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„... Domine, et pluere cerebri .. (ES und “seine THEORIEN“_(B)“ von Egbert Schmitt

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Funky (hansreiterme.com) 16.08.2019

Lieber Egbert,
B-Top, mit Unterüberschrift - Warum eine Rasur noch lange kein Garant ist!
Scharfsinnig beobachtest du offenbar deine heimatliche Umgebung, die ich bedauerlicherweise nicht oder nur sehr wenig kenne. Ein Urteil mir also nicht zusteht, noch nicht einmal ein Vorurteil. Aber, so wie dort ist's auch woanders, lese ich und sehe ich, so über's Land gestreift.
Zulassungsbestimmungen wurden gelockert oder ganz aufgehoben, weil nicht nur die sprichwörtliche Gurke den vorgeschriebenen Krümmungsradius haben muss, sondern eben auch der Bartschneider, egal wo er sitzt oder herkommt. Und wenn's eben die Frauen im Besonderen trifft, nicht als Bartschneider, aber in vielen anderen Funktionalberufen, wie einfaches egal wie du's machst Arbeiten, Hauptsache schnell und für wenig Geld(!), dann wird's so, wie's ist. Und es werden hierfür ganz interessante Ausdrücke gebraucht und ggf. auch neu erfunden. Wer hätte bis vor Kurzem gewusst, was ein prekäres Beschäftigungsverhältnis ist? Vielleicht im Rotlichtviertel hätte man es vermutet, aber nicht im Supermarkt gleich nebenan. (Prekäres Beschäftigungsverhältnis ist die Bezeichnung für Arbeitsverhältnisse mit niedrigen Löhnen, die an der Schwelle zu Arbeitslosigkeit und Armut stehen, ... - so steht es in Wikipedia). Ich kenne die Zahlen nicht und bin, zugegeben, zu faul, anständig zu recherchieren, aber vielleicht machen mancherorts die Nachkömmlinge derjenigen, die nach dem Kriege als Flüchtlinge hier aufgeschlagen sind, mehr als 50% der heutigen Bevölkerung aus UND, die Würze, ein Teil derselbigen sich widernden in jener Partei wiederfindet, die alternativ nichts wissen will von Flüchtlingen, ihnen sogar jedes Bleiberecht abspricht, egal aus welchem Grund. Und wenn du schon mal einen Ausländer antriffst, glaube nicht, dass jeder schon ein Flüchtling, Asylant oder sonst wie nicht gerne Gesehener sein muß, er könnte auch einer der vielen, erstaunlicherweise immer noch hierher kommenden Touristen sein oder vielleicht dein neuer Chef oder deine neue Chefin, weil sich im Gegenzug zur tendenziellen Abwanderung deutscher Niederlassungen ausländische Beteiligungen (= Kapitalzuwanderung, nicht Flüchtling) breit machen - möchte ich so manchem braunen Lockenkopf oder Kurzbartträger zurufen.
Da freut es mich doch sehr, dass es noch Beiträge wie die deinigen gibt.
Lass uns weiter frotzeln und alles besser wissen, damit wir wenigstens weiter unseren Vorurteilen, die ja nicht die der anderen sind, frönen können. Wenn's denn sein sollte und sich herausstellte, dass so manches von dem von uns Hingeworfenen am Ende doch nicht Vor-Urteil ist, dann soll's mich um so mehr freuen!
Servus und ein erholsames Wochenende!
Hans

 

Antwort von Egbert Schmitt (01.09.2019)

