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„... wie geht ES ! … danke ihnen gut und mir ? (... STATUS_2)“ von Egbert Schmitt

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Heidelind (Sekretaeriaol.com) 18.11.2017

Toll beschriebenl. Deine Aussagen passen in vielen Dingen mit den Gedanken unseres ältesten Sohnes (37) zusammen. Das war wahrscheinlich auch ein Grund, warum bei ihm die Beziehung gegen den Baum lief. Er hatte keine Lust, sich in irgendwelche Ecken quetschen zu lassen, dazu kommt dann noch seine Gesellschaftsmüdigkeit. Ich habe beim Lesen immer versucht, mich zu finden; aber außer, das ich seit 10 Jahren nicht mehr das große Geld verdiene, fand ich mich nicht. Und da, wo ich jetzt bin, habe ich mich selbst hingestellt. Es wäre mit Sicherheit auch etwas besseres möglich gewesen, aber ich hatte damals schon keine Lust mehr. Ob richtig oder falsch ist mir eigentlich egal. Und daher schmeiße ich einfach mal so hin........zum Leben benötige ich keine Küche mit 100 technischen Hilfsmitteln......Gruß Heidelind

 

Antwort von Egbert Schmitt (18.11.2017)

... ja manchmal ist es das Anspruchsdenken beider Partner, dass zum Scheitern führt. Aber so gesehen läuft es immer auf die finanzielle Glückseligkeit hinaus, sie einigen Paaren, wenn Solvenz, eine Haushaltshilfe ermöglicht, damit außer Kinder kriegen und deren Aufzucht, wenigstens ein klitzekleines Fünkchen an Selbst übrigbleibt. Wenn das finanzielle nicht stimmt, dann ist Scheitern vorprogrammiert, weil alles Andere sich dann nicht problemlos abwickeln lässt, damit keiner auf Trennung-Gedanken kommt. In meinem persönlichen und geschäftlichen Umfeld bekommen junge Menschen bewusst keine Kinder mehr, weil's SIE es bereits OHNE ihr Leben nicht auf die Reihe bekommen. Trotz guter Ausbildung im höheren Schulbereich. JUNGE FRAUEN die unsere Rentensituation am Horizont sehen, suchen verstärkt nach dem perfekteren Partner, der alles in sich vereint, was die vorherigen nicht als Grundversorgung erbrachten. Sie sagen dies nicht explizit, aber ich interpretiere dies GENAU - wie es abläuft -, so für mich. TAUCHT TATSÄCHLICH MAL DER Halbtags-Lehrer mit dem ererbten Häuschen - per Zufall - auf WETTE ich bereits mit meinen Kollegen, wie viele Kalender-Wochen es dauert, bis Sie schwanger ist, um Ihn, der zukünftig eventuelle dressierte Mann, an sich zu binden. Mi Liebe hat dies nichts zu tun. IN FRÜHEREM Zehen war eine kirchlich abgesegnet Ehe eine Versorgung-Einheit, weil die Frau für den Mann eine Aufzuchts- und Haushaltsmonument war. In höheren Kreisen wohl weniger, die hatten als Beamten meist Personal. DIESE Zeiten waren im Wirtschaftswunder anders. Die Freiheit ist jetzt vorbei, nach den vielen Krisen, die die Normalverdiener und ihr Ehe-Gesellschaftmodell ausbauen, weil der Staat nicht ausgleicht. Da die zu Entscheidungen die politische Denke hätten, nicht in prekäre Schiefläge geraten, da Ihre Ahnen langzeitlich an den Futtertöpfen säßen. IM DRITTEN Teil von mir kann man lesen, dass dies WIEDERUM die Frauen ausbauen, als billige Arbeitskräfte und emanzipierte Haushälterinnen, denen nichts übrigbleibt solange (billigst) zu malochen, bis Sie nerv, ich und körperlich zusammenbrechen, wie zwei Generationen vorher die Frauen, die damals AN AUSZEHRUNG starben, wie der Volksmund dies damals betitelte-


Funky (hansreiterme.com) 19.10.2017

Lieber Egbert,
was soll ich noch anfügen, wo doch schon alles gesagt ist. Eine brillante Analyse, die du als scharfsinniger (was auch sonst?) Beobachter und Kenner der menschlichen Zunft vorgelegt hast.
Satirischer Gruß - Hans

 

Antwort von Egbert Schmitt (20.10.2017)

... wie gesagt Hans. Danke für das Beurteilen des Geschriebenen. Teil drei ist Online und bin auf die neuen Umzugs-Geschichten hinter dem Weißwurst-Äquator gespannt. Auf neue Erkenntnisse unter der freigelegten Staubschicht. (he-he)


