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„Der falsche und der richtige Tod (Filmische Kurzgeschichte)“ von Bernhard Pappe

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Solino10 (solino16yahoo.de) 21.07.2018

Lieber Bernhard, gibt es beim Tod ein richtig oder falsch? Gibt es das beim Leben? Gibt es das überhaupt? Das ist das, was mir spontan zu deiner Geschichte einfällt.
Gibt es die richtige Art zu sterben? Die richtige Art zu leben? Ich denke, keiner weiß das. Es gibt die Vielfalt - für einen ist das passend, für einen anderen wieder genau das Gegenteil.
Wir wissen ja nicht einmal, was der Tod ist. Vielleicht ist er ja die Geburt ins Leben? Halt in ein anderes, wer weiß?
Gleichzeitig stimme ich dir zu. Der Tod gehört zum Leben, ebenso wie die Geburt.
Wenn ich ihn verdränge, komme ich ihm trotzdem nicht aus. Ich denke - je mehr wir ihn ins Leben lassen, uns mit ihm beschäftigen - umso mehr sind wir überhaupt fähig - intensiv zu leben. Der Tod gibt allem ja durchaus auch einen Wert, eine Bedeutung. Wir haben nicht unendlich Zeit zur Verfügung .....deshalb macht es durchaus Sinn sich damit zu beschäftigen - wir wir "leben" wollen.
Sind meine Zeilen nun "C"? .....Ich lächle gerade vor mich hin....Was bedeutet so ein Kommentar für "deine" Geschichte? Bin ich nun zu einem "geistigen" Teilnehmer, einer "unsichtbaren Ergänzung" der Geschichte geworden? Frag mich nicht, warum mir das jetzt einfällt - ein spontaner Gedanke, der "irgendwoher" kam. :) Liebe Grüße, Anita

 

Antwort von Bernhard Pappe (23.07.2018)

Liebe Anita, natürlich bist du nun ein "Teil" der Geschichte mit deinem Kommentar. :-) Richtig und falsch, das sind wieder wenig hilfreiche Einordnungen in Kategorien. Der Titel und auch die Erzählung enthalten ein Augenzwickern. Der Titel soll ja im Grunde zum Lesen verführen. In jedem Falle ist es richtig, über den Tod zu reden und das mit leichtem Gemüt. Falsch ist in jedem Falle, genau dies nicht zu tun. Der Ruf - Du kommst hier nicht rein - hilft am Ende nicht. Wir wissen nicht, was der Tod ist. Oder doch? Richtig ist das, was wir im Moment für richtig halten. Da helfen auch keine Kurzgeschichten als Ratgeber. Das Verhältnis zum Tod bestimmt jeder für sich selbst. Lasse uns also ein entspanntes Verhältnis zu dem Knaben haben. Liebe und heitere Grüße an dich Bernhard


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