Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Glockenblumen“ von Christiane Mielck-Retzdorff

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Bert (egbert.m.schmittgmx.de) 29.05.2017

... hallo Christine,
irgendwie liest MANn deine Geschichte, wie auch ähnlich gelagerte, aus einem Selbst-Wiedererkennungs-Déjà-vu !

Einem Erlebnis, von dem wir in einem ganz anderen Zusammenhang vor langer Zeit schon einmal begegnet sind. Dabei kann es sich um Kleinigkeiten handeln, die wir unbewusst im Gehirn abgespeichert haben. Taucht so ein Reiz in einem völlig anderen Umfeld auf, könnte das ein Gefühl der Vertrautheit auslösen.

So wie in deinem Text, ergeht es mir eben-solch beim Durchlesen.

Aber das kann auch eine Täuschung sein, denn wenn ich Dir z.B. ein altes Grundschulbild in SW zeigen würde, könnte mein oder dein Unterbewusstes sich dazu verleiten, zu behaupten. DAS SIEHT JA AUS WIE meine Klasse. Weil eben die äußeren Umstände oder Merkmale DAMALS oftmalig sich an/gleichen.

Habe SO wie du ES beschreibst mit meiner Langzeit-Jugendliebe erlebt.

Die Grundfakten sind oftmals die Selben/gleichen. Gymnasium (Mädchenschule?).
Die r.k-Maria Ward-Schülerinnen (Englische Fräuleins)) sind z.B. nicht nur in Nürnberg, sondern besonders in Augsburg in Mathematik hervorragend, so ohne Wettbewerb mit den Jungs. Heimsen bei Jugend-Forscht alle Preise ab. Kenne die verklärte Materie über den strahlenden Ritter, der Licht in ihren Kerker der Alltäglichkeit zauberte. Strenge Beamteneltern mit Habitus-Gehabe im Hintergrund Damals genauso wie heute. War mit einer Glockenblumen-Levina, die Stefanie hieß über 10 schöne Jahre zusammen. Bis der Alltag einsetzte, mit 26.

Und ein anderer Ritter kam, der ein größeres Schloss hatte, zum weiterträumen.
Das wäre aber bereits eine Fortsetzungs-Teil - ab 18 Jahren - und weicht diametral von meinem Déjà-vu ab.

Aber deine - Holly- Hobby - Geschichte sagt mir dennoch sehr zu, selbst als Mann. Oder gerade deshalb, weil die unbeschwerte Erinnerung - wie beschrieben - vermutlich heutige Jugendliche kaum auskosten können, in einer schnelllebigen medialen Welt, wo man sich für ERSTE LIEBE/N keine Zeit nehmen kann. Immer (rechtzeitiger) AUF DEN PUNKT kommen muss. Wie immer das jeder für sich interpretiert.

Gruß vom Egbert

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (30.05.2017)

Lieber Egbert, ich danke Dir für deinen ausführlichen Kommentar. Es scheint tatsächlich so, als sei die Romantik den jungen Leuten im medialen Zeitalter abhanden gekommen. Dabei sind gerade die Erinnerungen an die erste Liebe, ob nun erfüllt oder unerfüllt, so bereichernd. Herzlich grüßt Christiane


hansfritz (hansfritzgmx.ch) 28.05.2017

Die Geschichte spiegelt eine ausgezeichnete Erzählkunst. Der Schlusssatz hätte kaum besser formuliert werden können.
LG Hans

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (29.05.2017)

Lieber Hans, ich danke Dir sehr herzlich für deinen Kommentar und dein Lob. Gerade dass ein Mann es so empfindet, freut mich. Allgemein wird ja behauptet, romantische Erzählungen würden höchstens von Frauen geschätzt. Liebe Grüße sendet Christiane


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