... Ja hier ist ja auch noch ein Kommentar offen, den ich nach Teil A BEURTEILEN sollte, was unsere GUS Mitbürger in Nürnberg betrifft. WIR ALS Familie wohnen seit Mitte der 80er im mittlerweile sehr grünen Stadtteil Langwasser, mirt den entsprechenden Mieten seit Jahren. PROBLEM war immer der Zuzug der Russlanddeutschen, der im Grunde genommen keiner war. SIE HABEN sich hier wie vor auch die Sudetendeutschen mit Schaffenskraft integriert, auch mit der Muttersprache die primär Deutsch war und intern Russisch. Die zweite Generation DIE AUCH IN DIE BUNDESREPUBLIK gebeten wurden, wegen UNSERER Kriegsaltlasten und dem Völkerrechtlich schlechten Gewissen hat sich, na sagen wir mal, zwangsweise integriert, der wirtschaftlichen Vorteile. RESANTEMENTS hatten DIE KEINE mehr in ihrem undemokratisch en Staatsgebilde. HÖCHSTENS eine Abneigung wie die Alt DDRler gegen Staatsmachten. Ins besondere Polizei. KANNTEN keinen Freund und Helfer. Eher koruppte schlecht entlohnt Polizisten, die nachhalfen, um an mehr Einkommen zu gelangen. DAS HATTE ZUR Folge, dass deren Kinder im pupertären Alter aufgewachsen in GUS hier nicht integrieren wollten, da Arbeitsplätze schon Da rar wurden. Zumal diese Generation KEINE DEUTSCHKENNTNISSE HATTE, und den daraus gesellschaftliche Streitigkeiten UNTEREINANDER in Familienangelegenheiten GRUNDSÄTZLICH selbst regelten, da Sie von Kindesbeinen an keiner Uniform trauten, die Sie nicht beschützen. Unsere politische Führung tat ihr übriges dazu, die diese RICHTIGEN PROBLEME nicht erkennen wollte, uns so ein Getto erzeugte, das nur glimpflich abging, weil die beiden Generationen der Russlanddeutschen lange lebeb und Ihne finanziell aushalten, das Sie wie alle Urdeutschen behaupten, billige Kredite bekamen und dieser Dritten bis vierten Generation unter die Arme half. ALSO die Mietwohnungen kauften um uns herum. Wobei es grundsätzlich zu erwähnen gäbe, dass ich KEINE FAULEN kennen. SIE SIND rechtschaffende und kaum arbeitslose Mitbürger der jetzt vierten Generation, die hervorragend ausgebildet sind, ihre Chancen, die ihnen ihre Großeltern ermöglichten konsequent nutzten. UND DAS IST DAS FATALE hier um uns herum. Sie leben so, als wäre dieser Stadtteil ein Vorort der weitläufigen GUS. SIND RUSSISCHER ALS ihre Vorfahren. SPRECHE HERVORRAGEND Deutsch, aber Sie Tuns nicht. Nur wenn es sie weiterbringt. Nutzen alle demokratischen Errungenschaften, aber sind, und das ist MEIN KERNWORT.... IMPERTINENT und nur auf sich bezogen, in der Gesellschaft die sie integrierte. WIR waren tolerant, nicht der Staat. Sie sind rein auf sich und ihre Kinder bezogen, die nun in die Einfamilienvorstätten zu gelange. GELDPROBLEME lösen die sparsamen Alten. Generation, die einfach auf Kosten Anderer lebt und hier rudelartig wohnt. ES dürften 10000 sein, im Stadtteil von 35000. AUCH ÜBER UNS wohnen. Es gibt viele Guterverdienende mit mehreren Kindern, wo alle Generationen davor noch leben, und die versuchen das bestmögliche zu erreichen, auf Vorallem Lärmkosten ihrer Nachbarn und durch brutale Abwohnen der Mietwohnungen. Es bildet sich bereits interne Bürgerversammlungen in den umliegenden situierten Gemeinden die Aufkaufversuche in ihrer gewachsenen Struktur von vornherein unterbinden. Es Sind nette aber verschlossene Zugezogen Familien aus diesen Generationen, aber sie wollen keinen Kontakt mit uns, da sie IHR LEBEN LEBEN, EGAL WIE a der darunter leiden. SIE HABEN keinen erlernten Gemeinschaftssinn. Beispiele hätte ich viele, aber sie leben so, wie ihre russischen Daheimgebliebenen in den tausenden gefilmten Internetunfallvideos. Rücksichtslos, wenn Sie gesellschaftlich integriert und aufgestiegen sind. GRUSS Egbert getippt vom Handy, während die russischen Zwillinge über uns am Sonntag lautstark die Bude zerlegen, wie auch schon die Vorgänger mit Zwillingen dies WIE SIE bis spät in die Nacht taten und nachts um Drei zum Staubsaugen anfangen. Oder die Wittwe neben ihnen unscheniert fragen, ob Sie nicht ins Altersheim will, weil Sie dann die Wohnung kaufen würden, damit Ihre Großeltern einziehen und somit auf Ihre vier Kinder aufpassen könnten und sich flächiger verteilen. ÜBRIGENS ist in bestimmten Teilen unseres Langwasserviertels der Anteil der AFD BEI 25 %, wo beide Volksgruppen, vornehmlich die schlechter situierten und Rentner beider Gruppierungen aufeinandertreffen. Wir bemerken bereitsauch im teuren Eck, dass unsere Wohnqualität eingeschränkt wird, durch ihr Gebaren. Und ich hab sonst wenig Vorurteile. Habe mit Gastarbeiterintegrierten besser zusammengelegt, wenn man sich unterhalten hätte und dann Rücksicht nahm, beidseitig. DAS IST MIT Russen der dritten und vierten Generation NICHT IM ANSATZ MACHBAR.


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