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„... wie geht ES ! … danke ihnen gut und mir ? (... STATUS_2)“ von Egbert Schmitt

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Finchen (meyer-cieslaarcor.de) 28.06.2017

Lieber Bert,
Haushalt, Kind und Karriere ist denke ich, nur in den seltensten Fällen erfolgreich zu schaffen. Auch wir Frauen sind nur Menschen. Eines der Aufgaben würde auf der Strecke bleiben. Selbst ein Ganztagskindergarten oder- Schule hilft da nicht. Denn wozu setze ich Kinder in die Welt, wenn sich den ganzen Tag fremde Menschen darum kümmern? Wo bleibt das soziale Miteinander, die Liebe, das Kuscheln, das Vermitteln "Nur zusammen sind wir stark?" Eben da...auf der Strecke.
Mag sein, dass meine Einstellung von vorgestern ist. Egal, ich bleibe dabei und bin bockig.
Das finanzielle Debakel ist mir schnurz. Da kommen eben wieder die Bratkartoffeln ins Spiel.
Lassen wir uns nicht unterkriegen.
Bockige Grüße in den Tag
Bettina

 

Antwort von Egbert Schmitt (30.06.2017)

Hallo Bettina, HIER der weiter Text-Kommentar, zum ersten bockigen Teil ... Nun, Themawechsel, wieder zurück zu den heutigen Frauen, die den momentanen Wirtschafts-Krieg ausbaden. Täglich erlebt. - Frauen, die bei der Ortskrankenkasse, Behörde oder Stadtverwaltung gesichert mitmischen,haben größtenteils einen guten Vitamin-B Ab- und Anschluss, aber gewillt keine Kinder mehr, wie Ihre alt 68er-Erzeuger. Besitzen in der Großstadt seltenst ein Auto. Haben mit Vierzig Ihre Eigentumswohnung abbezahlt und gehen auf jede Festivalität, die sich anbietet. Und sind unbedingt NICHT UNGLÜCKLICH dabei !! Alle Single-Kolleginnen, in meinem jetzigen gesicherten Umfeld, fahren dreimal im Jahr (nach Indonesien) oder (Katamaran-Segeln). Mitunter in den „drei Rest-Wochen am Stück“ zum Tauchen sonst-wohin. Mit Ihren gut situierten neuen Patchwork-Mannen, die Sie auf die vielen Wochen-Endfesten aussortierend, sich einen anlachten oder ausspannten. Ja, WIR ungeschiedenen Familien sind „die BLÖDEL“ in unserem Staate, die mit dem halben Gehalt (seit Euro) und den 250.000 Kosten pro Kind, bis zum eigen „Ableben ohne vernünftige Rente“, so die latente Armut am Horizont spiegeln sehen. Trotz einer Erbengeneration, welche unser promovierter Polit-Pöbel billigend mit-einbezieht, da der Mittelstand nur-so-noch überlebt. Marginalie: Ach ja, seit zwei Jahren, als meine Tochter eines unserer Zimmer durch Wegzug leerte, begann ich „als Ausgleich“ zu meinem neuen-alten Beruf WIEDER mit der erlernten Jazz-Trombone zu liebäugeln. Spiele nun mehr mit „ganz tollen Leuten“ jede Woche einmal in einem „von Frauen geprägten Ensemble“ konzertante Musik. Nach einer gewissen Zeit, beschlich mich der Gedanke, WIE schaffen dies „die musischen Frauen“ abends um 20 Uhr noch Leistung am Instrument zu erbringen ... Zumal die Hälfte derer auch wie ich, erwerbstechnisch arbeiteten und (außer mir) rein optisch, fit wie n’Turnschuh sind, im Altersdurchschnitt 47 aufwärts (ich 59) !?! Ja, die meisten sind davon studierte Singelfrauen, und der Rest, viele mit drei Kindern im jüngeren Alter, haben Festanstellungen in Lehrämtern (plus steter Putzfrau); und einen Mann, mindestens als Abteilungsleiter in höheren Weihen, oder gehobene Positionen in Städtischen Verwaltungen.- - - Das sagt doch vieles aus über „unser Verteilung-System“ zu-erbringender Arbeitsleistungen bis zur kargen halbierten Rente - der produzierenden Bevölkerung -. Schluss-Gruß an Dich vom Egbert, der hofft, das Du mir TROTZDEM wohlgesonnen bist, weil ES Dich ja NICHT BETRIFFT


Bert.B (eMail senden) 28.06.2017

Hallo Egbert,
das sind ziemlich schonungslose, aber kluge Gedanken mit einer kräftigen Prise Humor gewürzt. Oder ist es schon Ironie?
Egal... ich habe deine Analyse mit großem Interesse und einem gewissen Schmunzeln gelesen. War sehr interessant für mich.
Viele Grüße
Bert

 

Antwort von Egbert Schmitt (30.06.2017)

... hall BERT, darf ich Dir zu diesem Thema DIE KOMMENTRE und meine RE-Kommentare von (Finchen)-Bettina ans Männer-Herz legen, die anscheinend NICHT in die un/satierische REALsatire Reihe zu passen scheint .. DIE WAHRHEIT, NICHTS als DIE WAHRHEIT vom Egbert


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