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„30 Jahre Mauerfall“ von Gisela Segieth

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FranzB (eMail-Adresse privat) 12.11.2019

Damals liebe Gisi wurden zu viele Fehler gemacht und somit haben viele heute noch eine "Mauer" in den Köpfen! Ich habe diese Tage auch erlebt und auch darüber ein Gedicht geschrieben! Dir Gisi liebe Grüße und Wünsche der Franz

 

Antwort von Gisela Segieth (30.11.2019)

Lieber Franz, bitte verzeih, dass ich mich so lange nicht meldete und mich für deinen lieben Kommi bedankte, es tut mir fürchterlich leid. Doch ich bin seit Monaten völlig durch den Wind. Ja, du hast recht, es wurden damals furchtbar viele Fehler gemacht, das schlimmste daran war, dass es jeder, der mit offenen Augen durch die Welt geht es auch schon damals erkannte, bevor es geschah. Und trotzdem ließ man es zu. Dabei wäre es doch so einfach gewesen, die Herzen aller Deutschen zu vereinen. Es hätte nur etwas mehr Zeit in Anspruch genommen. Doch wir hätten auch viel mehr erreicht. Denn längst nicht alles war damals schlecht im Osten, und längst nicht alles gut im Westen der BRD. Doch alle Warnungen schlug man damals in den Wind. Und so entstanden die Mauern in den Köpfen der Menschen, die bis heute gehalten haben... Ganz herzlich danke auch für deinen lieben Tip. GlG Gisi


Bert (egbert.m.schmittgmx.de) 09.11.2019

... Eine sehr anheimelnde Geschichte.
Auch ich war anfangs der 80er in der Ostzone.
Mehrmals. Habe Leuna gesehen, nee eigentlich
nur gerochen. Nach dem Krieg hatten die Sowjets
die Platinfiter (als Reperationsleistung) ausgebaut.
Und die DDR hat dann über 40 Jahre den Dreck
tatsächlich ungefiltert unters VEB-Volk gebracht.

Kann mich noch gut an den Satz von der kleinen
Schwester meiner Damaligen Freundin beim Oma
besuchen in Magdeburg erinnern, als auf einem
windschiefen Sockel eine Leninbüste mit erhobener
Hand DAS Kind zu folgender lauten Aussage trieb
und alle Marktbesucher starr für eine kurzen
Augenblick innehielten, zu dieser Textzeile...

IST DAS SO EINE ART VON FREIHEITSSTATUE.

GRUß VOM Egbert, für deine tolle Geschichte...

 

Antwort von Gisela Segieth (30.11.2019)

Lieber Bert, bitte verzeih, dass ich dir jetzt erst für deinen lieben Kommi danke, mit dem du von dir so viel preis gibst. Doch es ging leider nicht anders bei mir. Ich war sowohl vor der Wende, wie auch danach mehrfach im Osten der Republik und kann dir nur zustimmen. Dieses kleine Mädchen hat sicher in allen Anwesenden mehr als nur Erstaunen ausgelöst, und vielleicht erinnert es sich heute noch an das, was es damals sagte., wer weiß... Möge es solche Mauern in unserem Vaterland nie wieder geben, und mögen alle Mauern in den Köpfen der Menschen für immer fallen, das wünsche ich uns allen in Deutschland. Dir aber wünsche ich nun eine sehr schöne Vorweihnachtszeit. GLG Gisela


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