Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Der Sparzinsenbetrug“ von Olaf Lüken

Kurzgeschichte lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Olaf Lüken anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Gesellschaftskritisches“ lesen

Bert (egbert.m.schmittgmx.de) 14.01.2018

... mein Vater war, bevor er Orchestermusiker wurde,
bis Anfang der 70er hauptberuflich bei der DVKB-Bank.

Weil ER dies prima konnte, hat er alle Orchestermusiker und
auch deren Leander und deren Kassen verwaltet.

Auch ich hatte damals meine ersten Löhne GUT ANGELEGT
auf Anträgen meines Erzeugers. In BUNDESSCHATZBRIEFE.
Wohnte damals noch zu Hause, arbeitstechnisch vom 16ten Lebensjahr
Bis zum 24zigsten und habe alles Geld in diese Briefe angelegt.

WEIL ES DAMALS 10 (IN Worten zehn) Prozent Zinsen gab
UND fest auf ein Jahrzehnt anlegt.

NACH einem oder zwei Jahren haben Sie diesen Deal abgeschafft.
Aber ich bekam die ganze Zeit die Zinsen. Unvorstellbar HEUTE
für kleine Sparer (in Anführungsstrichen).

Für DAS VIELE GELD hätte ich wohl danach einiges an Wünschen erfüllen können,
Wenn ich nicht zwei Kinder bekommen hätte (gottseisgedankt) und WIR WISSEN JA
was Kinde bis zum 18 Lebensjahr statistisch kosten, ohne weiterführende Schulen.

Nämlich (wer nämlich mit h schreibt ist .... dämlich), GENAU DÄMLICH,
AOL heutzutage KEINER aus der arbeitenden Bevölkerung
Vor-vor-sorgen kann für diesen Fall, der Familienplanung.

Betrachte gerade die Tageszeitung und die EINIGUNG DER PARTEISPITZEN,
Und den Kommentar aus den Nürnberger Nachrichten, der da lautet:

Eine Notlösung, mehr nicht.
Solide, aber keine Spürt von Aufbruch.

Das zentrale Wort in diesem Seite zwei Artikel ist GESCHEITERT.
Bezieht sich aus der Sicht der SPD auf Sie.

ZITAT: Sie nun führende Sozialdemokraten darauf kommen,
DAS PAPIER als großen Erfolg für Ihre Partei zu verkaufen,
das bleibt deshalb ein Geheimnis.

Was immer noch fehlt ist ein überzeugendes Konzept,
Wie - wir - ! - das - denn - schaffen - sollen ....

Gruß vom Kinder-REICHEN- Egbert


hewu (sokrates-buecherwurm-verlaggmx.de) 14.01.2018

Hallo Herr Lüken,

Sie haben ein sehr wichtiges Thema konsequent zusammengefasst und die soziologischen Folgen und Probleme benannt. Besonders bedrückend wird sein, den nachfolgenden Generationen nach dem irgendwann kommenden Crash (die immensen Staatsschulden kann langfristig keine Generation mehr zurück zahlen und sie werden durch eine Währungsreform getilgt werden müssen) wieder das Sparen beizubringen. Ihr Artikel müsste eigentlich in Zeitungen weitere Verbreitung finden.
Discipulus Sokratis


Bild Leser

Margit Farwig (farwigmweb.de) 14.01.2018

Hallo Olaf,

das Klagen ist der Banker Schutz, lassen alles okkupieren, weil's was nutzt,
aber nur den Banken selbst, wie kommen sie ans Geld allerschnellst.
Ja, du hast genauestens beschrieben, wir sollen nichts mehr kriegen,
doch da gibt es eine List, wenn du auf der Höhe bist,
schließe es im Bankfach ein, es bleibt für ewig immer dein.
Brauchst du Geld, geh es dir holen mit einer Miene auf Gummisohlen,
lachst dir eins und bleibst geduldig, du bist ihnen gar nichts schuldig.
Kriegen wir Zinsen, schnuppere mal, ist es wahr oder nur fürs Grinsen.

Wie du siehst, ein guter Rat ist hier nicht teuer,
man lege unter die EZB mal richtig Feuer...lach

Grüße aus heiterem Himmel von Margit




Bild Leser

chriAs (christa.astla1.net) 13.01.2018

Hallo Olaf, man muss einfach das Geld in anderen Werten anlegen, z.B. Haus bauen, wenn man so viel hat, und dann das Haus gut vermieten... ? War es nicht der Grundsatz der Baden-Württemberger: Schaffa, schaffa, Häusle baua, Katz vakaufa, selba mausa? Es lohnt sich nicht mehr, zu sparen, - aber wenn man kein Geld mehr hat, was dann?? Grundsicherung. Doch wer zahlt die, wenn alle so denken?
Schwere Gedanken für Samstagabend...
Nachtgruß von Christa


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zur Kurzgeschichte verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).