Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„... Flughafen-Berlin - ist überall: WESHALB_3“ von Egbert Schmitt

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Bert (egbert.m.schmittgmx.de) 06.06.2019

Hallo Hans,
DEIN KOMMENTAR gehört in jeden Schulbuch-Buchdeckel gemeiselt.

Woltte Dir und den Anderen noch folgende weitere Begebenheiten
in meinem unmittelbaren Wohnumkreis schildern.

BERLIN-(Flughafen im Kleinen (Richtung Stuttgart 21)
vom täglichen Irrsinn, wie in Teil eins bereits angemerkt,
im Antwortkommentar. .... ....

An der benachbarte großen Hauptstraße in die Nürnberger Innenstadt,
fahren hier tagtäglich über 50tausend Fahrzeuge stetig über
eine Eisenbahnbrücke in die City. Ein dreiviertel langes Jahr war für
die Sanierung angedacht, seitens vom Tiefbauamt.

Wäre da nicht die Deutsche Bundesbahn auf halben Bauwege,
auf die – durchaus kluge – Entscheidung zu verfallen,
wenn schon – dann denn schon – für die durchfahrenden
Lastenzüge eine Schienen-Verbreiterung auf ihrem Bahngelände
anzuregen, da die endlosen Rangierbahnhof-Wagonreihen (seit 1930)
durchaus einen dritten Schienenstrang vertrügen.

Ende vom Eisenbahnlied (Sie oder Du ahnen es):
ein dreijähriges bau/juristische Verfahren nach-sich-Zug-zog,
weil - die Bahn (wie immer) - nicht gewillt war ausreichend
finanzielles zu leisten. Aber die Baustelle - vier Jahre lang –
quasi brach lag und der Pendler-Verkehr eine zusätzliche
Feinstaub-Klima-Lawine für uns Anwohner darlegte.

Nebenan an der Messe, das nächste juristische Desaster:
Hier wurden in den 60igern fünf Hochhäuser mit
ausreichendem Brandschutz gebaut.

Vor einem Jahrzehnt wurde - mit Absprache der Baubehörde -
und dem Planungsamt ausreichend nachgebessert.
Genau abgestimmt, als auch genehmigt. Vor einem Jahr nun,
brannte im fernen London der Grenfell-Tower
und von da ab entstand - eine Chronologie des Versagens –
weil die Stadt Nürnberg, nun der Immobilien-Treuhand
und bei der dilettantischen Hausverwaltung, mehrfach
ein Brandschutzgutachten anforderte, endlich Ihre Hochhäuser
dahingehend zu prüfen.

Was unterlassen wurde, selbst auf Zwangsgelder nicht reagierte
und erst bei einem Krisentreffen sich die - W-Gesellschaft -
genötigt fühlte, ohne Gutachten, für einen Millionenbetrag
die Fassade kurz vor Wintereinbruch - im Hauruckverfahren –
herunter zu reisen. Was im Nachhinein SO nicht notwendig war.

Hier entstanden dabei Schäden an den Fassaden durch
– unsachgemäßes - Aufbohren, (Billig-Löhner)
so das sich in den dahinterliegenden nun
un/isolierten Wohnungen sich Schimmel bildete.

Nun soll - jeder Alt-Immobilien-Besitzer - pro Wohnung
mindestens 40.000 Euro zusätzlich bezahlen,
zu den bereits jahrelang geleisteten Rücklagen.

Wobei ein weiterer juristische Streit noch aussteht,
da - diese Rücklagen - AUCH von anderen
dreigeschossigen flachen Wohngebäuden der WBG,
die nicht im Fokus stehen, eigenmächtig herangezogen wurden.

Das Fatale ist nun, dass die Hochhäuser nun – juristisch brach liegen –
und erst die neue Fassade – europaweit ERST MAL ausgeschrieben
werden muss. Während die einzelne Immobilie preislich dermaßen verfällt.

Viele der älteren Anwohner ihre Wohnungen billigst verkaufen,
weil ihre Gesundheit und dessen Geldbeuteln Grenzen gesetzt sind.
Obwohl momentan nicht greifbar ist, wer DAS ALLES bezahlt
und verantwortet, da die städt. Druck-Verursacher nicht belangbar sind
und anderen Immobilien-Verantwortlichen sich
verantwortungslos abgeseilt hatten ... .... ...

