Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Das Notwendige ist Utopie, das Überflüssige real. “ von Heinz-Walter Hoetter

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Bert (egbert.m.schmittgmx.de) 02.05.2017

Zur intellektuellen Unzulänglichkeit der Agierenden gesellen sich die System- und Strukturfehler.

Das ist FÜR MICH der Kernsatz, geschätzter Heinz-Walter.
WIR BEIDE, die beruflich und menschlich schon alles mitgemacht hatten und noch vieles vor uns haben, werden trotz nimmermüden Mahnens, die steigenden negativen Auswirkungen noch arg mitbekommen.

Jeder hat ein gewisses Feindbild (bei aller Toleranz). Mein ausgemachter Feind ist in den intellektuellen Zirkeln ausgemacht, die nichts von Ihrem Habitus abgeben wollen, weil SIE es nicht zwingend müssen.

Habe Sie jahrelang erlebt und auch eingeheiratet, mehrfach.

SIEHE:
... über Heuchelei, oder die Alltagsherrschaft des akad. Mobs
im Forum Gesellschaftskritisches

Mancher könnte meinen, ich hatte da einen Verfolgungs-Wahn-Tick.
DIE WAHRHEIT, die erlebte, ist extremer als UNSER geschriebenes Wort.
Keiner hört mehr zu. Alles ist gesagt.
Selbst Volker Pispers und Georg Schramm, die medial viel erreicht hatten gaben entnerft auf.
Hatte keine Lust mehr DIE GESELLSCHAFT zu bespassen, als Polit-Clowns.
Selbst Harald Lesch beginnt bereits politisch aktiv zu werden, weil ES ihm reicht nur - als Staffage - für UNS Halbwissende Klientel herzuhalten, weil wir es leid sind Nur TATORT und Koch- bzw. Büglersendungen - den Intelligenten - zu mimen.

Gruß Egbert

 

Antwort von Heinz-Walter Hoetter (02.05.2017)

Lieber Egbert! Keiner von uns kritischen Menschen leidet unter Verfolgungswahn. Wenn Du der Herde hinterher schaust, siehst du eh nur Arschlöcher. :-) Mir fällt zu Deinem Kommentar außerdem die Geschichte von Don Quijote und Sancho Panza ein. Der Ritter von der traurigen Gestalt kämpft gegen Windmühlen an bzw. bricht mit dem kleinen Sancho Panza (sein Knappe) auf, um gegen das Unrecht und die Unterdrücker zu kämpfen. Nun, die windbetriebenen Mühlen werden in der Fantasie des Don Quijote zu Riesen. Er will ihnen das Leben nehmen, aber seine Lanze zerbricht an den Flügeln der Windmühlen. Ross und Reiter stürzen zu Boden. Es ist eben der Kampf eines Idealisten gegen die harte Lebenswirklichkeit. Die Menschheit wird ihren bitteren Weg bis zum Ende gehen müssen. Ihre künstlichen Zivilisationen werden kollabieren, die Systeme der Macht ebenfalls. Niemand wird das aufhalten können, auch Du und ich nicht. Die Natur hat sowieso das letzte Wort. Sie braucht uns nicht, aber wir brauchen sie, um weiterhin überleben zu können. Leider tun wir so, als wäre es umgekehrt. MfG Heinz-W.


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