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„Wildschweine“ von Karl-Heinz Fricke

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nanita (c.a.mielckt-online.de) 05.06.2017

Lieber Karl-Heinz,
ich schließe mich dem Lob von Ramona an. Auch heute sind Wildschweine wieder eine Plage in Deutschland, tauchen sogar in ganzen Rotten in Großstädten auf. Sie können sehr gefährlich werden, besonders wenn die Sau Frischlinge hat. Aber in der unmittelbaren Umgebung von menschlichen Behausungen darf nur in Ausnahmen geschossen werden. So müssen die Bewohner die Zerstörung ihrer Gärten hinnehmen.
Herzliche Grüße sendet
Christiane

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Liebe Christiane, wir haben hier zwar keine Wildschweine, aber anderes Wild, das große Schäden anrichtet. Die Rehe, gar nicht wie einst scheu sindsuchen die Gärten heim in jeder Nacht. Schlimmer sind die Bären, die nur noch als Bettler zu bezeichnen sind. Sie leben von Abfällen. Die Abfalltonnen müssen unter Schloss und Riegel aufbewährt werden und trotzdem brachen die schon dreimal an verschiedenen Zeiten in meine Schuppen ein. Ganz schlimm ist es, wenn das Obst reif ist. Im letzten Jahr haben wir nicht einen Apfel ernten können. Ein Bär hat sie alle gefressen. Ebenso die Hälfte der Pflaumen die nicht einmal reif waren. Den Rest pflückten wir halb reif. Im Kirschbaum brachen sie mehrere tragende Äste ab. Da es nur nachts passiert haben wir keine Gelegenheit sie zu verscheuchen. Ich beschwerte mich bei dem Amt, das für die wilden Tiere zuständig ist. Man verteidigt die Bären. Ich solle meine Obstbäume absägen wurde mir gesagt, denn ich würde die Bären einladen. In unserer Nachbarschaft brach ein Bär sogar in ein Haus ein und richtete große Schäden an. In einer entfernten Stadt wurden auf Beschluß 50 Rehe erschossen, die wie Ziegen mitten in der Stadt die angelegten Blumenbeete kahl fraßen. Ich wundere mich immer, was die Tiere früher gefressen haben als der weiße Mann noch nicht hier war. Ich danke dir und grüße dich herzlich. Karl-Heinz


rnyff (drnyffihotmail.com) 05.06.2017

Lustige Geschichte, bestens erzählt und weckt Erinnerungen. KFOR Kosovo man schreibt das Jahr 2000, viele wilde streunende Hunde, die oft unvermittelt die Menschen bissen. Frage der Tollwut. Also Hunde abschiessen, aber Schweizer Militär hat nicht die Befugnis. Also gehen wir mit den Kosovaren auf Hundejagd und helfen ein bisschen mit. Herzlich Robert

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Lieber Robert, es gibt keine scheuen Rehe mehr. In Cranbrook wurden wieder etliche Dutzend erschossen, weil sie die Beete mitten in der Stadt kahl fraßen. Wie Ziegen gehen sie durch die Straßen. In unserer Gegend leben die gesetzlichen Bärenbeschützer. Die Bären werden immer dreister. In meine Schuppen sind sie bereits dreimal eingebrochen. Eine Metalltür haben sie total verbeult um an den sich innen befindenden Garbage zu kommen. In einem Hause fanden die Bewohner morgens zwei einjährige Bären vor, die allerdings erschossen wurden. Hunde und Katzen verschwinden auf mysteriöse Art. Es wurde ein Cougar gesichtet. Wir wohnen nur etwa 100 Meter vom Wald entfernt, wo sich die Tiere nachts aufhalten. Ich danke dir, Herzlich Karl-Heinz


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Paule (paul-uhlweb.de) 04.06.2017

Die Offiziere waren wohl mehr in der Schürzenjagd bewandert...
Stimmt - die Zigarette war damals die härteste Währung...#
LG der Paul

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Ich danke dir Paul. Was die Offiziere sonst gejagt haben entzieht sich meines Wissens. Allerdings nahm man es damals mit dem Fraternisierungsverbot nicht sehr ernst. Das deutsche Fräulein war in vielen Fällen leicht jagdbar. Das Überleben war Wichtigkeit Nummer eins. Herzlich Karl-heinz


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Ursula-H (eMail senden) 04.06.2017

Lieber Karl-Heinz.
Gern habe ich deine Geschichte gelesen.
Herzliche Grüsse von Ursula.

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Liebe Ursula, ich danke dir. deine Kommentare sind zwar kurz, aber immer nett und zutreffend. Herzlich Karl-Heinz


Ramona Be (ramona.benouadahweb.de) 03.06.2017

Lieber Karl-Heinz,

deine Geschichte gefiel mehr gut,sie ist interessant und lebendig erzählt von dir!
Wurde der arme Hund wieder richtig gesund?
Ich wünsche dir Frohe Pfingsten!
Liebe Grüße,Ramona

 

Antwort von Karl-Heinz Fricke (06.06.2017)

Liebe Ramona, zum Leidwesen des Försters starb sein Hund. Ich danke dir und grüße dich herzlich, Karl-Heinz


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