Gruß vom Egbert


Funky (hansreiterme.com) 05.06.2019

Lieber Egbert,
lieber nichts tun, als was Schlechtes, so oder so ähnlich Lindners Begründung zum Rückzug. Gemeint hat er in Wirklichkeit auf das Regieren bezogen: Machen wir weiter so wie bisher, gehen wir in die Opposition, da können wir nichts falsch machen, bzw. da merkt es keiner so schnell.
Ganz ähnlich, denke ich, läuft es in Berlin. Einen Flugplatz bauen, das können wir schon, aber jetzt beweisen wir der Welt, so die jeweiligen Obermacher dort, dass es keine auch noch so winzige Vorschrift, Verwaltungsauflage, Gesetzesänderung, seien sie vergangen, gegenwärtig oder zukünftig, in diesem Land, in Europa oder gar in der Welt gibt, die wir nicht, ggf. auch vorauseilend, berücksichtigen werden. Weil wir uns momentan noch, (mangels Intelligenz künstlicher Art) schwer tun, die Zukunft so genau zu kennen, schalten wir Bau und Betrieb bewußt in einen rückläufigen Modus. Und wenn wir schon sehr bald dieses kleine Manko überwunden haben werden, dann, ja dann öffnen wir die Schleusen und ruckzuck wird's von Berlin aus in alle Welt gehen. Und Bewunderung wird uns entgegenfluten! Unser Grundsatz lautet und dem bleiben wir treu, wie Herr Lindner seinen Ambitionen, dieses Land regieren zu wollen: Lieber gar nicht oder langsam bauen als schlecht bauen. Glück auf, Landsleute! Nur so kommen wir voran!
In diesem Fall, und weil es ja nur ein Beispiel ist, mag es für ungleich mehr solcherart Fälle gelten oder eben auch nicht, lösen wir ganz nebenbei alle anderen anstehenden, aber lästigen Probleme. Sozusagen als Abfallprodukt unserer cleveren Voraussicht: Beispiel Quoten? Brauchen wir nicht mehr, weil durch weitsichtige Bildungs- und Ausbildungspolitik geregelt. Wie das geht? Ganz einfach: Wenn wir immer mehr Menschen heranbilden für Berufe, die es in dieser Form schon sehr bald nicht mehr geben wird, dann erübrigt sich doch die Frage nach der Besetzung (Quote) von ganz alleine. Die Wenigen, die andere Laufbahnen eingeschlagen haben, werden dringend gebraucht, alle, egal, ob Frau oder Mann oder umgekehrt! Und genau darin liegt der Cleverness zweiter Schachzug. Nur in den geheimsten Geheimkreisen, so wird jedenfalls vermutet, habe man dieses Wissen schon seit langem. Fällt es nicht auf, dass so manches Ministeramt mit Leuten belegt ist, deren Qualifikation für jedermann erkennbar nicht für das jeweilige Resort ausreichend ist. Nachdenken! Denn hier, genau an dieser Stelle, beginnt der Strategie entscheidender Schritt in die Zukunft: Diese vermeintlich Unbegabten sind in Wirklichkeit die herausragenden Köpfe der Zukunft. Geparkt nur, wartend, bis der Tag X naht! Wer das erkannt hat, dem darf um die Zukunft nicht mehr bange sein, nicht wahr!
So wird Herr Dobrindt, wie mir zugetragen wurde, das wichtige Resort Internationale Kommunikation übernehmen, Herr Scheuer soll als Technologie- und Wissenschaftsminister vorgesehen sein, Frau Bär wird hervortreten und den Schatten des Kanzleramtes abwerfen, um fortan das Ministerium für Galaktische Zeichensprache zu leiten und sogar einige Rote und Grüne sind im engeren Zirkel. Man kann sie heute schon an den massigen Wortphrasen erkennen, die sie tagaus tagein von sich geben. Nur, wer die Republik leiten, führen wird, als Kanzler oder Kanzlerin, das weiß noch niemand, allerdings auch hier Zuversicht: Von den heute immer wieder ins Gespräch drängenden und verlegen und scheu abwehrenden Kandidaten wird es keiner sein. Wir wissen auch nicht, welche Strategien hinter Frau Nahles' Abtauchen oder Frau Wagenknechts Burn Out stecken. Ebenso bleibt (noch) verborgen, wo Herr Söder seinen Platz finden wird. Erinnern wir uns: Nur 10 Jahre will er Bayerns Ministerpräsident sein, und dann? Schauen Sie doch mal in diesem Zusammenhang, welcher Bedeutung das Projekt Flugplatz in Berlin tatsächlich zukommt! Hinter vorgehaltener Hand, auf meine Quellen vertrauend, die Kaderschmiede der Zukunft, das Silicon Valley Europas, das ist die wahre Aufgabe dieses Projektes! Jetzt verstehen wir auch, warum Geld keine Rolle spielt!
Egbert sei gegrüßt bis zum vierten Teil!
Hans


