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„Wie Mann leicht zu Geld kommt“ von Brigitte Waldner

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Bert (egbert.m.schmittgmx.de) 04.07.2019

Hallo Brigitte,

das Erstaunliche ist ja, dass sich an Gefühlen
und Wünschen vieler Frauen seit Generationen
nichts geändert hat.

Die Emanzipation hat den Frauen eine große
Unabhängigkeit beschert, aber Sie reiben sich
in Beruf und Erziehung und dem übriggebliebenen
Haushalt körperlich und nervlich auf.

Haushalt, Kind, Karriere – immer mehr Frauen
schaffen den Spagat zwischen Familienleben und Beruf.
Die Altersvorsorge kommt trotzdem zu kurz.

Der Grund:
Viele Frauen leiten nicht die notwendigen Schritte ein.
Stattdessen bleiben sie tatenlos, mit ihren 440 € Jobs.

Gerade hier würde ein gestaffeltes bedingungsloses
Grundeinkommen greifen, DASS JEDER in Anspruch
nehmen darf, der mindestens 15 Jahre gearbeitet
oder Kinder erzogen hat. So die karge Rente aufstockt.

Dies wird aber politisch nicht geschehen, weil somit die
regierende Industrie oder Dienstleister, speziel - die Frauen -
nunmehr als billige Arbeitskräfte einbüßen würden.

Mein Fazit:
Viele Frauen sind im beruflichen Kampf gegen die Männer-
Gesellschaft am Ende ihrer Kräfte und Ressourcen angelangt.

SIE sind ausgelaugt, müde und haben wegen ihrer stets
permanenten Überforderung, nicht selten suizidale Fantasien.

Als wichtigsten Bestandteil für das finanzielle Überleben,
nennen 57 Prozent der Frauen ihren Partner oder Ehemann.

Wollen Frauen aus eigener Kraft im Alter für sich sorgen,
dann bräuchten sie nach eigener Einschätzung 76 Prozent
ihres aktuellen Einkommens. - Darauf sind die meisten jedoch
nicht ausreichend vorbereitet, auch wenn sie sich ihrer
Versorgungslücken durchaus bewusst sind.

Gruß vom Egbert

 

Antwort von Brigitte Waldner (04.07.2019)

Lieber Egbert, vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Eine Frau muss nicht nur dreierlei schaffen, sie muss auch das Kind austragen und hat für sein ungeborenes Leben hohe Verantwortung. Das Lebensalter der Frauen wird sinken, da sie eine Mehrfachbelastung durchmachen. Auch die Qualität des Lebens wird sinken. Das wird komplett unterschätzt und daher zuwenig angerechnet. Mit lieben Grüßen, Brigitte


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