Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„... Domine, et pluere cerebri .. (ES und “seine THEORIEN“_(A)“ von Egbert Schmitt

Kurzgeschichte lesen - oder weitere Beiträge und Infos von Egbert Schmitt anzeigen.

Beiträge anderer Autorinnen und Autoren aus der Kategorie „Groteske“ lesen

Funky (hansreiterme.com) 16.08.2019

Lieber Egbert,
ich greife irgendwo ins erste Drittel: Selbst die abgefahrensten Theorien über mögliche und unmögliche Zusammenhänge geben vielleicht nur einen Hauch jener Kausalitäten wider, die sich unsere (deine, meine) Gehirnwindungen noch nicht einmal im Ansatz zusammenbasteln könnten. Dass sich unter diesem Gesichtspunkt deine "teils Jurist-Lebens-fremdelnden BWL-Klientel" höllisch amüsieren, ist nicht verwunderlich, fehlt ihnen doch das Gen für Gespür. Selbiges hat man ihnen in aufwe(ä)ndigen Hochschulstunden abtrainiert. Wird in der digitalen Welt der Zahlen, Analysen und Prognosen nicht mehr gebraucht, wäre gar hinderlich. Freilich komme ich sogleich zu jenem unterschwelligen Pauschalieren, wie du sagst, dem sich niemand mehr entziehen kann (und mag), oft, und sehr oft sogar insbesondere auch unsere öffentlichen Meinungsbildner nicht.
Schön, nein, scharfsinnig, wie du den Fortgang (im wahrsten Sinne des Wortes und im übertragenen Sinn) der sichtbaren und erlebten Welt darstellst. Fortgang, weil weg ist, was weg ist und Fortgang, weil es eine Folge dessen gibt. Schon vor vielen, vielen Jahren war zu beobachten, wie buchstäbliche Glasscherben- und MauMau-Viertel hoffähig wurden und übergingen in das Establishment, weil's immer schicker wurde, dort zu wohnen, wo früher eher nur gehaust wurde. Der steuerliche Gesichtspunkt von Expansion, Eigentumswechsel, Wandel und Fortgang sollte zu denken geben. Hoffentlich wird dein Text von den richtigen Leuten gelesen(?)! In einem Punkt erlaube ich mir, etwas ergänzend hinzufügen (nach der Lektüre "Furcht" von Bob Woodward), der den Irak Krieg als den größten Völkermord dieses erst begonnen Jahrhunderts benennt. Abzuwarten (leider zynisch) bleibt, wie die Dinge sich im Lichte von Libyen, Syrien und dem Jemen (und Iran) im Zusammenhang mit jenem begnadeten Präsidenten über dem großen Teich entwickeln werden. Sei also ganz beruhigt, der Lächerlichkeit gibst du dich mit Sicherheit nicht preis. Auszuschließen ist es allerdings nicht bei jenen Zeitgenossen, denen, wie vorher erwähnt, eben jedes Gespür für verquere Beziehungen (außer vielleicht zu ihren jeweiligen Gspusis) abhanden gekommen ist. Bei manchen deiner kürzlichen Texte habe ich gelegentlich den Versuch unternommen, aberwitzige, surreale Verdrehungen der Gegebenheiten zu konstruieren. Ich hoffe nicht, dass ich recht behalte.
Sei mir gegrüßt!
Hans

 

Antwort von Egbert Schmitt (01.09.2019)

... Hallo Hans, ich sehe schon... Dass ich zuviel schreibe und erst jetzt Teil A beantworte, wo Wir ja schon bei B, C, und D kurz vor E sind. Was auch nun den Vorteil hat, daß ich noch mehr ausholen könnte in den gängigen Vorurteilen. Vorurteile verurteilen, wenn es um EINWANDERER geht, immer die gesamte Landsmannschaft. In den früheren Auswanderungsstaaten von Amerika oder Australien sind viele Europäer aus wirtschaftlichen und religiösen Gründen mit der ganzen Sippe eingefallen und haben in späteren Dekaden das Land bereichert. DIE ersten Siedler oder davor kaum. SIND OFT oder sogar GRUNDSÄTZLICH Gescheitert an den örtlichen Widrigheiten der Natur und den Ernten und berufliche Unzulänglichkeiten. Zudem kommt noch, als gängiges Vorurteil, das vorallem Australien und dann Amerika dazu benutzt wurde im streitenden Europa DIE GEFÄNGNISSE LEERZU RÄUMEN. Was auch zutrifft, aber nicht auf alle Teile der Bevölkerung DIE AUCH GRUNDSÄTZLICH für sich in ihrem Kulturkreisen autark leben wollten. ALS GENAU SO wie unsere Flüchtlinge und vorher fast schon unsere Gastarbeitenden Mitbürger, die hier in Nürnberg in der Zuwanderung 45 % ausmachen. WIR HIER in Nürnberg leiden mehr unter unseren Nachbarn aus den GUS Staaten, nicht unter den anderen Integrations- Willingen anderen Wirtschaftsflüchtlingen... WARUM, ja dass muss ich später in einem weiteren Kommentar beschreiben. GRUSS VOM Egbert, mit Problemen beim Tippen mit der kleinen Tastatur.


Nicht vergessen: Eigenen Kommentar zur Kurzgeschichte verfassen!

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für die Leserkommentare liegen bei den jeweiligen Einsendern.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für die Beiträge oder von den Einsendern verlinkte Inhalte.
Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).