Kommentare unserer Leserinnen und Leser zur Kurzgeschichte

„... Civitas Norimberga, des mittelalterlichem Reiches Krönung“ von Egbert Schmitt

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Funky (hansreiterme.com) 12.12.2019

Lieber Egbert,
allen Respekt! Ich gebe zu, nur wenig von dem Dargestellten hat sich bis dato meinem Gehirn, vielleicht auch Verstand, einverleibt. Vage Fragmente vermeintlich historischen Wissens flackern zwar auf, aber vielleicht sollte ich tatsächlich mehr davon als aktives Wissen bezeichnen können, was aber, wie gesagt, nicht der Fall ist. Das Jüdische vielleicht. Allerorts hat man ihnen gestohlen und geraubt, was nicht panzerfest dem Zugriff entzogen war. Recht und Gesetzt gebeugt, wie man es grad brauchte, um die Schandtaten zu rechtfertigen. UND das noch bis weit hinein nach dem Desaster und sogar bis in heutige Zeiten. Verquere juristische Argumente habe ich gelesen, kann sie zwar nicht zitieren, aber sinngemäß im Tenor wiedergeben, dass doch rechtens sei, was man Kraft damals geltender Gesetze erworben habe. Und solches macht auch nicht Halt vor institutionalisierter Dieberei oder jene großer Konzerne. Und gelegentlich erfährt der staunend Interessierte, wie schwer es doch sei, diesen Teil der Vergangenheit juristisch sauber aufzuarbeiten. Da leg'st di nieda!, sagt der Bayer wortgewandt.
Ich werd's wohl noch ein paar mal lesen und mich weiter erstaunend fragen, woher du solches immer weißt!
Servus
Hans


Gherkin (gherkinhotmail.de) 11.12.2019

Lieber Freund,

welch erhabene, wahrlich meisterhafte Arbeit zum Trio-Thema!
Ich bin beglückt, das ist geglückt! Erinnert mich in Teilen an das
deutsche Trauerspiel von Dieter Stolz und Günter Grass: "Die
Plebejer proben den Aufstand!" Anderes Thema, aber ähnlich
geschrieben. Knapp, sachlich, dennoch aufwühlend und sehr
emotional. Du packst wirklich JEDES Thema, Egbert.

Das alte Nürnberg, all die Schuld und die Schuldfrage, Du
hast es wunderbar beschrieben und wiederauferstehen
lassen. Da hast Du Dir eine Menge Mühe gegeben. Ich
bin tief beeindruckt. Und wie lange habe ich das Wort
Ranküne schon nicht mehr gelesen. Zuletzt, glaub ich,
bei Thomas Mann. Glücklich ist, wer solch ein TALENT
besitzt, und dann auch noch Franke sein darf. Niemals
sollen Dir die Ideen und die warnenden Hinweise, durch
Deine hervorragenden Schriften wie ein Fluchwort in
den Gehörgang der Ahnungslosen, der Tauben und
leider auch Blinden, gedroschen, ausgehen. Hier ist
der Mahner vor dem Herrn: Egbert Schmitt. Wenn ein
Wolfgang Neuss der Mann mit der Pauke war, so bist
Du der Mann mit der Posaune. Hoffentlich von Jericho!

DANKE!

Äußerst angetan, bescheiden entbiete ich den Gruß
einem der ganz Großen hier auf dieser Plattform,


Gherkin


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