Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Die Sorte Ankläger“ von Margit Farwig

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Monika Schnitzler (eMail senden) 23.07.2017

Ich bin da völlig bei dir, liebe Margit. Die Kirchen überhöhen sich in ihrer Kompetenz. Sie sollen Homosexualtität respektieren und sich geschlossen halten. Die Gesellschaft beginnt gerade, es zu akzeptieren, da brauchen wir bestimmt keine Kirchen, die meinen"back to the roorts". Enen Leserbrief dazu, womöglich noch im Kirchenblättchen finde ich mutig.
ich bin seit 40 Jahren mit einem Homosexullen Mann befreundet, habe ihn sogar als Paten für meine Tochter gewählt. Lange also, bevor es erlaubt und en vogue war, sich für diese Menschen einzusetzen. LG von Monika

 

Antwort von Margit Farwig (30.07.2017)

Liebe Monika, dein Kommentar trifft auch ins Schwarze. Schon lange ist es meine Meinung. Aber ins Kirchenblättchen packe ich es nicht. Die Tageszeitung ist ein guter Platz. Eine Frau rief an, sie war sehr berührt und erzählte ihre Geschichte aus der Familie. Sie war begeistert, dass das mal so direkt geschrieben stand, dass ich selber ganz gerührt war. Dir danke ich mit lieben Grüßen von Margit


rnyff (drnyffihotmail.com) 10.07.2017

Liebe Margit, das ist ein sehr heikles und vielschichtiges Thema. Der Mann (ich kann ja nur von ihm reden,bin schliesslich kein Sexualtherapeut) macht während der Pubertät verschiedene Erfahrungen durch und je nach genetischer Veranlagung und Hormonsteuerung bleibt er an einem Bild hängen. Eine wesentliche Rolle spielt sicher auch die Familie und deren Führung. Pädophilie ist wieder ein anderes Kapitel, das trotz griechischer Geschichte, zu Recht als abscheulich beurteilt wird. Wobei die therapeutischen Bemühungen beim Opfer meiner Ansicht nach meist mehr schaden als nützen. Selbstverständlich finde ich es richtig, dass man Menschen mit homoerotischer Neigung nicht verurteilt oder benachteiligt, aber momentan wird diese sexuelle Richtung massiv überhöht. Kein Künstler kann es sich heutzutage leisten nur noch Hetero zu sein. Ich wehre mich einzig und allein dagegen, dass der deutsche Begriff "Ehe", der zudem auch gesetzlich fest definiert ist, für alle möglichen Kombinationen verunglimpft wird. Partnerschaft als Begriff mit den Pflichten und Rechten der Ehe ist genug der Bezeichnung. Was Du betreffend katholischer Kirche sagst, kann ich nur bestätigen. Beweis genug ist doch schon, dass es bei den reformierten Pfarrer sehr selten vorkommt und die sich viel eher an die schönen Kirchgängerinnen halten. Was früher mit den Pädophilen gemacht wurde, möchte ich in diesem Kreis nicht ausführen. Herzlich Robert

 

Antwort von Margit Farwig (10.07.2017)

Lieber Robert, mein Leserbrief bezieht sich rein menschlich auf die gleichgeschlechtliche Veranlagung und dazu zu stehen ohne wenn und aber. "Kirche und Staat sind getrennt, Ehe für alle" Der Leserbrief gleichzeitig in der Zeitung. Sowohl in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ als auch im Grundgesetz und im Bürgerlichen Gesetzbuch wurde die Ehe nicht definiert als eine Verbindung zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts. Waren die Verfasser Visionäre? Weiter: Wir leben in einer Gesellschaft, in der Trennung von Kirche und Staat schon lange Fakt ist. Umso mehr wirkt es befremdend, dass (hauptsächlich) die katholische Kirche sich in diese Diskussion einmischt und für ihre Meinung in den Medien und bei Politikern mit einem christlichen Hintergrund ein Podium zu erobern sucht. Lieber Papst, Kardinäle, Bischöfe, Pfarrer. Es geht um die Bestätigung einer Liebesverbindung und Sorgepflicht. Es geht um die Qualität des Lebens. Homosexuelle Ehepaare sind auch sehr liebevoll und sorgsam zueinander und zu ihren Kindern. Die biblische Aufforderung „gehet hin und vermehret euch“ als Leistung eines besonderen Beitrags zur Gesellschaft ist nicht mehr von dieser Zeit. Natürlich hast Du, lieber Robert, den Faden weiter gesponnen mit Akribie, dafür danke ich Dir und liebe Grüße von Margit


