Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„... Domine, et pluere cerebri .. (ES und “seine THEORIEN“_(D)“ von Egbert Schmitt

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Gherkin (gherkinhotmail.de) 01.09.2019

Querdenker, Grotesken-Schreiber, kluge Köpfe - mag ich. Gut reflektiert, fein beobachtet. Du hast diese ganz spezielle Sicht auf die "Gesamt-Situation" - und bist mit dieser sehr unzufrieden. Da bin ich ganz bei Dir. Ich habe den Wink mit der Posaune gut verstanden. Und ich danke Dir herzlich für Deinen richtig netten Kommentar. Willst Du nicht wieder mal ein Gedicht verfassen? Und, noch eine Frage, könnten wir uns nicht gemeinsam eines Themas annehmen? Eines, das beide sehr interessiert. Und dann verfassen wir, zeitgleich, eine Glosse, Groteske, ein(en) Essay oder eine kleine Satire darüber. Was hältst Du denn davon? Ich jedenfalls denke, Du bist eine Bereicherung für diese Plattform. Danke für Deine Postings. Gherkin

 

Antwort von Egbert Schmitt (03.09.2019)

… wäre ... (und ist) ein hervorragender Gedanke. Habe meinen schreib und lese sowie Kommentarfreudigen Hans (Funky) AUCH schon mal inspiriert zu einer seiner famosen Geschichten … WOLEN WIR dass nicht ZU DRITT machen, das JEDER, wie du anregtest, zu einem bestimmten Thema EINE EIGENE Versions-Geschichte zum Besten gibt … Werde heute oder morgen noch meinen Fortsetzungs-Teil E - Domine, et pluere cerebri - ins Forum stellen … Ist NOCH skuril-grotesk geworden. MUSS ihn jetzt einstellen, weil MIR zum angedachten Thema dann doch zu viele Wortverdrehungen und Anspielungen einfallen, wo dann der Text die KURZgeschichtenleser schier von der Länge überfordere. Trotz dass ich Sie - nach allen Regeln der gelernten SCHWARZEN KUNST aufbereite und hoffe dass Sie es würdigen .. Gruss vom Egbert


Funky (hansreiterme.com) 31.08.2019

Lieber Egbert,
da habe ich mich geirrt! Die Plastizität meines Denkapparates neigt dazu, mir Dinge vorzugaukeln. So meinte ich, Folge D bereits gelesen und kommentiert zu haben.
Ich fange mal von hinten an, also von rückwärts, damit es keine Missverständnisse gibt. Wie die Araber halt und alle jene, die Magazine und auch Zeitungen gerne in dieser Richtung durchblättern.
Spontan fällt mir dazu ein, dass sie, die eben Genannten, zum großen Teil selber Schuld sind. Da kannst du hanebüchenes, von Wirrwarr Geprägtes lesen, teilweise frei erfunden, damit die Seiten gefüllt und preisverdächtiges unters Volk kommt. Ansichten und Schlussfolgerungen, die ausschließlich durch das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung gedeckt sind, mehr aber auch nicht. Ich wäre durchaus noch einer von jenen, und andere vielleicht auch, die beim Lesen gerne Papier zwischen den Fingern spüren, aber so! Ein anderes Beispiel: Die gute SZ, Münchener Haus- und Hofzeitung. Immer mehr großflächige Bilder, die nichts oder nur wenig zum Verständnis beitragen UND Werbung, Werbung ohne Ende! Werbung gedruckt und, gerade am Wochenende, in dicken Beilagen. Dazu auf der Frontseite Aufgeklebtes, das beim Abziehen meistens den darunter liegenden Text beschädigt. Wer will das haben?
Dein Begriff des Esoterik-Schamanen gefällt mir ausnehmend gut. Ich sehe ihn, seine frohe, braune Botschaft auskippen und wie wir gleich am Sonntag sehen werden, ganze Arbeit leisten. Gestern erst habe ich vernommen, für welchen Hauptfehler wir (aus dem Westen) so leicht anfällig sind - die Verallgemeinerung! Irren tut, wer dem anheim fällt! Wenn es aber einen gewachsenen Boden gibt, so wie du es richtig und komprimiert aufzeigst, für bestimmte Entwicklungen, die es im Westen so nicht gegeben hat, dann diskreditiert solches doch nicht die dort lebende Bevölkerung, sondern verweist auf unterschiedliche Entwicklungsmuster, die eben auch für das Erstarken bestimmter politischer Entwicklungen ursächlich sind. Der Inhalt des Topfes auf dem Herd verändert seine Konsistenz durch die mehr oder weniger zugeführte Hitze. Und ist es nicht so, wer würde es bestreiten, dass in Ost und West mit anderem Brennmaterial gefeuert wurde? Mehr als zwei Millionen Menschen haben den Osten der heutigen Republik verlassen und dies wird die Veränderung der Konsistenz im Topf maßgeblich mit bestimmt haben, ändert aber nichts am Grundsatz. In diesem Sinne dürfen wir auf die Wahlergebnisse vom Sonntag gespannt sein oder auch nicht, weil eintreten wird, was prognostiziert ist.
Lieber Egbert, schreibe weiter und bleibe messerscharf! Ich freue mich auf E!
Gruß
Hans

