Berufs wegen.
Ich weiß, Du warst gerne untertage, aber ich könnte mir das für mich nicht vorstellen. Wunderbar erzählt und menschlich nachvollziehbar,

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (03.05.2017)

Liebe Heidi, lieben Dank. Ich denke gern an jene Tage zurück, aber vielleicht war eine Allergie, die mich zum Berufswechsel zwang, meine Lebensrettung, denn Bergleute werden nicht so alt. Habe noch eine Kurzgeschichte den anderen beiden zugesellt. Herzlich, Harl-Heinz


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rainer (rainer.tiemann1gmx.de) 03.05.2017

Lieber Karl-Heinz, auch hier verspürt jeder beim Lesen Hochspannung. Wäre gut, wenn viele hier im Forum in deine großen lyrischen Fußstapfen treten könnten. Großartig und bildhaft geschrieben. Ganz herzliche Grüße von mir. RT

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (04.05.2017)

Lieber Rainer, ich danke dir auch für das Lesen dieser Geschichte. Herzlich, Karl-Heinz


Greta Hennen (eMail senden) 02.05.2017


So lieber Karl-Heinz jetzt habe ich noch zum Abschluss des tages herzhaft lachen können Toll Deine Geschichte und lustig erzählt
Liebe grüße Greta

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (02.05.2017)

Liebe Greta, es freut mich, dass du lachen konntest und dir meine Geschichte gefallen hat. Meine Bergmannszeit hat mir viel für mein späteres Leben mitgegeben. Lieben Dank und herzliche Grüße, Karl-Heinz


Musilump23 (eMail senden) 02.05.2017

Lieber Karl-Heinz,
es bewahrheitet sich für mich immer wieder: Wenn ein KARL-HEINZ FRICKE in einem Gedicht oder auch in einer Geschichte etwas zu erzählen hat, lohnt sich das Lesen immer. Es steckt immer etwas Besonderes dahinter und das Geschriebene ist weit mehr als eine bloße Unterhaltung. Du warst nun hier der Auserwählte, der den Bunker sprengen durfte. Vielleicht war es eine Berufsempfehlung aus deiner Goslarer Schießhauertätigkeit, oder als eingereister Deutscher, dem Land der Tüftler, Forscher, Erfinder, aber auch der Verlässlichkeit und radikaler Gründlichkeit! Auch diesen Bericht habe ich gerne mit Bedacht gelesen
Mit frdl. GR. Karl-Heinz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (03.05.2017)

Lieber Karl-Heinz, ich danke dir für den gut fundierten Kommentar. Eine weitere und letzte Rammelsberger Geschichte ist heute noch einmal drin, bevor ich mich wieder den Gedichten zuwende. Allerdings stehen noch Kurzgeschichten an, die Erlebnisse anderer Art betreffen. Liebe Grüße an euch von Karl-Heinz


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Paule (paul-uhlweb.de) 01.05.2017

Nun ja, ein guter Betrieb funktioniert sogar besser ohne Chfl, gell!`Beeindruckt. der Paul.
Im Truppenübungsplatz Baumholder haben wir mal von einem Schrottpanzer ein Laufrad abgesprengt. 7 Kilo TNT, verdämmt mit Erde. Das Rad flog 2 Kilometer weit bis ans Ende des Übungsplatzes!
Und da ich ein bisschen Erfahrung habe, weiß ich, dass die Amis ihre 2 Türme selber, fachmännisch und gekonnt gesprengt haben. man kann es heute noch sehen:
an den Ecken gibt es jeweils und untereinander kleine Explosionen, damit die Dinger säuberlich senkrecht zusammenbrechen. - Und das mit Hunderten nvom Menschen drin!!!

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (01.05.2017)

Lieber Paul, Steiger haben meistens keine großen praktische Erfahrungen was die vielfältige Arbeit anbetrifft. Es ist nicht nur Erz oder Kohle abzubauen. Man muss auch Zimmermann, Maurer, Rohrleger, Schienenleger, Lademaschinenfahrer und mit verschiedenen Sprengkörpern vertraut sein. Auf der Bergbauakademie in Clausthal-Zellerfeld wurden den Bergschülern, die Steiger werden wollten, mit theoretischen Blödsinn vollgepumt. Sie werden auch in die Grube, um praktische Arbeit zu machen, geschickt. Auch mir wurden sie als Helfer zugeteilt. Dauernd hielten sie mich von der Arbeit mit Argumenten ab was sie ihnen beigebracht hatten. Wir machten ja alles verkehrt. Theorie und Praxis sind nun einmal 2 verschiedene Dinge. Meine nächste Geschichte zeugt von einen solchen Bergschüler, der auch später im Rammelsberg Steiger wurde Ich danke dir. Herzlich Karl-Heinz


