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„Ich höre & ich sehe!“ von Karl-Konrad Knooshood

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Sonja-Soller (sonjasollerweb.de) 25.10.2019

WOW, Karl-Konrad, Du sprichst aus, worüber viele schweigen. Ich kann nur den Hut davor ziehn, es ist genau so, wie Du es beschrieben hast. ( auch 2019).
Bei der Vielzahl an Worten, muss man einfach, mehrfach lesen, sonst wird es schwierig Dir zufolgen.
Einige Jahre habe ich in einem sozialen Brennpunkt gearbeitet, konnte fast jedes von Dir aufgeführte
"Problem" ganz nah erleben, auch die negative Haltung, egal welche Nationalität. Es ist aber trotzdem nicht ausgeschlossen, dass es Menschen gibt, die gerne in unserem Land leben, die den Weg aus ihrem persönlichen Tief herausgefunden haben. Die Politik dazu, ist nochmal eine andere Sache.
Vielleicht hilft auswandern.

Liebe Grüße aus dem Alten Land
sendet sonja

 

Antwort von Karl-Konrad Knooshood (05.11.2019)

Danke, liebe Sonja, für den guten Kommentar, für das ausführliche Besprechen des, zugegebenermaßen etwas sperrigen, Textes, der aus vielen, vielen Worten besteht. Es ist interessant, dass Du das alles selbst erlebt hast, als Du in sozialen Brennpunkten tätig warst. Natürlich hängt die negative Haltung zu gewissen Dingen und Belangen nicht von der Nationalität ab, wenngleich es gewisse Tendenzen gibt, die bei Menschen gewisser geografischer Herkünfte durchaus stärker vertreten sind. Das ist ja auch Teil des Problems, das nie angegangen wurde, niemals gelöst wird, wenn es nach den Politikern geht, die nur groß daherreden und beschwichtigen, ihren eigenen Hintern im Trockenen, Wohlständigen haben möchten. Klar, es gibt die Menschen, die gern in unserem Land leben, doch das Problem bei ihnen: Sie sind eher in der Minderzahl und nicht Teil des Problems. Das Grausame und Unehrliche, gerade in der Bundes- und Landespolitik ist natürlich stets, dass diese Minderheit uns als Mehrheit verkauft wird oder sie als "pars pro toto" herhalten müssen, um die wahren Probleme zu verschleiern. Diese Menschen, ich habe viele von ihnen kennengelernt, sehen zum Teil das Problem mit anderen Personen aus ihren Herkunftskulturkreisen genauso wie manche Warner und Reformwillige, zuweilen sogar viel klarer und deutlicher. Diese sind unsere besten Verbündeten, wenn es daran geht, die Probleme anzupacken und zu lösen. Es hilft dabei nun mal gar nichts, wenn sie alle unter den Teppich gekehrt werden oder beschönigt/relativiert, was seit Jahren geschieht, in allen Bereichen, von der Armut bis zur mangelhaften oder ungenügenden Integration bis hin zu kulturellen Verwerfungen und verrottenden Stadtteilen in Großstädten (in Dörfern mag es anders aussehen). Dazu die großen Versprechungen, was zu ändern, insbesondere vonseiten der SPD, das sie selbst mit ausgelöst hat, diese Partei der Lügen. Nun ja, zu viel Aufregung führt zu nichts. Es ist ein langer Weg, an dessen Ende Erfolg oder Scheitern stehen kann - wie bei jedem Pfad. LG, Karl-Konrad


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