 

Antwort von Egbert Schmitt (01.09.2019)

... Ja du hast mit dem GRUNDSATZ-PRINZIP so was von Recht. Weil Du gerade die SZ ansprichst. Habe in meinen jüngeren Jahren in viele Redaktionen Einblicke erhalten in Süddeutschland, als ich in München anfangs der 90er auch die Augsburger Allgemeine und den Münchner Merkur bereits als Erwachsener als Volant begleitete. HATTE JA schon vorher über 20 Jahre DAHINTER agiert, und hatte so schon einen immensen Vorteil auch dann wieder in Nürnberg zurück beim Presseamt und der Stadtgrafic. Alles was ich so grafisch-lakonisch HIER beschreibe, trug und trägt sich noch heute zu. Übrigens hat der Münchner Merkur Online auch momentan ZUR WAHL in Ost_D ein paar gute Textpassagen zu bieten, wie dass 28 Prozent der Berufstätigen in Ostdeutschland die AFD wählen, aber nur 15 % der Nicht-Berufstätigen. Bei Menschen mit mittlerem Bildungsabschluss hat Sie 30% Zuspruch. Aber bei Leuten mit einfachen Qualifikationen nur 23%. Um die persönliche Chancenlosikkeit geht es somit eigentlich kaum, wie landläufig gedacht. ES sind die Enttäuschungen der Nachwendezeit, mit Ihren wirtschaftlichen fatalen Konsequenzen für viele Landesabschnitte. Insofern stimmt der Titel von Frau Köpping. INTEGRIERT DOCH ERSTMALS UNS, ist alltagstauglich. Die Urwohner schimpfen über Flüchtlinge wie dei AFD, aber wenn man Sie Ihre eigenen Leidensgeschichte erzählen lässt, verschwinde DAS THEMA. Sie sind die Wendeverlierer und keiner will Ihnen Gehör schenken, am wenigsten die Parteien. Weder nach und davor er schon sowieso nüschdn. VIELE AFD_WÄHLER HABEN KEINE zweite Alternative. EINE Rückholbarkeit ist nicht mehr gegeben. WIE HIER mit den Grünen. ES liegt an der Infrastruktur, die vernachlässigt wurde. Jetzt kann man dies nicht mehr bereinigen. DER OSTEN hat Skepsis mit Regierungen, weil Sie eine kürzere Erfahrung mit der Demokratie hatten. DIE DDR hat hier Spuren hinterlassen, die der AFD in die Hände spielten. Die AFD macht hier und allgemein auf ELITENKRITISCH. Fremdenfeidliche Einstellungen sind in der SED_DIKTATUR zu suchen... Was ich ausführlich im Text ja zu begründen versuchte... GRUSS VOM Egbert, getippt am Handy.


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