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FranzB (eMail senden) 01.05.2017

Hallo lieber Karl – Heinz. Da auch ich „Sprengungen“ aus meiner Bundeswehrzeit kenne und auch dies in Baumholder wie Paul, da habe ich Deine Kurzgeschichte zu gerne gelesen!
Kommando „BRENNT“ Deckung und schon hatte es gekracht! Schön immer wieder von Dir Erinnerungen zu lesen. Grüße in den ersten Mai der Franz

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (01.05.2017)

Lieber Franz, ich danke dir. Sprengstoffe sind kein Spielzeug. Es ist nur verwunderlich was sie anrichten können. Herzlich grüßt Karl-Heinz


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freude (adalberttele2.at) 01.05.2017

...Karl-Heinz, man hätte sich doch besser nur auf dich verlassen sollen. Das war sicherlich ein Lehrgeld für den Obersteiger.
LG Bertl.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (01.05.2017)

Hallo Bertl, dieser Obersteiger hat mich nie vergessen, obwohl ich nur nach seinen Anordnungen gehandelt hatte. Die einzige Option von mir wäre gewesen, die Arbeit abzulehnen. Da er aber solch ein hochnäsiger Kerl war, gönnte ich ihm das Ergebnis. Bemerkenswert, dass ich eine Woche später, neben meiner Arbeit, dem Grubenrettungsdienst angehörte nachdem der Grubenbetriebsführer meinen Report über die Sprengung gehört hatte. Auch mein Helfer wurde befragt. Der Fahrsteiger der Grube war vor wenigen Wochen tödlich verunglückt und 'Schweinekopf' spekulierte auf seinen Job. Das blieb aus und ein anderer Steiger wurde befördert. Dank und Gruß von Karl-Heinz


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digger (ralf.gluesingweb.de) 01.05.2017

Lieber Karl-Heinz,
eine herrliche Geschichte, ich kann mir gut vorstellen, wie sich Deine Kollegen deshalb einen gefeixt haben. Ein solcher Einmannbunker, wie Du ihn beschreibst, steht einige Kilometer von meinem Wohnort entfernt an der Bahnlinie Hannover- Berlin. Er sollte im Krieg die Bahnlinie schützen. Heute steht er inmitten eines Gartens und vor ein paar Jahren musste ich ihn mit einer Kletterpflanze begrünen, allerdings mit mäßigem Erfolg und jetzt weiß ich auch, warum man ihn nicht gesprengt hat. :-)
Liebe Grüße, Ralf

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (01.05.2017)

Lieber Ralf, es gab damals im Kriege nicht nur wenige dieser Bunker. Am sichersten waren Bergleute bei der Arbeit. Die guten erfahrenen Kumpel wurden auch nicht eingezogen. Ich war damals zu jung, aber später arberitete ich als Helfer mit zwei von denen die man nach Petsamo in Finnland in ein Bergwerk abgeordert hatten in denen kriegswichtige Erze abgebaut wurden. Ich habe sehr viel von den beiden gelernt. Lieben Dank und herzliche Grüße, Karl-Heinz


Fiede Egger (rainerstorm1aol.com) 01.05.2017

Hallo Karl-Heinz, da muss ja bei Euch wirklich eine Bombenstimmung geherrscht haben! Ich glaube, so etwas kann man sich gar nicht vorstellen, wenn man selbst nicht dabei war. Auf jeden Fall eine tolle Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe. Vielleicht hast Du ja noch etwas auf Lager (ich meine Geschichten, keine Sprengladung) Liebe Grüße senden Euch Brigitte und Rainer (bleib gesund und munter)

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (01.05.2017)

Lieber Rainer, mit fast 90 hat man viel erlebt im Leben so kann man auch viel darüber schreiben zumal auch noch die Auswanderung dazu kam.. Ich danke dir und grüße euch herzlich. Karl-Heinz


Elin (hildegard.kuehneweb.de) 01.05.2017

Lieber Karl-Heinz,
wieder eine wunderbare Geschichte aus deinem Leben. Wichtigtuerei bringt
oft nicht den gewünschten Erfolg. Wie eure Kollegen sich lustig gemacht
haben, kann man sich gut vorstellen.
Danke dir herzlich und sehr gerne gelesen und schicke dir herzliche Grüße
in den Mai von Hildegard

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (01.05.2017)

Liebe Hildegard, ich danke dir für das Lesen dieser zweiten Geschichte. Die andere handelt von Kanada. Herzlich, Karl-Heinz


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