Finchen (meyer-cieslaarcor.de) 28.06.2017

Lieber Bert,
Haushalt, Kind und Karriere ist denke ich, nur in den seltensten Fällen erfolgreich zu schaffen. Auch wir Frauen sind nur Menschen. Eines der Aufgaben würde auf der Strecke bleiben. Selbst ein Ganztagskindergarten oder- Schule hilft da nicht. Denn wozu setze ich Kinder in die Welt, wenn sich den ganzen Tag fremde Menschen darum kümmern? Wo bleibt das soziale Miteinander, die Liebe, das Kuscheln, das Vermitteln "Nur zusammen sind wir stark?" Eben da...auf der Strecke.
Mag sein, dass meine Einstellung von vorgestern ist. Egal, ich bleibe dabei und bin bockig.
Das finanzielle Debakel ist mir schnurz. Da kommen eben wieder die Bratkartoffeln ins Spiel.
Lassen wir uns nicht unterkriegen.
Bockige Grüße in den Tag
Bettina

 

Antwort von Egbert Schmitt (30.06.2017)

Hallo Bettina, HIER der weiter Text-Kommentar, zum ersten bockigen Teil ... Nun, Themawechsel, wieder zurück zu den heutigen Frauen, die den momentanen Wirtschafts-Krieg ausbaden. Täglich erlebt. - Frauen, die bei der Ortskrankenkasse, Behörde oder Stadtverwaltung gesichert mitmischen,haben größtenteils einen guten Vitamin-B Ab- und Anschluss, aber gewillt keine Kinder mehr, wie Ihre alt 68er-Erzeuger. Besitzen in der Großstadt seltenst ein Auto. Haben mit Vierzig Ihre Eigentumswohnung abbezahlt und gehen auf jede Festivalität, die sich anbietet. Und sind unbedingt NICHT UNGLÜCKLICH dabei !! Alle Single-Kolleginnen, in meinem jetzigen gesicherten Umfeld, fahren dreimal im Jahr (nach Indonesien) oder (Katamaran-Segeln). Mitunter in den „drei Rest-Wochen am Stück“ zum Tauchen sonst-wohin. Mit Ihren gut situierten neuen Patchwork-Mannen, die Sie auf die vielen Wochen-Endfesten aussortierend, sich einen anlachten oder ausspannten. Ja, WIR ungeschiedenen Familien sind „die BLÖDEL“ in unserem Staate, die mit dem halben Gehalt (seit Euro) und den 250.000 Kosten pro Kind, bis zum eigen „Ableben ohne vernünftige Rente“, so die latente Armut am Horizont spiegeln sehen. Trotz einer Erbengeneration, welche unser promovierter Polit-Pöbel billigend mit-einbezieht, da der Mittelstand nur-so-noch überlebt. Marginalie: Ach ja, seit zwei Jahren, als meine Tochter eines unserer Zimmer durch Wegzug leerte, begann ich „als Ausgleich“ zu meinem neuen-alten Beruf WIEDER mit der erlernten Jazz-Trombone zu liebäugeln. Spiele nun mehr mit „ganz tollen Leuten“ jede Woche einmal in einem „von Frauen geprägten Ensemble“ konzertante Musik. Nach einer gewissen Zeit, beschlich mich der Gedanke, WIE schaffen dies „die musischen Frauen“ abends um 20 Uhr noch Leistung am Instrument zu erbringen ... Zumal die Hälfte derer auch wie ich, erwerbstechnisch arbeiteten und (außer mir) rein optisch, fit wie n’Turnschuh sind, im Altersdurchschnitt 47 aufwärts (ich 59) !?! Ja, die meisten sind davon studierte Singelfrauen, und der Rest, viele mit drei Kindern im jüngeren Alter, haben Festanstellungen in Lehrämtern (plus steter Putzfrau); und einen Mann, mindestens als Abteilungsleiter in höheren Weihen, oder gehobene Positionen in Städtischen Verwaltungen.- - - Das sagt doch vieles aus über „unser Verteilung-System“ zu-erbringender Arbeitsleistungen bis zur kargen halbierten Rente - der produzierenden Bevölkerung -. Schluss-Gruß an Dich vom Egbert, der hofft, das Du mir TROTZDEM wohlgesonnen bist, weil ES Dich ja NICHT BETRIFFT


Bert.B (eMail senden) 28.06.2017

Hallo Egbert,
das sind ziemlich schonungslose, aber kluge Gedanken mit einer kräftigen Prise Humor gewürzt. Oder ist es schon Ironie?
Egal... ich habe deine Analyse mit großem Interesse und einem gewissen Schmunzeln gelesen. War sehr interessant für mich.
Viele Grüße
Bert

 

Antwort von Egbert Schmitt (30.06.2017)

... hall BERT, darf ich Dir zu diesem Thema DIE KOMMENTRE und meine RE-Kommentare von (Finchen)-Bettina ans Männer-Herz legen, die anscheinend NICHT in die un/satierische REALsatire Reihe zu passen scheint .. DIE WAHRHEIT, NICHTS als DIE WAHRHEIT vom Egbert


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