Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„Die Reise ins Teilchenmeer“ von Heinz-Walter Hoetter

Kurzgeschichte lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Heinz-Walter Hoetter anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Science-Fiction“ lesen

BirgitS (sonjabirgit.sonnenscheinweb.de) 31.12.2018

Hallo,
Deine Geschichte zeugt von reichlich Phantasie, leidet meiner Meinung nach jedoch an einigen logischen Brüchen. Z.B.: Wie wissen die beiden, dass sie zwei Lichtjahre zurückgelegt haben, wenn sie weder vorher noch nachher wissen wo sie sind?
Soll das Raumschiff wirklich "Starkraft" heißen und nicht "Starcraft"?

 

Antwort von Heinz-Walter Hoetter (31.12.2018)

Liebe BirgitS! Schon Albert Einstein sagte einmal, dass Fantasie (oder Phantasie) wichtiger ist als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Ohne Fantasie / Phantasie wäre keine Science Fiction Geschichte möglich. Wenn man allerdings eine Geschichte schreibt, ist die Logik nicht unbedingt notwendig bzw wünschenswert. Trotzdem solltest du mal genauer lesen und nicht einfach so leichtfertig zur Kritik greifen. "Diesmal stiegen wir in eine dieser blau leuchtenden Energieblasen und überwanden mit ihr eine Strecke von sage und schreibe mehr als zwei Lichtjahren - und die Röhre war immer noch da." Meine beiden Protagonisten befinden sich also noch immer in der von mir geschilderten Energieröhre, in der beide eine Strecke von mehr als zwei Lichtjahre zurück gelegt haben (mit Hilfe einer Energieblase) - und die Röhre war immer noch da. Ich denke mal, dass meine zwei Protagonisten sicherlich über die technischen Möglichkeiten verfügen, um selbst solche gewaltigen Entfernungen bestimmen zu können, schon allein deshalb,weil sie über ein sagenhaftes Gerät, wie den M-Qu-C, verfügen, was sie sicherlich auch mit diesem Ding getan haben. Eingangs schrieb ich: "In einer fernen Zukunft, irgendwo in einer fremden Welt, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat. - Doch zwei Männer, Elliott Weller und Jack Walker, sind gerade dort angekommen." In einer Kurzgeschichte steigt man eben mal so und nicht anders ein. Täte ich das nicht, könnte ich gleich einen Roman schreiben. Lang kann aber jeder, weil kurz eben nicht einfach ist. Es gibt also keine sog. "logischen Brüche", wie du behauptest. Meine Geschichte ist an sich vom zeitlichen Ablauf her völlig in Ordnung. Außerdem verlangt eine Kurzgeschichte nicht unbedingt, dass man alle Details schildert bzw. ausführlich erklärt, da man vom werten Leser ebenfalls ein wenig Fantasie erwarten darf. Und was den Namen des Raumschiffes anbelangt, so frage ich dich mal, warum ich anstatt Starkraft deiner Meinung nach Starcraft hätte schreiben sollen? Noch schreibt der Autor seine Geschichten und nicht die Leser. MfG Heinz-W.


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zur Kurzgeschichte verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).