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Alidanasch (heidi.schmitt-lermanngmx.de) 10.07.2017

Liebste Margit,

ein sehr ehrlicher und wahrer Leserbrief. Kann ich nur unterschreiben. Homosexualität bedeutet nur, dass sich Gleichgeschlechtliche wirklich lieben. Pädophile aber machen sich an Kinder ran und vergewätigen sie, was in der heiligen katholischen und auch evangelischen Kirche besonders gehäuft auftritt. Das ist ein großer Unterschied. Ich habe niergens so nette, feine und treue Menschen kennen gelernt wie unter den Menschen, die man schwul und lesbisch nennt.

liebe Grüße,

Heidi

 

Antwort von Margit Farwig (10.07.2017)

Liebste Heidi, genau das wollte ich sagen, bin aber schon lange dieser Meinung, habe nicht erst jetzt nachgedacht. Wurde dann aber mitleidig oder unverständlich angelächelt. Stört mich nicht. Liebste Heidi, "Kirche und Staat sind getrennt, Ehe für alle." Der Leserbrief stand gleichzeitig (heute) in der Zeitung. Sowohl in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ als auch im Grundgesetz und im Bürgerlichen Gesetzbuch wurde die Ehe nicht definiert als eine Verbindung zwischen zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts. Waren die Verfasser Visionäre? Weiter: Wir leben in einer Gesellschaft, in der Trennung von Kirche und Staat schon lange Fakt ist. Umso mehr wirkt es befremdend, dass (hauptsächlich) die katholische Kirche sich in diese Diskussion einmischt und für ihre Meinung in den Medien und bei Politikern mit einem christlichen Hintergrund ein Podium zu erobern sucht. Lieber Papst, Kardinäle, Bischöfe, Pfarrer. Es geht um die Bestätigung einer Liebesverbindung und Sorgepflicht. Es geht um die Qualität des Lebens. Homosexuelle Ehepaare sind auch sehr liebevoll und sorgsam zueinander und zu ihren Kindern. Die biblische Aufforderung „gehet hin und vermehret euch“ als Leistung eines besonderen Beitrags zur Gesellschaft ist nicht mehr von dieser Zeit.---Das passt sehr gut zusammen, habe mich darüber ebenfalls gefreut. Und Du bist immer schon dieser Meinung gewesen. Herzlichen Dank dafür und liebe Grüße von Margit


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Margit Farwig (farwigmweb.de) 09.07.2017

"Es ist erwiesen (!), dass Homosexualität und Pädophilie a priori nichts miteinander zu tun haben. Wir wissen natürlich, dass es Paedopilie auch bei homosexuellen Männern gibt! Doch bei homosexullen Männern ist Pädophilie eher weniger häufig ist als bei heterosexuellen. Mit einer Ausnahme: in der römisch katholischen Kirche!"
Im Internet nachzulesen. Was in den Familien der "normalen" Art passiert, ist unglaublich brutal, da wird mehr missbraucht, was nicht ans Tageslicht kommt. Diese Täter sind natürlich gegen die "Schwulen", verstecken sich dahinter. Was die Kirche anrichtet, "Männer" nicht heiraten zu lassen, ist unchristlich in höchster Form, sie züchtet den Missbrauch an Kindern und machen ein heiliges Gesicht, in das man so reinschlagen möchte. Wenn alles ans Tageslicht kommen würde, müsste man die "Kirche" abschaffen. Die echten Würdenträger sind damit nicht gemeint.


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