Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Verrückt“ von Christiane Mielck-Retzdorff

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Andreas Vierk (Andreasvierkgmx.de) 30.04.2018

Liebe Christiane,
ich bin zwar nicht verrückt und außerdem ein Mann, habe mich aber sehr in Susanna wiederfinden können, und zwar was meine Kindheit betraf, das wiederentdecken einer Traumwelt - und Authenzität. In letzter Zeit empfehlen mir viele, was ich schreiben und vorlesen könnte. Die Leute würden am liebsten lustige und niedliche Gedichte und Geschichten hören wollen. Nach deiner Geschichte steht meine Lesung fest: ich lese meine "richtigen" Gedichte vor, hinter denen ich zu 100% stehe, egal was dann passiert! Ich danke dir sehr für deine Lebensanregung!
Viele liebe Grüße von Andreas

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (30.04.2018)

Lieber Andreas, ich danke Dir für das Lesen meiner Geschichte, deinen Kommentar und freue mich, dass ich Dir eine Lebensanregung vermitteln durfte. Ich weigere mich schon lange, die Ansprüche anderer Menschen zu erfüllen oder gar mit dem Mainstream zu schwimmen. Kreativität bedeutet für mich Individualität und, dass wir etwas Neues schaffen. Diese geht verloren, wenn wir den Beifall anderer anstreben. Natürlich hoffen wir auf Zustimmung, aber sie darf uns nicht von unserem Weg abbringen. Selbstvertrauen ist auch eine Form von Mut. In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Erfolg bei deinen Lesungen und sende herzliche Grüße Christiane


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FranzB (eMail senden) 30.04.2018

Liebe Christiane. Sehr interessant Deine Geschichte und Menschen sind, wie sie sind. Jeder Mensch ist in seiner Art eine individuelle Persönlichkeit und diese sollte man respektieren. Wir sehen dies bei unseren Kindern die wir sehr lieben! Grüße euch beider der Franz

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (01.05.2018)

Lieber Franz, ich danke Dir fürs Lesen und deinen Kommentar. Leider sehe ich einen Trend in der Gesellschaft, die Individualität des Einzelnen einzudämmen. Wer sich nicht dem Mainstream entsprechend verhält, wird belehrt, soll sich ändern oder sich Hilfe bei einem Psychologen suchen. Das finde ich sehr bedenklich. Herzlich grüßt Christiane


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I Bebe (irene.beddiesgmx.de) 27.04.2018

Tolle Geschichte, liebe Christiane, die mich nachdenklich stimmt. Ich habe, wenn ich nachdenke, wahrscheinlich eine solche Persönlichkeit gekannt, die in einer solch idealen Einrichtung nicht der üblichen Psychiatrie ausgesetzt gewesen wäre. Aber gibt es diese Einrichtung jemals?
Liebe Grüße von Irene

 

Antwort von Christiane Mielck-Retzdorff (28.04.2018)

Liebe Irene, ich freue mich sehr, dass Du meine Geschichte gelesen hast, sie Dir gefiel und Dich nachdenklich stimmte. Natürlich ist sie frei erfunden und so eine Einrichtung wird es wohl auch nicht geben. Mir war es wichtig aufzuzeigen, dass wir Menschen, die sich weigern, den allgemeinen Ansprüchen zu genügen, nicht dazu zwingen sollten und sie schon gar nicht für psychisch krank halten dürfen. Zu schnell wird in unserer Gesellschaft Andersartigkeit von sogenannten Experten abgestempelt. Dabei kann diese die Grundlage für neue Erkenntnisse sogar in der Wissenschaft sein. Mit einem herzlichen Dank sendet liebe Grüße Christiane, die leider zu beschäftigt ist, um bei e-stories zu lesen und zu kommentieren.


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