Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Was sind wir?“ von Artur Reimus

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Brieffreund (PeterBiastochweb.de) 30.03.2018

Lieber Artur,
ich kann Deinen Ausführungen nur bedingt zustimmen. Denn gemäß Gottes Wort haben wir keine Seele, sondern sind diese - eine Einheit aus Körper und Geist. Eigentlich melde ich mich aber, weil ich nicht weiß, wer Du bist? Jedenfalls finde ich nur einen Verwaisten Autorensteckbrief. Es wäre sehr hilfreich für mich, Deinen Geschichten einen persönlichen Hintergrund zu geben, wenn ich wenigstens Dein Alter wüsste. Auch wie Du zum Schreiben gekommen bist, wäre sehr aufschlussreich...

 

Antwort von Artur Reimus (05.04.2018)

Lieber Brieffreund, zuerst einmal danke ich für Deinen Kommentar. Ja - wir sind eine Einheit aus Seele und Körper. Wie ich finde, aber nur hier - auf unserer kleinen Erdenbühne. Du weißt, wer ich bin? Mhhhh, vorerst tricky... Ich bin 40 Jahre alt und mittlerweile gibt es auch ein Foto im Profil. Geschrieben habe ich schon als Kind sehr gerne - beinahe ausschließlich.... Doch dann kamen Krisen & Co. "dazwischen", und - nun ja - ich vesuche mich wieder am Schreiben... Ich hoffe, dass die Infos für eine genaue "Identifikation" ausreichend sind... ;-) Liebe Grüße Artur


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Solino10 (solino16yahoo.de) 30.03.2018

Lieber Artur, ein klein wenig möchte ich dir widersprechen. Ich glaube, wenn ich lange genug in den Spiegel schaue, vor allem tief in meine Augen (das ist durchaus auszuhalten, Lächeln...) - dann finde ich da auch ein klein wenig "mich") . Wie ein altes Sprichwort sagt, sind die Augen ja die Fenster zu unserer Seele.
Ich - wer bin ich? Ich glaube eine uralte Seele, aber wer weiß das schon?
Ich bin jedenfalls nicht das, was du siehst.
Manchmal denke ich, am besten erkennen wir uns, wenn wir die Augen schließen, alle Vorstellungen fallen lassen und einfach spüren.
Ich bin auch nicht meine Gedanken.....Ich kann meine Gedanken betrachten, kann mich fragen wo sie her kommen - und kann sie auch, für den Fall, dass sie mir bewusst sind, verändern.

Gleichzeitig - erspürt man viel - wenn man sich gegenseitig in die Augen spürt (klar sieht, aber spürt - beschreibt es besser). Dafür braucht es keine Worte und sonst auch nichts.

Um tief in sich hineinzuspüren braucht es Mut. Das ist manchmal nicht einfach und auch ganz schön schmerzhaft. Ich glaube, es ist eine der schwersten Disziplinen - sich - sich selbst zu stellen, vergrabenes auszugraben und so manches zu finden, was man nicht erwartet hat und was man so erstmal nicht will.

Sei du selbst.
Eine Aussage, die viel enthält. Eine Aussage, die einerseits eine große Aufgabe ist - und doch vielleicht unendlich einfach.
Um ich selbst sein zu können, sollte ich wissen, wer ich bin.
Wer bin ich?
Definiert man das im Laufe des Lebens nicht immer wieder neu?
Vielleicht - muss ich es nicht suchen? Vielleicht muss ich gar nichts sein.
Vielleicht ist es eben einfach, wenn ich in jedem Moment der Stimme meines Herzens folge....
Dann ist es einfach....Lächeln....doch gerade das, ist manchmal richtig schwer.

Ganz liebe Grüße, Anita


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chriAs (christa.astla1.net) 29.03.2018

Wow, das sind Gedanken!!! Aber du hast mit deinem Appell sooo recht! Sich selber finden, dieses "SEI DU SELBST", es ist ein langer, schwieriger Weg, Aber auf jeden Fall lohnend. Weiter so"
Liebe Grüße, Christa

 

Antwort von Artur Reimus (05.04.2018)

Liebe Christa, Ich danke für Deinen Kommentar und stimme Deinem Tenor gern zu! ;-) Ich freue mich beizeiten weiterhin Deine Beiträge zu lesen und auch zu kommentieren. Liebe Grüße, Artur


Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 29.03.2018

!!!!!!11111!!!!!

 

Antwort von Artur Reimus (05.04.2018)

Hallo Andreas, normal steht Dein "!!!!!11111!!!!" für eine Art der "Handy-Abzocke". Vielleicht verstehe ich auch da etwas verkehrt - oder eben nicht. Vielleicht meinst Du auch, dass wir alle beinahe gläsern sind - bald nur noch "we are digital, we are numbers"... Auch, wenn dies dem Kontext wohl nicht entsprechen würde... Ich weiß es nicht... Grüße Artur


Sonnenfisch (sonnenfischlive.de) 29.03.2018

Werter Artur,

ich freue mich sehr, das zu lesen von dir!

... und auf den Grabsteinen steht: "Hier ruht XY" -
in Wahrheit vermodert dort ein Leichnam:
ein von einem Seelengeist, einer Geistseele
verlassenes Haus
(manche sagen auch:
der Tempel einer Seele und eines Geistes).

Und die Kirchen predigen zuvörderst,
wir seien Erbsünder,
unfähig, uns selber zu finden,
uns selber zu entwickeln.
Dass wir in erster Linie Ebenbilder Gottes sind,
zur Auferstehung fähige Wesen:
das bleibt geflissentlich unter dem Tisch.

Wie du schon sagst:
Herrschaft fürchtet uns
als Gottesebenbilder
wie die Pest!
Eine Marguerite Porète verbrannten sie im Sommer 1310
in Paris auf dem Scheiterhaufen,
und auch einen Meister Eckhart von Hochheim
(der diese Begine vermutlich gekannt,
zumindest ihre verbotene und verbrannte Schrift
"Spiegel der einfachen Seelen")
zitierten sie 1328 vor den Stuhl des Papstes (damals in Avignon) ...

Und in unseren Breiten und Zeiten
macht man es heute
eben eleganter, sublimer!
Beispielsweise über einen fraglosen Achtstunden-plus-Arbeitstag
und die Abschmelze der Reallöhne ...
Und nennt es dann "Freiheit und Würde!"

Herzlich: August

 

Antwort von Artur Reimus (05.04.2018)

Lieber August, Deinem Kommentar ist nicht viel hinzuzufügen. Ich danke für diesen und stimme Deinem Tenor gern zu! Ich freue mich beizeiten Deine Beiträge zu lesen und ggf. zu kommentieren. Liebe Grüße, Artur


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