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„Religionskritik“ von Heinz-Walter Hoetter

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tryggvason (olaf-luekenweb.de) 02.10.2018

Ich freue mich über jeden ernstgemeinten Artikel, vor allem dann, wenn er eine Botschaft
in sich trägt und interessant vorgetragen wird. Mein Kompliment ! Dein Artikel gefällt mir.
Wenn ich dich aber richtig lese, dann veranstaltest du auf der einen Seite ein wahres Anti-Gottes-Feuerwerk, während du mit anderen Beiträgen auf Odin und Konsorten eine Laudatio hälst
Sehe ich da einen germanischen Mythenmystiker am Werk. ? Die Psychologie erklärt solche
Phänomene folgendermaßen: " Was uns im Leben am meisten beschwert, sehen wir in den Handlungen anderer Menschen, die uns missfallen." Freidenker, so hoffe ich, sind zuerst einmal unabhängig denkende Personen, wobei ich bei dem Wort "unabhängig denkend" Zweifel habe.
Vielleicht ärgert dich der semitische Gott (Gott, Allah, Jesus), weil auch in ihren Namen menschliche
Verbrechen ausgeführt wurden. Aber Odin ? Und mal ganz ehrlich. Wer will heute noch nach Walhalla ? Wikinger eroberten 793 das Cutbertkloster auf Lindisfarne (liegt vor England) und hauten
die dortigen Mönche in Stücke. Kirchliche Schätze wurden geraubt. Später trieben die Nordgermanen auch Handel mit Konstantinopel und entdeckten mit Leif Eriksson um 1000 Amerika.. Wenn ich heute zu Odin will, dann muss ich über die Leichen von 6 Millionen Juden gehen, weil deren Mörder auch gerne Runensprüche (SS) mit sich trugen. Industrieller Mord. Tag für Tag. Der größte Verbrecher unter ihnen, Heinrich Himmler, machte sich die Wewelsburg bei Paderborn zu seiner Ordensstätte, wo die "schwarze Sonne" verehrt wurde. Eine Art Camelot für Doofe. In den ersten Nachkriegstagen zog diese
feige Sau eine Landseruniform an und wurde, weil nicht clever genug, von den Engländern gefasst, später auch erkannt. Heinrich erkannte seine Ausweglosigkeit und schluckte eine Giftpille, um nach Walhalla zu enteilen. Dieser Gernegros hielt sich für die Re-Inkarnation von Heinrich I. Selbst der
braune Mann aus Braunau, musste über die Eskapaden Himmlers lachen.

Herzliche Grüße
Olaf


 

Antwort von Heinz-Walter Hoetter (02.10.2018)

Lieber Olaf! Ich habe bisher über 500 Kurzgeschichten und an die 350 Gedichte geschrieben, die allerdings zum größten Teil "erfunden" sind. Was ich tue, das ist eigentlich zu einem großen Teil "fantasievolles Schreiben", welches grundsätzlich zuerst einmal nichts mit meiner "persönlichen Sichtweise", sowohl der inneren als auch der äußeren Welt, zu tun haben. Deine Schlußfolgerung sind daher zum Teil nicht auf meine Person anwendbar, weil man streng zwischen dem "persönlichen Ich" und dem "literarischen Ich" unterscheiden muss. Wenn ich mich z. B. mit dem religiösen Glauben des Homo sapiens sapiens beschäftige, dann spielt hier nicht meine eigene, noch so geartete Überzeugung (wenn überhaupt) eine Rolle, sondern einzig und allein die sachliche Sichtweise des zu behandelnden Objektes, egal um was es sich handelt. Meine Darstellungen sollen Menschen zum kritischen Denken anregen. Meine Person steht da also nicht im Vordergrund (oder zur Disposition). Ich bitte darum, das zu beachten. Vielen Dank! Gruß Heinz-W.


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