 

Antwort von Egbert Schmitt (06.06.2019)

Hallo Hans, DEIN KOMMENTAR gehört in jeden Schulbuch-Buchdeckel gemeiselt. Woltte Dir und den Anderen noch folgende weitere Begebenheiten in meinem Wohnumkreis schildern. BERLIN(Flughaven im Kleinen (Richtung Stuttgart 21) vom täglichen Irrsinn, wie in Teil eins bereits angemerkt, im Antwortkommentar. .... .... An der benachbarte großen Hauptstraße in die Nürnberger Innenstadt, fahren tagtäglich über 50tausend Fahrzeuge stetig über eine Eisenbahnbrücke in die City. Ein dreiviertel langes Jahr war für die Sanierung angedacht, seitens vom Tiefbauamt. Wäre da nicht die Deutsche Bundesbahn auf halben Bauwege, auf die – durchaus kluge – Entscheidung zu verfallen, wenn schon – dann denn schon – für die durchfahrenden Lastenzüge eine Schienen-Verbreiterung auf ihrem Bahngelände anzuregen, da die endlosen Rangierbahnhof-Wagonreihen (seit 1930) durchaus einen dritten Schienenstrang vertrügen. Ende vom Eisenbahnlied (Sie oder Du ahn(s)en es): ein dreijähriges bau/juristische Verfahren nach-sich-Zug-zog, weil - die Bahn (wie immer) - nicht gewillt war ausreichend finanzielles zu leisten. Aber die Baustelle - vier Jahre lang – quasi brach lag und der Pendler-Verkehr eine zusätzliche Feinstaub-Klima-Lawine für uns Anwohner darlegte. Nebenan an der Messe, das nächste juristische Desaster: Hier wurden in den 60igern fünf Hochhäuser mit ausreichendem Brandschutz gebaut. Vor einem Jahrzehnt wurde - mit Absprache der Baubehörde - und dem Planungsamt ausreichend nachgebessert. Genau abgestimmt, als auch genehmigt. Vor einem Jahr nun, brannte im fernen London der Grenfell-Tower und von da ab entstand - eine Chronologie des Versagens – weil die Stadt Nürnberg, nun der Immobilien-Treuhand und bei der dilettantischen Hausverwaltung, mehrfach ein Brandschutzgutachten anforderte, endlich Ihre Hochhäuser dahingehend zu prüfen. Was unterlassen wurde, selbst auf Zwangsgelder nicht reagierte und erst bei einem Krisentreffen sich die - W-Gesellschaft - genötigt fühlte, ohne Gutachten, für einen Millionenbetrag die Fassade kurz vor Wintereinbruch - im Hauruckverfahren – herunter zu reisen. Was im Nachhinein SO nicht notwendig war. Hier entstanden dabei Schäden an den Fassaden durch – unsachgemäßes - Aufbohren, (Billig-Löhner)so das sich in den dahinterliegenden nun un/isolierten Wohnungen sich Schimmel bildete. Nun soll - jeder Alt-Immobilien-Besitzer - pro Wohnung mindestens 40.000 Euro zusätzlich bezahlen, zu den bereits jahrelang geleisteten Rücklagen. Wobei ein weiterer juristische Streit noch aussteht, da - diese Rücklagen - AUCH von anderen dreigeschossigen flachen Wohngebäuden der WBG, die nicht im Fokus stehen, eigenmächtig herangezogen wurden. Das Fatale ist nun, dass die Hochhäuser nun – juristisch brach liegen – und erst die neue Fassade – europaweit ERST MAL ausgeschrieben – werden muss. Während die einzelne Immobilie preislich dermaßen verfällt. Viele der älteren Anwohner ihre Wohnungen billigst verkaufen, weil ihre Gesundheit und dessen Geldbeuteln Grenzen gesetzt sind. Obwohl momentan nicht greifbar ist, wer DAS ALLES bezahlt und verantwortet, da die städt. Druck-Verursacher nicht belangbar sind und anderen Immobilien-Verantwortlichen sich verantwortungslos abgeseilt hatten ... .... ...


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